Der römische Senat war die wichtigste Institution des römischen Staates. Nicht nur der Senat als Gremium war für diese Bedeutung verantwortlich, auch die Senatoren an sich waren stets wichtige und respektierte Personen im Reich. Trotz der niemals niedergeschriebenen Rechte des Senats und der Rechtskraft seiner Beschlüsse, wurde bis Augustus die römische Politik durch den Senat bestimmt. Der Senat stand somit in unzertrennlicher Koexistenz mit dem König, dem Staat, den Magistraten und mit den Kaisern. Er überdauerte die gesamte römische Zeit von der Gründung Roms bis zum Untergang beider Römischer Reiche. Doch war der Senat tatsächlich die Institution mit unangefochtener traditioneller Machtbefugnis?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffserklärung
- Die Geschichte des römischen Senats
- Der römische Senat in der Königszeit
- Der römische Senat in der Republik
- Der römische Senat in der Kaiserzeit
- Fazit
- Literatur (Auswahlbibliographie)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert die Zusammensetzung und die Amtsbefugnisse des römischen Senats. Dabei untersucht sie die Geschichte des Senats von der Gründung Roms bis zur Spätantike und analysiert seine Rolle in der römischen Politik. Das Ziel der Arbeit ist es, ein umfassendes Verständnis des Senats als Institution im römischen Staat zu entwickeln.
- Die historische Entwicklung des römischen Senats
- Die Zusammensetzung des Senats in unterschiedlichen Epochen
- Die Machtbefugnisse des Senats
- Die Beziehung des Senats zu den römischen Kaisern
- Die Bedeutung des Senats für die politische und soziale Ordnung Roms
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung stellt den römischen Senat als die wichtigste Institution des römischen Staates vor und betont seine Bedeutung für die römische Politik.
Begriffserklärung: Dieses Kapitel erklärt den Begriff "Senat" und erläutert die Bedeutung der verwandten Begriffe "patres" und "plebejer".
Die Geschichte des römischen Senats: Dieser Abschnitt analysiert die Geschichte des Senats in drei Epochen: Königszeit, Republik und Kaiserzeit.
Der römische Senat in der Königszeit: Die Entstehung des römischen Senats in der Königszeit wird dargestellt, wobei die Zusammensetzung und die Aufgaben des Senats sowie die Rolle des Königs im Verhältnis zum Senat erörtert werden.
Schlüsselwörter
Römischer Senat, römische Politik, römisches Staatswesen, Königszeit, Republik, Kaiserzeit, Patrizier, Plebejer, Machtbefugnisse, Institution, Geschichte, Tradition, politische Ordnung, Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte der Senat im römischen Staat?
Der römische Senat war die wichtigste politische Institution, die über Jahrhunderte hinweg die Politik bestimmte und in Koexistenz mit Königen, Magistraten und Kaisern stand.
Wie veränderte sich der Senat von der Königszeit zur Kaiserzeit?
Während er in der Königszeit ein beratendes Gremium war, erreichte er in der Republik seine größte Machtfülle und wurde in der Kaiserzeit zunehmend von der Autorität der Kaiser überschattet.
Wer durfte Mitglied im römischen Senat sein?
Ursprünglich war der Zugang den patrizischen Familien (patres) vorbehalten, später erhielten auch Plebejer Zugang zu diesem einflussreichen Gremium.
Waren die Befugnisse des Senats gesetzlich festgeschrieben?
Interessanterweise waren viele Rechte des Senats niemals formal niedergeschrieben; seine Macht basierte maßgeblich auf Tradition und der Rechtskraft seiner Beschlüsse.
Wie lange existierte der römische Senat?
Der Senat überdauerte die gesamte römische Geschichte von der Gründung Roms bis zum Untergang beider römischer Reiche.
- Quote paper
- Stephan Lembke (Author), 2005, Zusammensetzung und Amtsbefugnisse des römischen Senats, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42578