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Inwieweit kann Rousseaus Gesellschaftsvertrag als Vorläufer des Totalitarismus gesehen werden?

Title: Inwieweit kann Rousseaus Gesellschaftsvertrag als Vorläufer des Totalitarismus gesehen werden?

Term Paper , 2018 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jan Wizorek (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Diese Hausarbeit soll die Frage klären, inwieweit Rousseaus Gesellschaftsvertrag als Vorläufer des Totalitarismus gesehen werden kann. Dazu wird zunächst eine kurze Definition des Begriffs vorgestellt und anschließend der Totalitarismus auf Grundlage von Hannah Arendts Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ erläutert. Im Anschluss werden einzelne Elemente aus Rousseaus Gesellschaftsvertrag mit Blick auf den Totalitarismus kritisch betrachtet.

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Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Totalitarismus
    • Totalitarismus nach Hannah Arendt
  • Totalitäre Aspekte in Rousseaus Gesellschaftsvertrag
    • Demokratische Aspekte in Rousseaus Gesellschaftsvertrag
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit analysiert, inwieweit Jean-Jacques Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag“ als Vorläufer des Totalitarismus betrachtet werden kann. Es wird untersucht, ob die von Rousseau skizzierten Gesellschaftsstrukturen und politischen Prinzipien Parallelen zu totalitären Systemen aufweisen.

  • Definition und Merkmale des Totalitarismus
  • Rousseaus Gesellschaftsvertrag und seine Prinzipien
  • Mögliche totalitäre Aspekte im Werk Rousseaus
  • Demokratische Aspekte im Gesellschaftsvertrag
  • Analyse von Parallelen und Differenzen zum modernen Totalitarismus

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung

Die Einleitung stellt Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag“ als eine Staatsphilosophie vor, die „rechtmäßige und sichere Regel[n] für das Regieren“ sucht. Sie beleuchtet den Verlust der natürlichen Freiheit durch Eigentum und das Ziel des Gesellschaftsvertrags, eine bürgerliche Freiheit als Ersatz zu schaffen. Die Bedeutung des Werkes als politisch-theoretisches Hauptwerk Rousseaus und sein Einfluss auf die moderne Demokratie werden erwähnt. Zudem wird die Frage der totalitären Interpretation des Gesellschaftsvertrags angesprochen.

2. Totalitarismus

Kapitel 2 führt in den Begriff des Totalitarismus ein, der erstmals 1923 von Giovanni Amendola zur Beschreibung des italienischen Faschismus geprägt wurde. Es werden verschiedene Definitionen des Totalitarismus vorgestellt, die seine Merkmale als absolute und unkontrollierte Herrschaft, Erzwungene Gleichschaltung und Härte herausstellen.

2.1 Totalitarismus nach Hannah Arendt

In diesem Abschnitt werden die Ausführungen von Hannah Arendt zum Totalitarismus im Kontext ihrer Hauptwerke „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ zusammengefasst. Arendt definiert den Totalitarismus als eine neue, eigenständige Staatsform, die sich durch Ideologie und Terror auszeichnet. Der Terror zielt darauf ab, die Individualität des Einzelnen zu zerstören und den öffentlichen Raum der politischen Freiheit zu vernichten. Die Ideologie hingegen befasst sich mit der Veränderung der Denkweise und der Weltanschauung im Sinne des totalitären Regimes.

Schlüsselwörter

Die Hauptaufgabe dieser Arbeit ist die Analyse von Rousseaus „Vom Gesellschaftsvertrag“ hinsichtlich möglicher Vorläufercharakteristika des Totalitarismus. Schlüsselkonzepte sind dabei Totalitarismus, Gesellschaftsvertrag, natürliche und bürgerliche Freiheit, Ideologie und Terror, sowie die Analyse von Parallelen zwischen Rousseaus Werk und totalitären Systemen des 20. Jahrhunderts.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in Rousseaus „Gesellschaftsvertrag“?

Rousseau sucht nach einer rechtmäßigen politischen Ordnung, die die natürliche Freiheit des Menschen durch eine bürgerliche Freiheit im Staat ersetzt.

Warum wird das Werk als Vorläufer des Totalitarismus diskutiert?

Kritiker sehen in Rousseaus Konzept des „Gemeinwillens“ (Volonté Générale) die Gefahr einer absoluten Unterordnung des Einzelnen unter den Staat.

Wie definiert Hannah Arendt Totalitarismus?

Für Arendt zeichnet sich Totalitarismus durch eine Verbindung von Ideologie und Terror aus, die darauf abzielt, die Individualität des Menschen zu zerstören.

Was ist der Unterschied zwischen natürlicher und bürgerlicher Freiheit?

Natürliche Freiheit ist grenzenlos, aber unsicher; bürgerliche Freiheit ist durch Gesetze begrenzt, die man sich selbst als Teil des Souveräns gegeben hat.

Enthält der „Gesellschaftsvertrag“ auch demokratische Aspekte?

Ja, Rousseau betont die Volkssouveränität und die Idee, dass Gesetze nur legitim sind, wenn sie dem Willen des Volkes entsprechen.

Was ist laut Rousseau das Ziel des Regierens?

Das Ziel ist die Schaffung einer Ordnung, in der die Freiheit des Einzelnen mit der Sicherheit der Gemeinschaft in Einklang gebracht wird.

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Details

Title
Inwieweit kann Rousseaus Gesellschaftsvertrag als Vorläufer des Totalitarismus gesehen werden?
College
University of Koblenz-Landau
Grade
1,7
Author
Jan Wizorek (Author)
Publication Year
2018
Pages
13
Catalog Number
V428690
ISBN (eBook)
9783668730601
ISBN (Book)
9783668730618
Language
German
Tags
inwieweit rousseaus gesellschaftsvertrag vorläufer totalitarismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Wizorek (Author), 2018, Inwieweit kann Rousseaus Gesellschaftsvertrag als Vorläufer des Totalitarismus gesehen werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428690
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