Eine Hausarbeit aus dem Hauptstudium an der Hochschule des Bundes, Fachbereich Allgemeine innere Verwaltung. Im Mittelpunkt steht das Buch "Der Flexible Mensch" von Richard Sennet. Das Buch wird vorgestellt, Kritiken dazu zitiert. Ein Experteninterview zum Thema flexibles Arbeiten rundet die Arbeit ab.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Richard Sennetts Vita
- Flexibilität - Was ist das?
- Der flexible Mensch - Das Werk
- Zu Kapitel 1 - Drift
- Zu Kapitel 2 - Routine
- Zu Kapitel 3 - Flexibilität
- Zu Kapitel 4 - Unlesbarkeit
- Zu Kapitel 5 - Risiko
- Zu Kapitel 6 - Das Arbeitsethos
- Zu Kapitel 7 - Scheitern
- Zu Kapitel 8 - Das gefährliche Pronomen
- Kritiken zum Werk
- Experteninterview mit Jamshed Kharkan am „Tag der Arbeit“
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Werk "Der flexible Mensch" von Richard Sennett. Der Fokus liegt auf der Analyse von Sennetts Argumentation und der Kritik an der Flexibilisierung der Arbeitswelt. Die Arbeit beleuchtet, wie sich die neuen Arbeitszeitmodelle und die zunehmende Digitalisierung auf das soziale und private Leben des Menschen auswirken.
- Die Auswirkungen der Flexibilisierung der Arbeitswelt auf den Menschen
- Die Kritik an der modernen Arbeitswelt und ihren negativen Folgen
- Die Rolle der Routine in der Arbeitswelt und deren Bedeutung für den Menschen
- Die Herausforderungen und Chancen der neuen Arbeitswelt
- Die gesellschaftlichen und individuellen Folgen der Flexibilisierung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit untersucht in acht Kapiteln verschiedene Facetten der Flexibilisierung der Arbeitswelt. In Kapitel 1 wird die "Drift" beschrieben, ein Zustand der Orientierungslosigkeit, der durch die ständigen Veränderungen und Unsicherheiten der modernen Arbeitswelt entsteht. Kapitel 2 beleuchtet die Bedeutung der Routine und zeigt, wie diese in der flexiblen Arbeitswelt zunehmend marginalisiert wird. Die folgenden Kapitel befassen sich mit weiteren wichtigen Themen wie Flexibilität, Unlesbarkeit, Risiko, dem Arbeitsethos, Scheitern und dem "gefährlichen Pronomen". Die Analyse der einzelnen Kapitel soll das Gesamtbild von Sennetts Kritik an der modernen Arbeitswelt beleuchten und die Auswirkungen der Flexibilisierung auf den Menschen verdeutlichen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Themen der Flexibilisierung der Arbeitswelt, der Kritik an der modernen Arbeitswelt, der Bedeutung der Routine, den Folgen der Digitalisierung für den Menschen, den Herausforderungen und Chancen der neuen Arbeitswelt und den gesellschaftlichen und individuellen Folgen der Flexibilisierung.
Häufig gestellte Fragen
Was kritisiert Richard Sennett in "Der flexible Mensch"?
Sennett kritisiert, dass die ständige Forderung nach Flexibilität in der modernen Arbeitswelt zu einer Erosion des Charakters und zum Verlust von langfristigen Bindungen und Lebenssinn führt.
Was versteht Sennett unter dem Begriff "Drift"?
"Drift" beschreibt einen Zustand der Orientierungslosigkeit, in dem Menschen keine Kontrolle mehr über ihren Lebenslauf haben, da kurzfristige Veränderungen die langfristige Planung ersetzen.
Warum ist Routine laut Sennett wichtig für den Menschen?
Routine bietet Stabilität und ermöglicht es dem Menschen, Fähigkeiten zu meistern und eine Identität aufzubauen, während die moderne Arbeitswelt Routine oft als negativ abwertet.
Welche sozialen Folgen hat die Flexibilisierung?
Sie führt zu einer Schwächung des Gemeinschaftsgefühls und belastet das Privatleben, da die ständige Verfügbarkeit und Unsicherheit die soziale Integration erschweren.
Was bedeutet das "gefährliche Pronomen" in Sennetts Werk?
Es bezieht sich auf das "Wir", das in der modernen Arbeitswelt oft nur noch oberflächlich beschworen wird, ohne dass echte Solidarität oder dauerhafte kollektive Verantwortung dahinterstehen.
- Quote paper
- Sebastian Girstenbreu (Author), 2018, "Der Flexible Mensch" nach Richard Sennet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437256