Gesten haben eine große Bedeutung in den Bereichen Erziehung, Bildung und Sozialisation.
Das Wissen über Gesten wird im Laufe der Zeit erworben, selbst wenn dies oftmals auf unbewusster Art geschieht, spielt es eine große Rolle für die Steuerung des sozialen Handelns und besitzt zudem noch eine große kulturelle Bedeutung.
„Gesten machen menschliches Verhalten kalkulierbar“ (Wulf 2011)
Gesten sind Teil der Sprache, haben jedoch zugleich auch ein „Eigenleben“. Sie vermitteln verbale und nonverbale Informationen und fördern somit das gegenseitige Verstehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Aufbau der Arbeit
- Ziel der Arbeit
- Autoren des Buches „Die Geste in Erziehung, Bildung und Sozialisation
- Geste
- Gesten in Erziehungs- und Bildungsprozesse
- Gesten im Familienleben
- Befremdete Gesten und die stille Macht der Gesten
- Zusammenfassende Schlussfolgerung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Gesten in den Bereichen Erziehung, Bildung und Sozialisation. Sie analysiert, wie Gesten diese Prozesse modulieren und zur individuellen sowie kollektiven Bildung beitragen.
- Definition und Bedeutung von Gesten in unterschiedlichen Kontexten
- Der Einfluss von Gesten auf Erziehungs- und Bildungsprozesse
- Die Rolle von Gesten im Familienleben
- Die Wirkung von "befremdeten Gesten" und die "stille Macht der Gesten"
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Gesten in Erziehung, Bildung und Sozialisation ein und hebt deren Bedeutung für soziales Handeln und kulturelle Prägung hervor.
Das zweite Kapitel beleuchtet die Autoren des Buches "Die Geste in Erziehung, Bildung und Sozialisation" und gibt einen Einblick in deren Forschungsfelder.
Im dritten Kapitel wird der Begriff "Geste" definiert und auf die geschlechts- und klassenspezifischen Differenzen in der Verwendung von Gesten eingegangen.
Kapitel 4 befasst sich mit dem Einfluss von Gesten auf Erziehungs- und Bildungsprozesse. Es werden verschiedene Studien vorgestellt, die die Rolle von Gesten in Lernsituationen und im Schulraum analysieren.
Das fünfte Kapitel widmet sich dem Thema "Gesten im Familienleben" und untersucht die Wirkungsweise von Gesten in familiären Kontexten. Hier werden die zentralen Aspekte "Gestaltung", "Verortung" und "Einfühlung" beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Geste, Erziehung, Bildung, Sozialisation, Körpersprache, nonverbale Kommunikation, Familienleben, Kultur, Geschlecht, Klasse, Ritual, Bildungsprozess und pädagogische Anthropologie.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bedeutung haben Gesten in der Erziehung?
Gesten sind wesentliche Bestandteile der sozialen Interaktion. Sie steuern das soziale Handeln, vermitteln nonverbale Informationen und fördern das gegenseitige Verstehen zwischen Erzieher und Kind.
Sind Gesten kulturell geprägt?
Ja, das Wissen über Gesten wird im Laufe der Sozialisation oft unbewusst erworben und besitzt eine große kulturelle, aber auch geschlechts- und klassenspezifische Bedeutung.
Was versteht man unter der „stillen Macht der Gesten“?
Gesten können subtil Machtverhältnisse ausdrücken oder pädagogische Prozesse steuern, ohne dass ein Wort gesprochen werden muss. Sie machen menschliches Verhalten kalkulierbar.
Wie wirken Gesten im Familienleben?
Im Familienkontext spielen Aspekte wie Gestaltung, Verortung und Einfühlung eine Rolle, wobei Gesten die emotionale Bindung und das tägliche Miteinander modulieren.
Welche Rolle spielen Gesten in der Schule?
In Lernsituationen unterstützen Gesten die Wissensvermittlung und helfen dabei, den pädagogischen Raum zu strukturieren und Bildungsprozesse zu unterstützen.
- Quote paper
- Esma Benli-Genc (Author), 2017, Was erzählen Gesten? Gesten in Erziehungs- und Bildungsprozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450931