Aus dem vielseitigen Themenbereich der sogenannten "Probenpädagogik" von Michael Stecher aus dem Jahre 2001 habe ich das Thema "Interesse - Interessentheorie" ausgewählt. In dieser Arbeit werden die Grundgedanken der Interessentheorien u.a. von Andreas Krapp, Hans Schiefele und Manfred Prenzel vorgestellt und in Bezug dazu gestellt, wie wichtig das Interesse bei der Orchesterarbeit ist. Im ersten Kapitel meiner Arbeit erkläre ich, was man unter Interesse versteht. Hierbei lege ich Wert auf die Ursprünge und auf die Entwicklung des Interessenbegriffs. Im zweiten Abschnitt werden wichtige Merkmale von Übe- und Lernstrategien dargelegt, die zur Aufrechterhaltung von Interesse entscheidend beitragen. Die wichtige Frage, wie Interesse dauerhaft aufrechterhalten wird, beleucht ich im dritten Abschnitt. Zuletzt gehe ich der Frage nach, wie wichtig Interesse der Musiker und Musikerinnen im Orchester bei der Probenarbeit ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist Interesse?
- Individuelles Interesse
- Situationales Interesse
- Wie kann Interesse gesteigert werden?
- Motivationale Orientierung
- Was hält Interesse dauerhaft aufrecht?
- Wie wichtig ist Interesse bei der Probenarbeit eines Orchesters?
- Schlusswort
- Erklärung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Bedeutung von Interesse im Kontext der Probenpädagogik. Sie analysiert das Konzept der Interessentheorie, insbesondere im Hinblick auf musikpädagogische Zusammenhänge.
- Definition und Entwicklung des Interessenbegriffs
- Merkmale von Interesse
- Faktoren zur Steigerung und Aufrechterhaltung von Interesse
- Bedeutung von Interesse in der Orchesterarbeit
- Anwendbarkeit der Interessentheorie in der musikpädagogischen Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema "Interesse" im Rahmen der Probenpädagogik ein und skizziert die zentralen Fragen, die im weiteren Verlauf beleuchtet werden.
Kapitel 2: Was ist Interesse?: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Interesse" aus pädagogischer Perspektive und geht auf die historische Entwicklung des Interessenbegriffs ein. Die Merkmale von Interesse werden dargestellt und die Rolle von kognitiven, emotionalen und wertorientierten Aspekten hervorgehoben.
Kapitel 2.1: Individuelles Interesse: Dieses Unterkapitel befasst sich mit dem individuellen Interesse und erläutert die Bedeutung von einzigartigen Interessen jedes Einzelnen.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit fokussiert auf die Schlüsselbegriffe "Interesse", "Probenpädagogik", "Interessentheorie", "Motivation", "Orchesterarbeit", "Musikpädagogik" und "Lernstrategien". Sie untersucht die Anwendung der Interessentheorie in der Musikpädagogik und ihre Relevanz für die Gestaltung erfolgreicher Probenarbeit in Orchestern.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen individuellem und situationalem Interesse?
Individuelles Interesse ist eine dauerhafte Vorliebe einer Person, während situationales Interesse durch äußere Reize in einer bestimmten Situation (z. B. einer Probe) geweckt wird.
Warum ist Interesse für die Orchesterarbeit so wichtig?
Interesse steigert die Lernbereitschaft und Motivation der Musiker, was direkt zu einer höheren Probenqualität und besseren künstlerischen Ergebnissen führt.
Wie kann ein Dirigent das Interesse im Orchester steigern?
Durch gezielte motivationale Orientierung, abwechslungsreiche Probenmethodik und die Berücksichtigung kognitiver sowie emotionaler Aspekte der Musiker.
Welche Rolle spielen Lernstrategien für das Interesse?
Effektive Übe- und Lernstrategien helfen dabei, Erfolgserlebnisse zu generieren, was wiederum das langfristige Interesse am Instrument und am Werk aufrechterhält.
Auf welchen Theoretikern basiert diese Arbeit?
Die Arbeit stützt sich auf die Interessentheorien von Andreas Krapp, Hans Schiefele und Manfred Prenzel.
- Quote paper
- Rebecca Martin (Author), 2004, Interessentheorie - Grundzüge der Interessentheorie mit Bezug auf musikpädagogische Zusammenhänge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42372