Diese Proseminararbeit wurde im Rahmen des Proseminars zur Alten Geschichte vom Sommersemester 2017 geschrieben. Sie beschäftigt sich mit dem Thema "Venationes - Über die Tierhetzen in der Antike". Zu Beginn der Arbeit möchte ich kurz den Begriff Tierhetzen (venationes) erläutern und zeitlich deren Ursprung eingrenzen. Danach werde ich mich mit den Tiere, deren Herkunft und den Transportmöglichkeiten beschäftigen. Dabei gehe ich dann genauer auf die Tiere, die Jagd nach diesen wilden Tieren, sowie den Transport und Verschiffung dieser ein. Der dritte Abschnitt der Seminararbeit behandelt das eigentliche Schauspiel (ludi), in dem ich auf den Ablauf der Tierhetzen und die verschiedenen Arten der venationes eingehen werde. Nachstehend werde ich noch erläutern, was mit den Leichen und Kadavern passierte. Abschließend werde ich die wichtigsten Eckpunkte der Proseminararbeit zusammenfassen.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- Die Tiere
- Welche Tiere wurden herbeigeschafft?
- Wie wurden sie gefangen und transportiert?
- Venationes
- Das Morgenprogramm: Tierhetzen und Tierkämpfe
- Nach der Vorstellung: Wohin mit den Tierkadavern?
- Conclusio
- Bibliographie
- Primärquellen
- Sekundärquellen
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Venationes - Tierhetzen in der Antike. Das Ziel der Arbeit ist es, den Ursprung, die Organisation und die Bedeutung von Tierhetzen im Römischen Reich zu beleuchten. Dabei werden die verschiedenen Aspekte der Venationes analysiert, von der Beschaffung und dem Transport der Tiere bis hin zum Ablauf der Schauspiele und dem Umgang mit den Tierkadavern.
- Der Ursprung und die Entwicklung der Venationes
- Die Rolle der Tiere in den Venationes
- Die Organisation und Durchführung der Venationes
- Die Bedeutung der Venationes für die römische Gesellschaft
- Der Umgang mit den Tierkadavern
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen kurzen Überblick über das Thema Venationes und deren Bedeutung im Römischen Reich. Im ersten Kapitel werden die Tiere, die für die Venationes eingesetzt wurden, sowie ihre Herkunft und der Transport beschrieben. Das zweite Kapitel behandelt den Ablauf der Venationes und die verschiedenen Arten von Tierkämpfen. Das dritte Kapitel widmet sich dem Schicksal der Tiere nach den Schauspielen und dem Umgang mit den Kadavern.
Schlüsselwörter
Venationes, Tierhetzen, Römisches Reich, Antike, Gladiatorenkämpfe, Schauspiele, Ludi, Tiere, Transport, Jagd, Tierkämpfer, Bestiarii, Kadaver, Bedeutung, Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was waren Venationes im Römischen Reich?
Venationes waren öffentliche Tierhetzen und Kämpfe zwischen wilden Tieren oder zwischen Menschen und Tieren, die als Teil der ludi (Spiele) in römischen Arenen stattfanden.
Welche Tiere wurden für die Venationes verwendet?
Es wurden exotische Raubtiere wie Löwen, Panther und Bären, aber auch Elefanten und Nashörner aus dem gesamten Reich herbeigeschafft.
Wie wurden die wilden Tiere gefangen und transportiert?
Die Tiere wurden in aufwendigen Jagden gefangen und per Schiff und Karren unter oft schwierigen Bedingungen nach Rom transportiert, was eine enorme logistische Leistung darstellte.
Wer waren die Bestiarii?
Bestiarii waren speziell ausgebildete Tierkämpfer, die in der Arena gegen die wilden Tiere antraten, oft als Teil des Morgenprogramms der Spiele.
Was geschah mit den Kadavern nach den Tierkämpfen?
Die Entsorgung der Kadaver war eine logistische Herausforderung. Die Leichen wurden oft aus der Arena geschleift und an bestimmten Orten außerhalb entsorgt oder teilweise verwertet.
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- Jasmin Pöltl (Autor), 2018, Venationes. Über die Tierhetzen in der Antike, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442213