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Der künstliche Mensch im Science-Fiction-Film. Emotionsbildung durch filmische Gestaltungsmittel

Titel: Der künstliche Mensch im Science-Fiction-Film. Emotionsbildung durch filmische Gestaltungsmittel

Bachelorarbeit , 2016 , 142 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Florian Mühlbacher (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Bachelorarbeit untersucht die Filme 'A.I. - Artificial Intelligence' von Steven Spielberg und 'Blade Runner' von Ridley Scott auf die Inszenierungsweise von Emotionen durch filmische Gestaltungsmittel und die Generierung von Identifikation zwischen dem Zuschauer und bestimmten Charakteren. Beide Filme handeln von künstlichen Menschen, den Replikanten in 'Blade Runner' und den Androiden in 'A.I. - Artificial Intelligence'. Da sie Menschlichkeit und die emotionale Inszenierung dieser zum Thema haben, eignen sie sich sehr gut zum Vergleich und der inhaltsanalytischen Aufbereitung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsleitendendes Interesse

1.2 Vorgehen und Zielsetzung der Arbeit

2. Der künstliche Mensch im Film

2.1 Der künstliche Mensch als Allegorie für den Schöpfungsakt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

2.2 Der Roboter als Allegorie für soziale Ungerechtigkeit ab den Fünfzigerjahren

2.3 Der Androide als Allegorie für Identitätssuche und gesellschaftliche Entfremdung ab den Siebzigerjahren

3. Emotionsbildung im Film durch Ethos, Pathos und filmische Gestaltungsmittel

3.1 Identifikation durch Ethos

3.2 Emotionalisierung durch Pathos

3.3 Emotionen durch filmische Gestaltungsmittel

4. Fragestellung und Thesen

5. Die Qualitative Inhaltsanalyse im Film

5.1 Vorgehen in der Arbeit

5.2 Untersuchungseinheiten

5.3 Festlegung des Materials

5.4 Das Einstellungsprotokoll

6. Analyse des Films ‚Blade Runner‘

6.1 Inhaltsangabe

6.2 Lebenswirklichkeit des künstlichen Menschen in ‚Blade Runner‘

6.2.1 Merkmale deskünstlichen Menschen und Rolle in der Gesellschaft

6.2.2 Verhalten des künstlichen Menschen

6.3 Analyse des Films ‚Blade Runner‘ in Bezug auf die Bildung von Emotionen

6.3.1 Exposition: Analyse der Sequenzen bis zu Deckards Wiedereinstellung

6.3.2 Analyse der Sequenzen bis zum Auftritt von Pris

6.3.3 Die ersten Auseinandersetzungen

6.3.4 Analyse der Sequenzen bis zu Tyrells Tod durch Roy

6.3.5 Finale: Tod der letzten beiden Replikanten und Deckards Flucht

6.4 Konklusion von ‚Blade Runner‘

7. Analyse des Films ‚A.I.-Artificial Intelligence‘

7.1 Inhaltsangabe

7.2 Lebenswirklichkeit des künstlichen Menschen in ‚A.I.-Artificial Intelligence‘

7.2.1 Merkmale des künstlichen Menschen und Rolle in der Gesellschaft

7.2.2 Verhalten des künstlichen Menschen

7.3 Analyse des Films ‚A.I.-Artificial Intelligence‘ in Bezug auf die Bildung von Emotionen

7.3.1 Die ersten Schritte: Analyse der Sequenzen bis zur ‚Prägung‘

7.3.2 Martin und David: Konkurrenz um Monikas Liebe

7.3.3 Der zweite Akt der Heldenreise: Die Sequenzen ‚Verfolgung‘ und ‚Flash Fair‘

7.3.4 Die Reise zur ‚Blue Fairy‘

7.3.5 2000 Jahre später

7.4 Konklusion von ‚A.I.-Artificial-Intelligence‘

8. Schlussbetrachtung

8.1 Die unterschiedliche Inszenierungsweisen von Emotionen

8.2. Fazit und Beantwortung der Fragestellung

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie in den Spielfilmen "Blade Runner" und "A.I. - Artificial Intelligence" Emotionen beim Zuschauer erzeugt werden und wie sich diese auf die Identifikation mit den künstlichen Charakteren auswirken. Ziel der Arbeit ist es zu klären, ob im Film "Blade Runner" von einer ambivalenten Sympathie gegenüber Menschen und Replikanten gesprochen werden kann, während die Sympathie im Film "A.I." eindeutig beim künstlichen Protagonisten liegt.

  • Filmhistorische und theoretische Einordnung künstlicher Menschen
  • Theoretische Grundlagen zur Emotionsbildung (Ethos, Pathos, Identifikation)
  • Qualitative Filmanalyse mittels Sequenz- und Einstellungsprotokollen
  • Untersuchung der Lebenswirklichkeit und des Verhaltens künstlicher Menschen
  • Vergleich der Inszenierungsstile von Ridley Scott und Steven Spielberg

Auszug aus dem Buch

2.1 Der künstliche Mensch als Allegorie für den Schöpfungsakt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Georg Seeßlen drückt in seinem Beitrag ‚Traumreplikanten des Kinos’ den Sinn und das Bedürfnis nach Spielfilmen, die vom „Parallelmenschen“ handeln, so aus: „Der Mensch ist kein Wesen, das eines ist [...] Er sieht sich fortwährend gespalten und von sich selbst entfernt [...]Um ganz zu werden, braucht der Mensch sein Bild und seine Spiegelung; er wird erst im Bild des anderen. Aber dieses Bild ist ihm zugleich das Fremde, sein Tod. Denn das Bild ist ganzer als er selbst, es überdauert ihn womöglich; wie er ganz werden will, spaltet er sich noch mehr (Seeßlen 2000, S. 13).“ Auch der Charakter Gigolo Joe in ‚A.I.-Artificial Intellligence‘ hat diese Problematik erkannt wenn er sagt: „They made us too smart, too quick and too many. We are suffering for the mistakes they made, because when the end comes, all that will be left is us, that’s why they hate us [...]” (Abb. 18; E 17).

In der Literatur spielt der künstliche Menschschon sehr lange eine Rolle: vom Vulkangott, einem riesigen menschenähnlichen Wesen aus Harz, in Homers ‚Ilias‘, bis zum Monster in Mary Shelley‘s Gothic Novel ‚Frankenstein‘. In der Filmgeschichte tut sich zu Anfang das europäische und vor allem das deutsche Kino in der Erschaffung eines Parallelmenschen hervor. In Filmen vom ‚Golem‘ (Golem. 1914. Henrik Galeen), einer Figur aus der jüdischen Literatur, die durch Magie belebt wurde, vom Homunculus (Homunculus. 1916.Otto Rippert), dem künstlichen Menschen aus der Retorte und Filmadaptionen der Frankensteingeschichte (Frankenstein. 1935. James Whale).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das forschungsleitende Interesse und die Zielsetzung der Arbeit, die sich mit der filmischen Darstellung künstlicher Menschen befasst.

2. Der künstliche Mensch im Film: Historische Zusammenfassung und Einordnung verschiedener Allegorien des künstlichen Menschen in der Filmgeschichte.

3. Emotionsbildung im Film durch Ethos, Pathos und filmische Gestaltungsmittel: Theoretische Auseinandersetzung mit Mechanismen der Emotionsbildung beim Rezipienten, insbesondere durch Identifikation und affektive Strukturen.

4. Fragestellung und Thesen: Formulierung der zentralen Forschungsfrage und der sechs zugrunde liegenden Thesen für die Analyse.

5. Die Qualitative Inhaltsanalyse im Film: Erläuterung der qualitativen Methode, des Vorgehens bei der Analyse und der Auswahl der Untersuchungseinheiten.

6. Analyse des Films ‚Blade Runner‘: Detaillierte Inhaltsangabe sowie Untersuchung der Lebenswirklichkeit und Emotionsbildung im Film "Blade Runner".

7. Analyse des Films ‚A.I.-Artificial Intelligence‘: Detaillierte Inhaltsangabe sowie Untersuchung der Lebenswirklichkeit und Emotionsbildung im Film "A.I.".

8. Schlussbetrachtung: Zusammenfassender Vergleich der Inszenierungsweisen beider Regisseure und abschließende Beantwortung der Fragestellung.

Schlüsselwörter

künstlicher Mensch, Science-Fiction-Film, Blade Runner, A.I.-Artificial Intelligence, Emotionsbildung, Ethos, Pathos, Identifikation, Filminszenierung, Replikanten, Mechas, Film Noir, Identitätssuche, Zuschauerrezeption, Filmanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie in den Spielfilmen "Blade Runner" und "A.I. - Artificial Intelligence" durch filmische Gestaltungsmittel Emotionen beim Zuschauer erzeugt werden und wie diese zur Identifikation mit den dargestellten künstlichen Menschen führen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft filmgeschichtliche Aspekte und filmtheoretische Konzepte der Emotionsbildung mit einer sequenzweisen qualitativen Inhaltsanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu analysieren, ob die Sympathie des Zuschauers in "Blade Runner" zwischen Menschen und Replikanten ambivalent bleibt, während sie in "A.I." eindeutig auf Seiten des künstlichen Protagonisten David liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt, die auf Sequenz- und Einstellungsprotokollen basiert, um die filmische Umsetzung von Ethos, Pathos und Identifikationsprozessen offen zu legen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Emotionsbildung, die detaillierte Analyse beider Filme hinsichtlich ihrer künstlichen Protagonisten und ein abschließendes Fazit, das die entwickelten Thesen validiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Emotionsbildung, Ethos, Pathos, Identifikation, Replikanten, Mechas und künstliche Intelligenz.

Welche Rolle spielt die "Heldenreise" in "A.I."?

Das Konzept der Heldenreise dient als narratives Modell, um Davids Entwicklung und die damit verbundene Identifikation des Zuschauers über den Verlauf des Films hinweg zu erklären.

Wie unterscheidet sich die Inszenierung der beiden Filme?

Während Ridley Scott in "Blade Runner" eher kühl, distanziert und im Stil des Film Noir inszeniert, nutzt Steven Spielberg in "A.I." ein stärkeres Pathos und eine emotionale Leitmotivtechnik, um den Zuschauer empathisch an den Protagonisten zu binden.

Ende der Leseprobe aus 142 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der künstliche Mensch im Science-Fiction-Film. Emotionsbildung durch filmische Gestaltungsmittel
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Note
1.3
Autor
Florian Mühlbacher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
142
Katalognummer
V424899
ISBN (eBook)
9783668707894
ISBN (Buch)
9783668707900
Sprache
Deutsch
Schlagworte
science fiction inhaltsanalyse androiden replikanten blade runner artificial intelligence film film vergleich filmische gestaltungsmittel inszenierungsmittel emotionen dystopie einstellungsprotokoll emotionsbildung identifizieren emotionalisierung charakter charakter identifikation qualitativ
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Mühlbacher (Autor:in), 2016, Der künstliche Mensch im Science-Fiction-Film. Emotionsbildung durch filmische Gestaltungsmittel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424899
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