Zu Beginn des theoretischen Teils dieser Arbeit wird über die allgemeine Einleitung bezüglich des Themas Gesundheit bei der Arbeit zu den aktuellen Forschungskenntnissen des Bewegungsmangels übergegangen,
wobei gesundheitspsychologische Faktoren und empirische Ergebnisse zum Bewegungsmangel aufgegriffen werden.
Daraufhin folgen die Definition und Differenzierung der Merkmale und Eigenschaften von körperlicher Inaktivität im neuzeitlichen Setting der Büroarbeit
sowie die Darlegung und Erläuterung von Risiken und negativen Folgen von zu geringer Bewegung und deren Zusammenhang.
Empfehlungen zur Feststellung und Messung von körperlicher Inaktivität schließen den theoretischen Teil dieser Arbeit ab.
Der praktische Teil wird über die Darlegung allgemeiner Interventionsmöglichkeiten und deren gesundheitspsychologische Aspekte eingeleitet.
Infolge werden Empfehlungen für Maßnahmen im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements dargelegt und erläutert.
Den Abschluss bilden eine Diskussion über das behandelte Thema und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problemstellung
- Zielsetzung
- Aufbau der Arbeit
- Theoretischer Teil – Bewegungsmangel durch Büroarbeit
- Gesundheit bei der Arbeit
- Bewegungsmangel bei der Arbeit
- Bewegungsmangel im Büro
- Körperliche Inaktivität
- Sedentäres Verhalten
- Folgen und Risiken mangelnder Bewegung
- Mortalität
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Übergewicht und Adipositas
- Muskuloskeletale Degeneration
- Psyche
- Feststellung des Bewegungsmangels
- Global Physical Activity Questionnaire (GPAQ)
- Akzelerometer/Beschleunigungssensor
- Praktischer Teil – Möglichkeiten zur Risikoreduzierung
- Einleitung/Allgemein
- Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
- Verhaltenspräventive Maßnahmen
- Verhältnispräventive Maßnahmen
- Individuelle Maßnahmen
- Ausdauertraining – Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
- Krafttraining – Kräftigung des Muskel-Skelett-Systems
- Diskussion
- Zusammenfassung
- Schlussfolgerungen
- Reflexion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Bewegungsmangel im Kontext von Büroarbeit und hat zum Ziel, die gesundheitlichen Risiken und Folgen dieses Phänomens zu beleuchten sowie effektive Präventionsmaßnahmen aufzuzeigen.
- Gesundheitliche Risiken von Bewegungsmangel im Büroalltag
- Möglichkeiten zur Messung und Feststellung von Bewegungsmangel
- Präventive Maßnahmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)
- Individuelle Handlungsmöglichkeiten zur Steigerung der körperlichen Aktivität
- Zusammenhänge zwischen Bewegungsmangel und psychischem Wohlbefinden
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Relevanz des Themas Bewegungsmangel im Kontext der modernen Arbeitswelt beleuchtet wird. Anschließend wird der theoretische Teil behandelt, in dem die gesundheitlichen Folgen von Bewegungsmangel, insbesondere in Bezug auf Büroarbeit, im Detail erläutert werden. Dabei werden sowohl körperliche als auch psychische Auswirkungen behandelt, inklusive Faktoren wie Mortalität, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Adipositas sowie muskuloskeletale Degeneration.
Der praktische Teil der Arbeit widmet sich verschiedenen Möglichkeiten zur Risikoreduktion. Hier werden Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) vorgestellt, die sich sowohl auf verhaltenspräventive als auch auf verhältnispräventive Ansätze konzentrieren. Darüber hinaus werden individuelle Maßnahmen, wie Ausdauer- und Krafttraining, als Mittel zur Steigerung der körperlichen Aktivität und zur Verbesserung der Gesundheit erläutert.
Schlüsselwörter
Bewegungsmangel, Büroarbeit, Gesundheit, Prävention, betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Adipositas, Muskuloskeletale Degeneration, Psyche, Akzelerometer, Global Physical Activity Questionnaire (GPAQ).
Häufig gestellte Fragen
Welche gesundheitlichen Folgen hat langes Sitzen im Büro?
Bewegungsmangel erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Typ-2-Diabetes sowie degenerative Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems.
Was ist der Unterschied zwischen verhaltens- und verhältnispräventiven Maßnahmen?
Verhaltensprävention zielt auf das Individuum ab (z.B. Sportkurse), während Verhältnisprävention die Arbeitsumgebung optimiert (z.B. höhenverstellbare Schreibtische).
Wie kann man körperliche Inaktivität im Alltag messen?
Wissenschaftlich anerkannte Methoden sind der Global Physical Activity Questionnaire (GPAQ) oder der Einsatz von Akzelerometern (Beschleunigungssensoren).
Hat Bewegungsmangel auch Auswirkungen auf die Psyche?
Ja, regelmäßige Bewegung reduziert Stress, beugt depressiven Verstimmungen vor und steigert das allgemeine psychische Wohlbefinden sowie die Konzentrationsfähigkeit.
Was kann ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) leisten?
Ein BGM schafft Strukturen, die gesunde Arbeitsweisen fördern, die Mitarbeiter zur Bewegung motivieren und langfristig den Krankenstand im Unternehmen senken.
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- Vincent Haezeleer (Author), 2018, Bewegungsmangel durch Büroarbeit. Symptome erkennen und präventiv handeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/453731