Die Forschungsarbeit über „Die Interpretation ‚Der Moriz von Craûn’ als politische Satire. Eine alte These neu begründet.“ von Eva Willms u. a. entstand im Wintersemester 2001/2002 im Rahmen eines Grundseminars in Älterer Deutscher Philologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Der zugrunde liegende Aufsatz wurde im 44. Band (1994) der „Germanistisch-Romanischen Monatsschrift“ auf den Seiten 129-153 veröffentlicht. Nach einer Schilderung der wesentlichen Grundzüge folgt eine inhaltliche Bewertung des Textes unter Einbeziehung der Interpretationen von Albrecht Classen (GRM 1990), Heinz Thomas (ZfdPh 1984) und Tomas Tomasek (ZfdAudL 1986).
Inhaltsverzeichnis
- A. Vorwort
- B. Vorstellung des Artikels
- C. Nachwort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Artikel „Der 'Moriz von Craûn' als politische Satire“ von Willms et al. analysiert die mittelhochdeutsche Verserzählung „Mauricius von Craûn“ und interpretiert sie als politische Satire. Ziel der Interpretation ist es, die Ironie und Kritik im Text zu beleuchten und die Beziehung zwischen der erzählten Geschichte und den historischen Personen zu erforschen.
- Ironische Darstellung des Protagonisten Mauricius
- Kritik an den Handlungen und Motiven des Mauricius
- Politische Anspielungen und historische Bezüge
- Analyse der literarischen Gattung des Textes
- Zusammenhang zwischen Fiktion und Realität
Zusammenfassung der Kapitel
A. Vorwort
Die Verfasser des Artikels erläutern ihre Wahl des Themas und der Interpretation des „Mauricius von Craûn“. Sie begründen ihre Entscheidung, die Interpretation von Willms et al. zu wählen, und erwähnen die interpretatorischen Schwierigkeiten, die mit dem Text verbunden sind.
B. Vorstellung des Artikels
Der Artikel analysiert den „Mauricius von Craûn“ und argumentiert, dass der Text als politische Satire zu verstehen ist. Der Fokus liegt auf der ironischen Darstellung des Protagonisten Mauricius, der in seinen Handlungen und Motiven kritisiert wird. Die Interpreten beleuchten die politischen Anspielungen und historischen Bezüge im Text, die auf einen Konflikt zwischen den Plantagenets und dem französischen Königshaus hindeuten.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen des Artikels sind: „Mauricius von Craûn“, politische Satire, historische Bezüge, Minnesang, Rittertum, Ironie, Kritik, Plantagenets, französisches Königshaus, mittelhochdeutsche Literatur.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der „Mauricius von Craûn“?
Es handelt sich um eine mittelhochdeutsche Verserzählung, die traditionell dem Rittertum und Minnesang zugeordnet wird.
Warum wird das Werk als politische Satire interpretiert?
Eva Willms und andere argumentieren, dass die ironische Darstellung des Protagonisten und historische Bezüge auf eine Kritik an zeitgenössischen politischen Verhältnissen hindeuten.
Welche historischen Bezüge enthält der Text?
Die Interpretation sieht Anspielungen auf den Konflikt zwischen den Plantagenets und dem französischen Königshaus.
Wie wird der Protagonist Mauricius dargestellt?
Anstatt eines idealisierten Ritters wird Mauricius oft in Situationen gezeigt, die seine Motive und Handlungen ironisch brechen und kritisieren.
Welche anderen Forscher haben sich mit dem Werk befasst?
Die Arbeit bezieht auch die Interpretationen von Albrecht Classen, Heinz Thomas und Tomas Tomasek in die Bewertung mit ein.
Was ist das Ziel dieser literaturwissenschaftlichen Analyse?
Ziel ist es, die vielschichtige Ironie des Textes zu beleuchten und den Zusammenhang zwischen Fiktion und Realität in der mittelhochdeutschen Literatur zu erforschen.
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- Dr. phil. Ass. iur. M.A. Reiner Scheel (Author), 2001, Die Interpretation "Der Moriz von Craun als politische Satire" von Eva Willms u. a., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42656