Exkursionen sind nicht nur im Geographiestudium, sondern auch während des Geographieunterrichts in der Schule willkommene Unterrichtsformen, die je nach Konzeption als Einführung in ein neues Thema, in der Mitte oder als Abschluss in einer Unterrichtsreihe eingebaut werden. Diese Arbeit bezieht sich auf einen, im Rahmen eines fachdidaktischen Seminars im Bachelor Geographie durchgeführten Exkursionsbausteins unter dem Themenbereich „Stadt und Migration“ und soll dessen didaktisch-methodische Reflexion und Analyse dokumentieren.
Die Arbeit gliedert sich in zwei Hauptteile: Im theoretischen Teil soll zunächst die Exkursion als Unterrichtsform im kompetenzorientierten Geographieunterricht thematisiert werden. Dazu werden allgemeine Grundlagen der Exkursionsdidaktik erläutert und Kriterien herausgearbeitet, die den Mehrwert einer Exkursion als Unterrichtsform verdeutlichen. Zudem wird auf die Umsetzung von Binnendifferenzierung und den Einsatz von Medien auf Exkursionen eingegangen. In einem nächsten Schritt wird das Themenfeld „Stadt und Migration“ in seiner Eignung für den Geographieunterricht diskutiert. Im darauf folgenden konzeptionellen Teil der Arbeit wird das angewendete Exkursionskonzept detailliert vorgestellt und in Bezug zu den Grundlagen der Exkursionsdidaktik kommentiert.
Abschließend folgt eine detaillierte Reflexion, die sich aus den eigenen Beobachtungen während der Exkursion und der Nachbereitung, dem Feedback der SchülerInnen bzw. Lehrer und den Erkenntnissen aus videografierten Sequenzen ergibt. Zuletzt werden die von mir gesammelten Eindrücke und Erkenntnisse während der Exkursionsvorbereitung, Durchführung und Nachbereitung in einem Fazit zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Teil I: Grundlagen der Exkursionsdidaktik
- Kompetenzorientierter Geographieunterricht - Mehrwert der Unterrichtsform Exkursion
- Binnendifferenzierung und kooperatives Lernen
- Einsatz von Medien
- Theoretischer Teil II: Das Themenfeld „Stadt und Migration“ in seiner Eignung für den Geographieunterricht
- Konzeptioneller Teil: Detaillierte Vorstellung des Exkursionskonzepts mit didaktischem Kommentar und Bezügen zu den Grundlagen der Exkursionsdidaktik
- Reflexion
- Eigene Beobachtungen während der Exkursion und der Nachbereitung
- Feedback der ShülerInnen bzw. Lehrpersonen
- Erkenntnisse aus den videografierten Sequenzen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit dokumentiert die didaktisch-methodische Reflexion und Analyse eines Exkursionsbausteins zum Themenbereich „Stadt und Migration“. Sie beleuchtet die Exkursion als Unterrichtsform im kompetenzorientierten Geographieunterricht und diskutiert die Eignung des Themenfelds „Stadt und Migration“ für den Geographieunterricht. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der eigenen Beobachtungen, des Feedbacks der SchülerInnen und der videografierten Sequenzen zusammengefasst.
- Exkursionen als Unterrichtsform im kompetenzorientierten Geographieunterricht
- Grundlagen der Exkursionsdidaktik
- Das Themenfeld „Stadt und Migration“ im Geographieunterricht
- Didaktisch-methodische Reflexion und Analyse eines Exkursionsbausteins
- Feedback der SchülerInnen und Lehrpersonen
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung erläutert die Bedeutung von Exkursionen im Geographieunterricht und stellt den Exkursionsbaustein zum Themenbereich „Stadt und Migration“ vor.
- Der theoretische Teil I behandelt die Grundlagen der Exkursionsdidaktik. Es werden Kompetenzen im Geographieunterricht, der Mehrwert der Unterrichtsform Exkursion, Binnendifferenzierung und kooperatives Lernen sowie der Einsatz von Medien in Exkursionen beleuchtet.
- Der theoretische Teil II diskutiert die Eignung des Themenfelds „Stadt und Migration“ für den Geographieunterricht.
- Der konzeptionelle Teil stellt das angewendete Exkursionskonzept detailliert vor und kommentiert es in Bezug zu den Grundlagen der Exkursionsdidaktik.
- Die Reflexion fasst die eigenen Beobachtungen, das Feedback der SchülerInnen und die Erkenntnisse aus den videografierten Sequenzen zusammen.
Schlüsselwörter
Kompetenzorientierter Geographieunterricht, Exkursionsdidaktik, Stadt und Migration, Exkursionskonzept, Binnendifferenzierung, kooperatives Lernen, Einsatz von Medien, Reflexion, Feedback
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der didaktischen Reflexion der Eigelstein-Exkursion?
Die Arbeit dokumentiert die Analyse eines Exkursionsbausteins zum Thema „Stadt und Migration“ und prüft dessen Eignung für den kompetenzorientierten Geographieunterricht.
Warum ist die Exkursion eine wichtige Unterrichtsform?
Exkursionen bieten einen Mehrwert durch direktes Erleben vor Ort und können als Einführung, Vertiefung oder Abschluss einer Unterrichtsreihe dienen.
Wie wird Binnendifferenzierung auf Exkursionen umgesetzt?
Die Arbeit geht auf die methodische Umsetzung von Binnendifferenzierung und kooperativem Lernen ein, um unterschiedliche Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen.
Welche Rolle spielen Medien bei diesem Exkursionskonzept?
Der Einsatz von Medien wird als Teil der Exkursionsdidaktik thematisiert, um Lernprozesse zu unterstützen und Ergebnisse zu sichern.
Wie wurde die Exkursion ausgewertet?
Die Reflexion basiert auf eigenen Beobachtungen, dem Feedback von Schülern und Lehrern sowie der Analyse von videografierten Sequenzen.
Warum eignet sich das Thema „Stadt und Migration“ für Exkursionen?
Es ermöglicht die direkte Beobachtung gesellschaftlicher Prozesse im städtischen Raum und fördert die Analysefähigkeit der Schüler im realen Kontext.
- Arbeit zitieren
- Elena Schreer (Autor:in), 2018, Didaktisch-methodische Reflexion einer Beispielexkursion am Eigelstein, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443086