Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der französischen Mode im 17. Jahrhundert unter der Regentschaft Louis’ XIV. Hauptsächlich wird hier die Herrenmode am Hofe Versailles betrachtet, auch wenn bisweilen die Kleidung der Dame und des gemeinen Volkes an den Fokus heranrücken werden. Hier geht es wegen der Begrenztheit dieser Arbeit um die Mode des Monarchen selbst, als auch um die des Höflings.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Mode im Zeitalter Louis' XIV
- Höfische Herrenmode
- Die Perücke als Charakteristikum der Männlichkeit
- Die Kleiderordnungen in Versailles und Frankreich
- Mehr als nur Kleidung - Intentionen höfischer Mode
- Politische und wirtschaftliche Aspekte der Mode
- Des Königs Selbstinszenierung - Das Staatsportrait
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der französischen Herrenmode am Hofe Versailles während der Regentschaft Louis' XIV. im 17. Jahrhundert. Das Ziel ist es, neben der Beschreibung der Kleidung deren Intentionen zu deuten und zu zeigen, wie das Äußere eines Menschen, insbesondere des Monarchen und seiner Höflinge, als Kommunikationsmedium fungierte. Dabei werden politische und wirtschaftliche Aspekte der Mode untersucht.
- Die Entwicklung der höfischen Herrenmode im 17. Jahrhundert
- Die Rolle der Perücke als Symbol der Männlichkeit
- Politische und wirtschaftliche Intentionen der Mode
- Die Selbstinszenierung des Königs im Staatsportrait
- Die Kommunikation durch Kleidung als Ausdruck von Macht und Status
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Forschungsfrage und die Zielsetzung dar, die sich auf die Bedeutung der französischen Mode im 17. Jahrhundert und deren Intentionen konzentriert.
- Mode im Zeitalter Louis' XIV: Dieses Kapitel behandelt die allgemeine Mode des Barockzeitalters und die Entwicklung der höfischen Herrenmode, insbesondere die Rheingrafentracht, mit ihren charakteristischen Elementen wie der Pumphose, dem Wams und dem Mantel.
- Mehr als nur Kleidung - Intentionen höfischer Mode: Dieses Kapitel analysiert die politischen und wirtschaftlichen Aspekte der höfischen Mode und beleuchtet deren Rolle als Instrument der Machtdemonstration und des Statussymboliks.
- Des Königs Selbstinszenierung - Das Staatsportrait: Dieses Kapitel untersucht das Staatsportrait Louis' XIV von Hyacinthe Rigaud aus dem Jahre 1701, um die Kleidung des Monarchen in Bezug auf die Intentionen der höfischen Mode zu analysieren.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen der französischen Mode, der höfischen Herrenmode, dem 17. Jahrhundert, Louis XIV, Versailles, Modeintention, politische und wirtschaftliche Aspekte der Mode, Selbstinszenierung, Staatsportrait, und Kommunikation durch Kleidung.
Häufig gestellte Fragen
Was war die Besonderheit der Herrenmode am Hofe Louis' XIV.?
Die Mode war geprägt von Prunk, Rüschen, Schleifen und der sogenannten Rheingrafentracht, die den Status und die Macht des Trägers symbolisierte.
Warum war die Perücke im 17. Jahrhundert so wichtig?
Die Perücke galt als wesentliches Charakteristikum der Männlichkeit und war ein unverzichtbares Statussymbol für den Adel am Versailler Hof.
Welche politischen Absichten verfolgte der König mit der Mode?
Mode diente als Instrument der Machtdemonstration und Kontrolle. Durch strenge Kleiderordnungen band Louis XIV. den Adel an seinen Hof und demonstrierte die wirtschaftliche Stärke Frankreichs.
Was analysiert das Staatsportrait von Hyacinthe Rigaud?
Das Portrait von 1701 zeigt die bewusste Selbstinszenierung des Monarchen, bei der jedes Kleidungsstück und jedes Accessoire eine spezifische Bedeutung für seinen Herrschaftsanspruch hat.
War Mode damals auch ein Wirtschaftsfaktor?
Ja, Louis XIV. und sein Minister Colbert förderten die heimische Textil- und Luxusindustrie massiv, um Frankreich zur führenden Modenation zu machen und Importe zu verringern.
- Quote paper
- Bruno Minniti (Author), 2018, Rüschen, Schleifen und Perücken. Herrenmode am Hofe Louis’ XIV und ihre Intentionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439551