In der vorliegenden Arbeit möchte ich neben der Ausarbeitung einer logischen Notation von Begriffen, abschließend am Beispiel der oftmals synonym verwendeten Begriffe Autorität und Macht eine Überprüfung ihrer Identität vornehmen.
Existieren zwei völlig identische Dinge, die sich in allen ihren Eigenschaften vollkommen gleichen, so besitzen diese Dinge dieselbe Identität, sie sind also nicht verschieden sondern ein und dasselbe. Mit der Darstellung und Ermittlung der Identität von Dingen oder Begriffen haben sich im Laufe der Geschichte viele große Denker befasst. Im folgenden werden einige Theorien, wie das Prinzip des Ununterscheidbaren nach Leibniz erläutert werden.
Eine gute Grundlage zur Ergründung der Identität bietet die formale Logik. Durch eine genaue Formalisierung der Begriffe können identische Merkmale identifiziert und Unterschiede herausgearbeitet werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorien der Identität
- Über die Theorien der Identität nach Alfred Tarski
- Eigenschaften der Identität
- Zur Identität und Gleichheit
- Identität von Begriffen
- Die Formalisierung der Begriffe nach L. Geldsetzer
- Intensionen von Begriffen
- Extensionen von Begriffen
- Das Zusammenspiel von Intension und Extension
- Überprüfung der Begriffe Macht und Autorität auf ihre Identität
- Ergebnis
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Konzepte der Identität und Gleichheit, insbesondere im Hinblick auf die Identität von Begriffen.
- Das Prinzip des Ununterscheidbaren nach Leibniz
- Der Satz der Identität als logisches Denkgesetz
- Die Unterscheidung zwischen numerischer und objektiver Identität
- Die Anwendung des Konzepts der Identität auf die Begriffe Macht und Autorität
- Formalisierung von Begriffen durch Intension und Extension
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in das Thema der Identität ein und stellt die grundlegende Frage nach der Unterscheidung von identischen und verschiedenen Dingen. Es werden verschiedene Theorien der Identität vorgestellt, darunter das Prinzip des Ununterscheidbaren nach Leibniz und der Satz der Identität.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Prinzip des Ununterscheidbaren nach Leibniz und erläutert die Bedeutung der Ununterscheidbarkeit als Kriterium für die Identität.
Das dritte Kapitel behandelt den Satz der Identität, der als logisches Denkgesetz beschrieben wird. Die Bedeutung des Satzes für das einheitliche und logische Denken wird erörtert.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der Unterscheidung zwischen numerischer und objektiver Identität.
Das fünfte Kapitel untersucht die Identität der Begriffe Macht und Autorität und stellt fest, ob diese Begriffe als identisch betrachtet werden können.
Schlüsselwörter
Identität, Gleichheit, Prinzip des Ununterscheidbaren, Satz der Identität, numerische Identität, objektive Identität, Intension, Extension, Macht, Autorität.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt das Prinzip des Ununterscheidbaren nach Leibniz?
Das Prinzip besagt, dass zwei Dinge, die in all ihren Eigenschaften vollkommen gleich sind, nicht verschieden sein können, sondern identisch (ein und dasselbe) sein müssen.
Was ist der Unterschied zwischen numerischer und objektiver Identität?
Die numerische Identität bezieht sich darauf, dass ein Gegenstand zu verschiedenen Zeiten derselbe bleibt, während die objektive Identität die Gleichheit von Merkmalen verschiedener Begriffe oder Dinge beschreibt.
Wie werden Begriffe in der formalen Logik nach L. Geldsetzer formalisiert?
Begriffe werden durch ihre Intension (Inhalt/Merkmale) und Extension (Umfang/Anwendungsbereich) definiert, um ihre Identität präzise bestimmen zu können.
Sind die Begriffe Macht und Autorität logisch identisch?
Die Arbeit untersucht genau diese Frage durch den Vergleich von Intension und Extension und prüft, ob sie synonym verwendet werden können oder wesentliche Unterschiede aufweisen.
Welche Rolle spielt Alfred Tarski in der Identitätstheorie?
Tarski befasste sich mit den logischen Eigenschaften der Identität und der Unterscheidung zwischen Identität und bloßer Gleichheit.
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- Anonym (Author), 2010, Eine logische Überlegung zur Identität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455773