Diese Arbeit beschäftigt sich mit kindlichem Leseverhalten. Es werden kurze Bemerkungen zur historischen Betrachtung dieses Themas gemacht und behandelt wie Kinder Texte rezipieren und in welcher Weise sich das von jugendlicher oder erwachsener Rezeption unterscheidet.
Außerdem wird das viel diskutierte Konkurrenzverhältnis zwischen Fernsehen und Buch angesprochen. In diesem Zusammenhang steht die Kernaussage, dass die Erlangung der Kulturtechnik Lesen für den Umgang mit dem Medium Fernsehen wichtiger ist als es den Anschein haben mag.
Im abschließenden Kapitel der Arbeit wird über die Breitenwirkung der Harry-Potter-Serie (Band I – V) gesprochen, die für das Medium Buch eher ungewöhnlich ist.
Inhaltsverzeichnis
- Kinder als Leser
- Besonderheiten der Kinder- und Jugendliteratur
- Kinder als Leser
- Medien in der Kinder- und Jugendliteratur
- Medien: Eine Definition
- Lesen und Fernsehen in Konkurrenz zueinander
- Medienästhetik in der Kinder – und Jugendliteratur anhand einiger Beispiele
- Buch und Bibliothek
- andere Medien
- Harry Potter
- Das Phänomen
- Marketing und Merchandising
- Breitenwirkung
- Fans
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Kinder- und Jugendliteratur sowie der Rolle von Medien in diesem Bereich. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kinder als Leser literarische Inhalte rezipieren und welche besonderen Herausforderungen und Chancen sich aus der Konkurrenz zwischen traditionellen und neuen Medien ergeben.
- Entwicklung und Charakteristika der Kinder- und Jugendliteratur
- Der Einfluss von Medien auf das Leseverhalten von Kindern
- Das Phänomen der „Harry Potter“-Reihe und seine Rezeption durch Kinder und Jugendliche
- Die Bedeutung von Leseerfahrungen für die Entwicklung von Kindern
- Die Rolle von Schule und Familie in der Lesesozialisation
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Besonderheiten der Kinder- und Jugendliteratur sowie die Rolle von Kindern als Leser. Es wird auf die historische Entwicklung dieses Genres sowie auf die Bedeutung von Leseerfahrungen für die Entwicklung von Kindern eingegangen.
Das zweite Kapitel widmet sich dem Einfluss von Medien auf die Kinder- und Jugendliteratur. Es wird die Konkurrenz zwischen Lesen und Fernsehen thematisiert und anhand einiger Beispiele die medienästhetische Gestaltung von Kinderliteratur beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt die zentralen Themen Kinderliteratur, Lesesozialisation, Medienwandel, Medienästhetik, Harry Potter, Fan-Kultur.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich die Textrezeption von Kindern zu der von Erwachsenen?
Die Arbeit untersucht die spezifischen Wege, wie Kinder literarische Inhalte aufnehmen und wie sich ihre Wahrnehmung von der jugendlicher oder erwachsener Leser unterscheidet.
Stehen Fernsehen und Lesen in Konkurrenz zueinander?
Ja, das Konkurrenzverhältnis wird oft diskutiert. Die Arbeit betont jedoch, dass die Kulturtechnik Lesen eine wichtige Basis für den kompetenten Umgang mit dem Medium Fernsehen ist.
Warum wird Harry Potter als besonderes Phänomen behandelt?
Die Harry-Potter-Serie erreichte eine für Bücher ungewöhnliche Breitenwirkung und schuf eine weltweite Fan-Kultur, die über das reine Lesen hinausgeht.
Welche Rolle spielen Marketing und Merchandising bei Harry Potter?
Die Arbeit beleuchtet, wie kommerzielle Faktoren den Erfolg der Buchreihe unterstützt und das Phänomen in den Alltag der Kinder integriert haben.
Was wird unter "Medienästhetik" in der Kinderliteratur verstanden?
Es geht um die Gestaltung von Büchern und wie andere Medien (z.B. Bibliotheken oder digitale Einflüsse) innerhalb der Geschichten dargestellt werden.
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- Sonja Loidl (Author), 2005, Kinder als Leser - Allgemeines, Medien in Kinder- und Jugendbüchern, Harry Potter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44859