Diese Arbeit befasst sich mit den Textzeugnissen volkssprachiger Schriftlichkeit im Bereich der Heiligenverehrung. Es sind drei Texte überliefert: das Petruslied, das Georgslied und das Galluslied. Die Arbeit gibt einen möglichst umfassenden Überblick über das System der Heiligenverehrung im Frühmittelalter, um anschließend die drei überlieferten Hymnen darin einzuordnen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.1. Einleitung: Die Volkssprache des frühen Mittelalters
- 1.2. Der Beginn der volkssprachigen Schriftlichkeit
- 1.3. Ziel der Arbeit
- 2. Heiligenverehrung im frühen Mittelalter
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit zielt darauf ab, die volkssprachigen Texte des frühen Mittelalters im Bereich der Heiligenverehrung zu untersuchen. Dabei wird besonders auf die drei Texte "Petruslied", "Georgslied" und "Galluslied" eingegangen.
- Die Entwicklung und Bedeutung der Volkssprache im frühen Mittelalter
- Die Rolle der Heiligenverehrung in der fränkischen Kultur
- Die literarischen Eigenschaften und Inhalte der Heiligenlieder
- Der Einfluss des lateinischen und romanischen Sprachraums auf die volkssprachliche Literatur
- Die soziale und kulturelle Bedeutung der Heiligenverehrung im Frühmittelalter
Zusammenfassung der Kapitel
1.1. Einleitung: Die Volkssprache des frühen Mittelalters
Dieser Abschnitt behandelt die Entstehung und Entwicklung der Volkssprache im frühen Mittelalter (750 - 1050). Er beleuchtet die sprachliche Vielfalt des Frühmittelalters und die Herausforderungen, die mit der Erforschung dieser Zeit verbunden sind. Besondere Aufmerksamkeit wird der Entstehung des heutigen Deutsch als Folge der Annäherung verschiedener Dialekte gewidmet.
1.2. Der Beginn der volkssprachigen Schriftlichkeit
Der Fokus liegt hier auf den Anfängen schriftlicher volkssprachiger Texte im 8. Jahrhundert. Es werden die Entstehung und die besonderen Eigenschaften dieser frühen volkssprachigen Literatur beleuchtet. Die starke Verbindung zu lateinischen Vorlagen und der Einfluss der romanischen Sprachen werden diskutiert.
1.3. Ziel der Arbeit
In diesem Abschnitt wird das konkrete Ziel der Arbeit definiert: Die Untersuchung der Heiligenverehrung im Frühmittelalter anhand von drei überlieferten Heiligenhymnen. Darüber hinaus wird das Ludwigslied als Beispiel eines Fürstenpreises vorgestellt.
2. Heiligenverehrung im frühen Mittelalter
Dieser Abschnitt widmet sich der Heiligenverehrung als wichtiges Element der Frömmigkeit im Frühmittelalter. Die Funktion und Bedeutung der Heiligenverehrung in verschiedenen sozialen Schichten werden erläutert, und es wird auf die Analogie zum Vasalität- und Treuedenken eingegangen. Die verschiedenen Komponenten der Heiligenverehrung, wie Heiligenfeste, Bräuche und Orte, werden detailliert dargestellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit Themen wie Volkssprache, Heiligenverehrung, Frühmittelalter, Heiligenhymnen, Literatur, Sprachgeschichte, Dialektik, lateinischer Einfluss, Klerus, Reliquienkult und Frömmigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Welche drei Heiligenlieder sind aus dem Althochdeutschen überliefert?
Es handelt sich um das Petruslied, das Georgslied und das Galluslied.
Wann begann die volkssprachige Schriftlichkeit im deutschen Raum?
Die Anfänge liegen im 8. Jahrhundert (ca. 750 - 1050), wobei die Texte oft stark von lateinischen Vorlagen beeinflusst waren.
Warum war die Heiligenverehrung im Frühmittelalter so wichtig?
Sie war ein zentrales Element der Frömmigkeit und wies Analogien zum weltlichen Vasalitäts- und Treuedenken der fränkischen Kultur auf.
Welche Rolle spielte der Klerus bei der Verbreitung dieser Lieder?
Die Texte entstanden meist im kirchlichen Umfeld, um den Gläubigen die Heiligen in ihrer eigenen Sprache (Volkssprache) näherzubringen.
Was ist das Ludwigslied?
Im Gegensatz zu den Heiligenliedern ist das Ludwigslied ein Beispiel für einen Fürstenpreis, wird aber in der Arbeit zum Vergleich herangezogen.
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- Tina Grahl (Author), 2008, Heiligenlieder in der althochdeutschen Literatur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/455578