Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Auseinandersetzungen der Sangspruchdichter um den Marner. An diesen Auseinandersetzungen sind mehrere Dichter beteiligt, wobei ein Dichter, nämlich der Marner selbst, im Vordergrund dieses Dichterwettstreits steht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Streitigkeiten um den Marner als literarische Fehde oder als persönlich motivierter Streit zwischen den beteiligten Sangspruchdichtern?
- Ausgangspunkt der Auseinandersetzungen der Sangspruchdichter um den Marner
- Textanalyse zu Reinmar von Zweters „Ich quam geriten in ein lant“
- Reaktion des Marners auf Reinmars Lügenspruch
- Textanalyse zu Rumelants „Des wazzers müchte lîhte“
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Auseinandersetzungen der Sangspruchdichter um den Marner im Kontext der Dichterfehden des Mittelalters. Sie untersucht, ob es sich bei diesen Streitigkeiten um eine literarische Fehde mit Fokus auf die Dichtkunst oder einen persönlich motivierten Streit handelt.
- Analyse der literarischen Fehde als Phänomen im mittelalterlichen Kontext
- Untersuchung der Motivationen der beteiligten Sangspruchdichter
- Textanalyse ausgewählter Sangsprüche, insbesondere von Reinmar von Zweter, dem Marner und Rumelant von Sachsen
- Bedeutung von Polemik und Persönlichen Angriffen in der Sangspruchdichtung
- Analyse der sprachlichen Mittel und Stilmerkmale der Sangsprüche
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Thematik der Arbeit vor und führt in die Geschichte des Marners und der Sangspruchdichtung ein. Sie legt zudem den Fokus auf die Motivationen der beteiligten Dichter und die Frage nach der Natur des Konflikts.
- Das Kapitel „Streitigkeiten um den Marner als literarische Fehde oder als persönlich motivierter Streit zwischen den beteiligten Sangspruchdichtern?“ beleuchtet den Ausgangspunkt der Auseinandersetzungen und stellt die beteiligten Dichter und deren Motivationen vor. Das Kapitel untersucht exemplarisch ausgewählte Sangsprüche von Reinmar von Zweter und Rumelant von Sachsen.
Schlüsselwörter
Sangspruchdichtung, Dichterfehde, Marner, Reinmar von Zweter, Rumelant von Sachsen, Heinrich von Meißen, Polemik, Lügenspruch, Textanalyse, Sprachliche Mittel, Motivationsforschung, Mittelalterliche Literatur, Dichterwettstreit.
Häufig gestellte Fragen
Worum ging es im Streit um den Marner?
Es handelt sich um eine mittelalterliche Auseinandersetzung zwischen Sangspruchdichtern, bei der der Marner im Zentrum gegenseitiger Angriffe und Polemik stand.
War der Konflikt literarisch oder persönlich motiviert?
Die Arbeit untersucht, ob es eine "literarische Fehde" über die Dichtkunst war oder ob persönliche Feindschaften zwischen Dichtern wie Reinmar von Zweter und dem Marner dominierten.
Was ist Reinmar von Zweters "Lügenspruch"?
Ein spezifischer Sangspruch ("Ich quam geriten in ein lant"), in dem Reinmar den Marner attackiert und auf den dieser literarisch reagierte.
Welche Rolle spielte Rumelant von Sachsen in diesem Streit?
Rumelant beteiligte sich mit Sprüchen wie "Des wazzers müchte lîhte" an der Fehde und trug zur Polemik innerhalb des Dichterwettstreits bei.
Was zeichnet die Sangspruchdichtung des Mittelalters aus?
Sie ist geprägt von moralischen, politischen und religiösen Themen, dient aber auch als Bühne für den Wettbewerb und die öffentliche Profilierung der Dichter.
- Quote paper
- M.Ed. Christopher Domke (Author), 2015, Streitigkeiten um den Marner als literarische Fehde oder als persönlich motivierter Streit zwischen den beteiligten Sangspruchdichtern?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431052