Demografischer Wandel, daraus resultierender Fachkräftemangel und Globalisierung sind ausschlaggebende Veränderungen, die dazu führen, dass viele Unternehmen neben Arbeit, Boden und Kapital einen weiteren Produktionsfaktor als existenziellen Wettbewerbsfaktor betrachten: Unternehmen stehen vor der Herausforderung eigenes und öffentliches Know-how sowie das Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter effizient zu managen. Die Menge verfügbarer Daten und Informationen steigt enorm ran. Laut einer Prognose von IDC wird die jährlich generierte digitale Datenmenge in 2025 auf 163 Zettabyte anstiegen, wohingegen es 2016 noch 16,1 Zettabyte waren.1 Diese Informationsflut spiegelt sich bereits heute in Unternehmen wider, die Informationen in verschiedensten Formen vorliegen haben. Trotz dieser Tatsache fühlen sich die Mitarbeiter schlecht informiert, da es an Transparenz zum vorhandenen Wissen mangelt. Nach North kann “[b]ereits die bessere Nutzung des in Organisationen an vielen Stellen vorhandenen Wissens […] zu sehr bedeutenden Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen führen.“2 Vor diesem Hintergrund bezieht sich der Umfang der vorliegenden Arbeit auf die Technologie der Intranet basierten Mitarbeiterportale.
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Problemstellung
1.1. Aufbau und Ziele der Arbeit
2. Grundlagen Wissensmanagement
2.1. Daten, Informationen, Wissen
2.2. Wissensarten
2.2.1. Implizites Wissen
2.2.2. Explizites Wissen
2.3. Definition und Ziele von Wissensmanagement
2.4. Kernprozesse des Wissensmanagements
2.4.1. Wissensidentifikation
2.4.2. Wissensbewahrung
2.4.3. Wissensnutzung
2.4.4. Wissens(ver)teilung
2.4.5. Wissensentwicklung
2.4.6. Wissenserwerb
3. Grundlagen Mitarbeiterportale
3.1. Abgrenzung und Definition Portal
3.2. Gründe für den Einsatz eines Mitarbeiterportals
3.3. Darstellungs- und Bereitstellungsformen für Inhalte
3.4. Rollen
4. Einsatz von Mitarbeiterportalen als Instrument des Wissensmanagements in Unternehmen
4.1. Gründe für den Einsatz eines Mitarbeiterportals als Instrument des Wissensmanagements
4.2. Instrumente für ein wissensbasiertes Mitarbeiterportal
4.2.1. Instrumente zum Kernprozess Wissensidentifikation
4.2.2. Instrumente zum Kernprozess Wissensbewahrung
4.2.3. Instrumente zum Kernprozess Wissensnutzung
4.2.4. Instrumente zum Kernprozess Wissens(ver)teilung
4.2.5. Instrumente zum Kernprozess Wissensentwicklung
4.2.6. Instrumente zum Kernprozess Wissenserwerb
4. Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Wissensmanagement für moderne Unternehmen so wichtig?
Aufgrund des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Globalisierung ist Wissen zu einem existenziellen Wettbewerbsfaktor geworden, der effizient gemanagt werden muss.
Was ist der Unterschied zwischen implizitem und explizitem Wissen?
Explizites Wissen ist schriftlich fixiert und leicht teilbar, während implizites Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter (Erfahrung, Know-how) gespeichert und schwerer zu übertragen ist.
Wie kann ein Mitarbeiterportal das Wissensmanagement unterstützen?
Es dient als zentrales Instrument zur Wissensidentifikation, -bewahrung und -verteilung, indem es Informationen transparent macht und den Austausch zwischen Mitarbeitern fördert.
Was sind die Kernprozesse des Wissensmanagements?
Dazu gehören die Wissensidentifikation, -bewahrung, -nutzung, -verteilung, -entwicklung und der Wissenserwerb.
Wie hoch ist die prognostizierte digitale Datenmenge bis 2025?
Laut IDC-Prognose wird die jährlich generierte Datenmenge auf 163 Zettabyte ansteigen, was die Notwendigkeit für strukturierte Portale zur Informationsbewältigung unterstreicht.
- Quote paper
- Anna-Lena Lampe (Author), 2017, Mitarbeiterportale als Instrument des Wissensmanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429461