Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Sechskaiserjahr von 238 n.Chr. Sie ergründet die politische und militärische Rolle, welche die Prätorianergarde einnahm. Hierbei werden auch Vergleiche zu anderen Zeitpunkten hinzugezogen, um die Besonderheit dieses Jahres und die Bedeutung der Prätorianer hervorzuheben.
Um ein allgemeines Verständnis zu vermitteln, wird zunächst ein Überblick der politischen Lage des Sechskaiserjahres geliefert und eine Erklärung, wie sich ein solches überhaupt entwickeln konnte. Auch der Aufbau und die Geschichte der Prätorianer muss erläutert werden, bevor spezifisch auf ihre Rolle in diesem Jahr eingegangen werden kann.
Das römische Kaiserreich stand im dritten Jahrhundert am Abgrund – militärisch wie politisch, fiskalisch und auch sozial. Eine Zeit voller Unsicherheit und Wandel, in welcher ein neuer Schlag von Kaisern ein neues Imperium schuf. Dem Militär und auch den Prätorianern fiel hierbei eine bedeutende Rolle zu, welche sich spezifisch im Sechskaiserjahr von 238 n.Chr. erkennen lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- Die Prätorianer
- Die Prätorianergarde (Praetoriani)
- Das Sechskaiserjahr
- Die Rolle der Prätorianer im Sechskaiserjahr
- Zusammenführung
- Quellen- und Literaturverzeichnis
- Quellenverzeichnis
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Rolle der Prätorianergarde im Sechskaiserjahr 238 n. Chr. und analysiert deren Einfluss auf die politischen und militärischen Ereignisse dieser turbulenten Zeit. Dabei wird insbesondere die Bedeutung der Prätorianer im Kontext der römischen Reichskrise von 235-284 n. Chr. und des Aufstiegs der Soldatenkaiser beleuchtet.
- Die Prätorianergarde als einflussreiche militärische Einheit im römischen Kaiserreich.
- Die Rolle der Prätorianer im Sechskaiserjahr 238 n. Chr. im Kontext der politischen und militärischen Instabilität.
- Die Prätorianer im Spannungsfeld zwischen Senat, Militär und plebs urbana.
- Die Quellenlage und die Herausforderungen bei der Rekonstruktion der Ereignisse des Sechskaiserjahres.
- Die Bedeutung der Prätorianer für die Gestaltung des römischen Kaiserreichs im 3. Jahrhundert.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und beschreibt die historische Bedeutung der Prätorianergarde sowie die politische und militärische Krise des römischen Reiches im 3. Jahrhundert n. Chr., insbesondere im Sechskaiserjahr 238 n. Chr. Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die Rolle der Prätorianer in diesem Jahr zu erforschen und deren Einfluss auf die Machtwechsel zu analysieren.
Die Prätorianer
Dieses Kapitel befasst sich mit der Geschichte der Prätorianergarde, ihrer Entstehung in der römischen Republik und ihrer Entwicklung zur einflussreichen Eliteeinheit im römischen Kaiserreich. Es werden die Aufgaben, Privilegien und die Bedeutung der Prätorianer für die Sicherheit des Kaisers und des Reiches beleuchtet.
Das Sechskaiserjahr
Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die politischen und militärischen Ereignisse des Sechskaiserjahres 238 n. Chr. Es werden die verschiedenen Kaiser und ihre Machtkämpfe dargestellt, um den Kontext für die Analyse der Rolle der Prätorianer zu schaffen.
Die Rolle der Prätorianer im Sechskaiserjahr
Dieses Kapitel analysiert die Rolle der Prätorianergarde während des Sechskaiserjahres. Es werden ihre Entscheidungen, ihre Aktionen und ihre Einflussnahme auf die Machtwechsel in diesem Jahr untersucht und in Beziehung zu anderen Akteuren, wie dem Senat und dem Militär, gesetzt.
Schlüsselwörter
Römisches Kaiserreich, Prätorianergarde, Sechskaiserjahr, Soldatenkaiser, Machtwechsel, politische Instabilität, Militär, Senat, plebs urbana, Quellenkritik, Herodian, Historia Augusta, Aurelius Victor.
Häufig gestellte Fragen
Was war das Sechskaiserjahr 238 n. Chr.?
Ein turbulentes Jahr in der römischen Geschichte, in dem sechs verschiedene Männer als Kaiser herrschten oder Anspruch auf den Thron erhoben.
Welchen Einfluss hatten die Prätorianer auf die Kaiserwahl?
Als kaiserliche Leibgarde fungierten sie oft als „Königsmacher“, die durch militärische Gewalt oder Drohungen Kaiser absetzen oder neue Herrscher proklamieren konnten.
Warum war das römische Reich im 3. Jahrhundert instabil?
Das Reich litt unter der sogenannten Reichskrise, geprägt von militärischen Bedrohungen, wirtschaftlicher Inflation und politischer Instabilität durch die „Soldatenkaiser“.
Wie verhielten sich die Prätorianer gegenüber dem Senat?
Das Verhältnis war oft gespannt, da die Prätorianer die faktische Macht besaßen, während der Senat versuchte, seine traditionelle Autorität bei der Kaisernominierung zu wahren.
Welche Rolle spielte die Plebs Urbana in diesem Jahr?
Die stadtrömische Bevölkerung übte oft Druck durch Unruhen aus, was die Entscheidungen der Prätorianer und des Senats direkt beeinflusste.
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- Benjamin Perren (Author), 2018, Die Rolle der Prätorianer bei den Machtwechseln im Sechskaiserjahr (238 n. Chr.). Zwischen Senat, Militär und plebs urbana, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446877