Die Partialprüfungsfelder der quantitativen Kreditwürdigkeitsprüfung umfassen die Liquidität, den Erfolg, das Vermögen und das Wachstum . Dabei ist die Liquiditätsprognose die wichtigste Untersuchung im Rahmen von Kreditwürdigkeitsprüfungen, weil bei einer drohenden Illiquidität der Verlust des Kredites droht. In dieser Arbeit sollen die qualitativen Merkmale der Kreditwürdigkeitsprüfung ausgeklammert werden, und aus dem breiten Spektrum der bilanzanalytischen Kennziffern nur die Cashflow– Kennziffern in ihrer Bedeutung für die Kreditwürdigkeit diskutiert und beurteilt werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einführung und Problemstellung
- 2. Traditionelle Kreditwürdigkeitsprüfung mit Cashflow-Kennzahlen
- 2.1. Begriffsabgrenzung finanzwirtschaftlicher Kennzahlen
- 2.2. Einzelne Cashflow-Kennzahlen zur Kreditwürdigkeitsprüfung
- 2.2.1. Erfolgswirtschaftliche Cashflow – Kennzahlen
- 2.2.2. Finanzwirtschaftliche Cashflow-Kennzahlen
- 2.3. Mängel der Cashflow-Kennzahlen Analysen
- 3. Moderne Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung mit Cashflow-Kennzahlen
- 3.1. Die lineare multivariate Diskriminanzanalyse zur Trennung von solventen und insolventen Kreditnehmern
- 3.2. Technische Verfahren in der Cashflow – Kennzahlen Kreditwürdigkeitsprüfung
- 3.3. Anwendung von Bonitätsindikatoren im Rahmen von Kreditwürdigkeitsprüfungen
- 3.4. Kritische Beurteilung des Einsatzes moderner Verfahren in der Cashflow - Kennzahlen Kreditwürdigkeitsprüfung
- 4. Grenzen der Kreditwürdigkeitsprüfung mit Cashflow-Kennzahlen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht die Verwendung von Cashflow-Kennzahlen zur Bewertung der Kreditwürdigkeit. Sie analysiert traditionelle und moderne Verfahren, beleuchtet deren Stärken und Schwächen und hinterfragt die Grenzen dieser Methode.
- Bedeutung von Cashflow-Kennzahlen für die Kreditwürdigkeitsprüfung
- Traditionelle Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung und deren Kritik
- Moderne Verfahren zur Kreditwürdigkeitsprüfung mit Cashflow-Kennzahlen
- Grenzen der Kreditwürdigkeitsprüfung mit Cashflow-Kennzahlen
- Bewertung der Einsatzmöglichkeiten und -grenzen von Cashflow-Kennzahlen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Kreditwürdigkeitsprüfung ein und erläutert die Problemstellung. Kapitel 2 befasst sich mit der traditionellen Kreditwürdigkeitsprüfung anhand von Cashflow-Kennzahlen. Es definiert diese Kennzahlen und analysiert ihre Stärken und Schwächen. Kapitel 3 präsentiert moderne Verfahren zur Kreditwürdigkeitsprüfung mit Cashflow-Kennzahlen und diskutiert deren Einsatzmöglichkeiten und Grenzen. Kapitel 4 beleuchtet die Grenzen der Kreditwürdigkeitsprüfung mit Cashflow-Kennzahlen.
Schlüsselwörter
Kreditwürdigkeit, Cashflow-Kennzahlen, Bilanzanalyse, Kreditrisiko, Liquidität, Solvenz, Diskriminanzanalyse, Bonitätsindikatoren.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Cashflow so wichtig für die Kreditwürdigkeit?
Der Cashflow zeigt die tatsächliche Liquidität eines Unternehmens an. Eine drohende Illiquidität ist das größte Risiko für den Verlust eines Kredites.
Was ist eine multivariate Diskriminanzanalyse?
Ein modernes statistisches Verfahren, das mehrere Kennzahlen gleichzeitig nutzt, um solvente von potenziell insolventen Kreditnehmern zu trennen.
Welche Arten von Cashflow-Kennzahlen gibt es?
Man unterscheidet zwischen erfolgswirtschaftlichen (Ertragskraft) und finanzwirtschaftlichen (Zahlungsfähigkeit) Cashflow-Kennzahlen.
Was sind die Mängel traditioneller Cashflow-Analysen?
Sie sind oft vergangenheitsorientiert und berücksichtigen künftige Marktveränderungen oder qualitative Managementfaktoren nur unzureichend.
Was versteht man unter Bonitätsindikatoren?
Es sind aus der Bilanzanalyse abgeleitete Werte, die eine schnelle Einschätzung der Wahrscheinlichkeit ermöglichen, mit der ein Schuldner seinen Verpflichtungen nachkommt.
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- Konstantin Dittmann (Author), 2001, Cashflowbasierte Kennzahlen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44649