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Eine logische Überlegung zur Identität

Eine Darstellung und Ermittlung der Identität von Dingen oder Begriffen

Titel: Eine logische Überlegung zur Identität

Hausarbeit , 2010 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit möchte ich neben der Ausarbeitung einer logischen Notation von Begriffen, abschließend am Beispiel der oftmals synonym verwendeten Begriffe Autorität und Macht eine Überprüfung ihrer Identität vornehmen.

Existieren zwei völlig identische Dinge, die sich in allen ihren Eigenschaften vollkommen gleichen, so besitzen diese Dinge dieselbe Identität, sie sind also nicht verschieden sondern ein und dasselbe. Mit der Darstellung und Ermittlung der Identität von Dingen oder Begriffen haben sich im Laufe der Geschichte viele große Denker befasst. Im folgenden werden einige Theorien, wie das Prinzip des Ununterscheidbaren nach Leibniz erläutert werden.

Eine gute Grundlage zur Ergründung der Identität bietet die formale Logik. Durch eine genaue Formalisierung der Begriffe können identische Merkmale identifiziert und Unterschiede herausgearbeitet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorien der Identität

3. Über die Theorien der Identität nach Alfred Tarski

3.1 Eigenschaften der Identität

3.2 Zur Identität und Gleichheit

4. Identität von Begriffen

4.1 Die Formalisierung der Begriffe nach L. Geldsetzer

4.2 Intensionen von Begriffen

4.3 Extensionen von Begriffen

4.4 Das Zusammenspiel von Intension und Extension

5. Überprüfung der Begriffe Macht und Autorität auf ihre Identität

6. Ergebnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das philosophische und logische Konzept der Identität, um zu klären, ob zwei Dinge oder Begriffe als identisch gelten können. Anhand der formalen Logik und der von L. Geldsetzer vorgeschlagenen pyramidalen Notation wird methodisch überprüft, ob die im alltäglichen Sprachgebrauch häufig synonym verwendeten Begriffe "Macht" und "Autorität" tatsächlich eine identische logische Struktur aufweisen.

  • Grundlagen der Identitätstheorie und das Prinzip des Ununterscheidbaren nach Leibniz
  • Logische Formalisierung von Identität und Gleichheit nach Alfred Tarski
  • Strukturanalyse von Begriffen mittels Intension (Inhalt) und Extension (Umfang)
  • Anwendung der pyramidalen Notation zur Differenzierung komplexer Begriffe
  • Logische Abgrenzung der Begriffe Macht und Autorität

Auszug aus dem Buch

3.1 Eigenschaften der Identität

In der Logik können relationale Begriffe, also Begriffe einer zweifachen Relation auf die Eigenschaften Reflexivität, Symmetrie und Transivität überprüft werden. Von der Reflexivität einer Relation spricht man, wenn die Gleichung in beide Richtungen gleich wirksam ist. Ist nun „x“ mit „y“ identisch, so besitzt auch „x“ alle Eigenschaften von „y“, die Identität ist dementsprechend reflexiv. Dies hat für die Austauschbarkeit eine große Bedeutung. Man darf bei dieser Form der Gleichung also immer „x“ mit „y“ vertauschen oder ersetzen und umgekehrt.

Es gilt also der folgende Satz:

Satz 2: „Jedes Ding ist sich selbst gleich: x = x“

Würde man nun in den Satz 1 „x“ für „y“ einsetzen, so würde der Satz wie folgt lauten:

„x = x dann und nur dann, wenn x jede Eigenschaft hat, die x hat, und x jede Eigenschaft hat, die x hat.“

Nach dem Gesetz der Identität hat also „x“ eine gewisse Eigenschaft, wenn es diese Eigenschaft hat. Es müssen also beide Seiten der Äquivalenz erfüllt sein. Kommt also der rechten Seite der Wahrheitsgehalt zu, so wird dies auch für die Linke Seite gelten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Identität und Ankündigung der logischen Überprüfung der Begriffe Macht und Autorität.

2. Theorien der Identität: Darstellung des Prinzips des Ununterscheidbaren nach Leibniz sowie des Satzes der Identität als grundlegende Seinsprinzipien.

3. Über die Theorien der Identität nach Alfred Tarski: Erläuterung formal-logischer Sätze zur Identität nach Tarski, inklusive der notwendigen Bedingungen für Identitätsbeziehungen.

3.1 Eigenschaften der Identität: Analyse der Identität in Bezug auf die relationalen Eigenschaften Reflexivität, Symmetrie und Transitivität.

3.2 Zur Identität und Gleichheit: Abgrenzung der beiden Begriffe, wobei Identität als Spezialfall beziehungsweise als totale Gleichheit definiert wird.

4. Identität von Begriffen: Untersuchung der Begriffsstruktur durch die Unterscheidung von Inhalt (Intension) und Umfang (Extension).

4.1 Die Formalisierung der Begriffe nach L. Geldsetzer: Kritik an der traditionellen Notation und Einführung der pyramidalen Logik als präzises Instrument.

4.2 Intensionen von Begriffen: Erörterung der Merkmale eines Begriffs und der Problematik der sprachlichen Definitionen.

4.3 Extensionen von Begriffen: Definition des Begriffsumfangs als Tatsachenbereich und dessen Verhältnis zur Intension.

4.4 Das Zusammenspiel von Intension und Extension: Darstellung der wechselseitigen Abhängigkeit von Inhalt und Umfang für die Bestimmung eines Begriffs.

5. Überprüfung der Begriffe Macht und Autorität auf ihre Identität: Anwendung der logischen Kriterien zur Unterscheidung der beiden Begriffe.

6. Ergebnis: Zusammenfassende Feststellung, dass Macht und Autorität aufgrund unterschiedlicher Intensionen keine identischen Begriffe sind.

Schlüsselwörter

Identität, Logik, Alfred Tarski, Leibniz, Ununterscheidbarkeit, Intension, Extension, Macht, Autorität, pyramidale Notation, Begriffsinhalt, Begriffsumfang, Relation, Reflexivität, Satz der Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den logischen Grundlagen der Identität und untersucht, wie Begriffe strukturiert sein müssen, um als identisch oder verschieden klassifiziert zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Identitätstheorien von Leibniz und Tarski, die formale Logik von Begriffen nach L. Geldsetzer sowie die Differenzierung zwischen Intension und Extension.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die häufig synonym verwendeten Begriffe "Macht" und "Autorität" einer logischen Identitätsprüfung zu unterziehen, um zu klären, ob sie tatsächlich austauschbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine analytische, logikbasierte Methode angewandt, die insbesondere auf die pyramidale Notation von L. Geldsetzer zur vollständigen Erfassung von Merkmalsstrukturen zurückgreift.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die formalen Eigenschaften der Identität (wie Symmetrie und Transitivität), die Struktur von Begriffen mittels Inhalts- und Umfangsanalyse sowie die konkrete Anwendung dieser Logik auf Macht und Autorität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Identität, Intension, Extension, Macht, Autorität und die pyramidale Notation.

Warum unterscheidet der Autor zwischen Identität und Gleichheit?

Der Autor argumentiert, dass Gleichheit nur unter Bezugnahme auf bestimmte Eigenschaften (schwächer) gilt, während Identität als eine totale oder vollständige Gleichheit aller Eigenschaften (stärker) definiert ist.

Was ist das Ergebnis der Untersuchung von Macht und Autorität?

Das Ergebnis zeigt, dass Macht und Autorität nicht identisch sind, da der Machtbegriff eine größere Intension erfordert – insbesondere durch die notwendige Bedingung der Durchsetzungsfähigkeit, die beim Autoritätsbegriff in dieser Form nicht vorliegt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine logische Überlegung zur Identität
Untertitel
Eine Darstellung und Ermittlung der Identität von Dingen oder Begriffen
Hochschule
Brandenburgische Technische Universität Cottbus  (Technikphilosophie)
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V455773
ISBN (eBook)
9783668924789
ISBN (Buch)
9783668924796
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logik Identität Alfred Tarski Geldsetzer Macht Autorität Intension Extension Identität und Gleichheit Kultur und Technik theoretische Studienarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2010, Eine logische Überlegung zur Identität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455773
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Leseprobe aus  17  Seiten
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