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Die Bedeutung der Globalisierung für kleine und mittlere industrielle Unternehmungen

Title: Die Bedeutung der Globalisierung für kleine und mittlere industrielle Unternehmungen

Seminar Paper , 2002 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Edmund Merl jr. (Author)

Business economics - Industrial Management
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Der Begriff Globalisierung ist in den letzten Jahren zu einem Schlagwort geworden, dass in allen Bereichen des Lebens inflationär verwendet wird (laut FAZ war es 1998 das am meisten gebrauchte Wort in der Berichterstattung). Globalisierung ist ein Prozess, der in Abhängigkeit von der Perspektive entweder als Bedrohung oder als Chance angesehen werden kann. Die Arbeit beschäftigt sich im folgenden mit dem Einfluss, den dieses komplexe Gebilde der Liberalisierung und Deregulierung auf kleine und mittlere industrielle Unternehmen hat. Unter dem Aspekt eines dynamischen Marktes müssen sie versuchen ihre Strukturen den Veränderungen und Gegebenheiten immer wieder neu und optimal anzupassen. Die Entwicklung effizienter Organisationsstrukturen darf dabei nie aus dem Blickfeld geraten.
Die Globalisierung stellt dabei einen bis heute andauernden Prozess dar. Global agierende Unternehmen sind bestrebt die Beschaffung, Produktion und Vermarktung innerhalb ihrer Niederlassungsnetze optimal zu organisieren. Dem gegenüber sind die Kostensenkungspotentiale der KMU deutlich geringer, doch stehen ihnen diverse Strategien zur Verfügung mit denen sie sich erfolgreich am Markt behaupten können. Dabei geraten die KMU in einen Zwiespalt aus Anpassungszwängen und regionalen Verankerungen. Sie neigen dazu gezielt nach Marktnischen zu suchen und in diesen eine marktbeherrschende Position anzustreben, zwischenbetriebliche Kooperationen einzugehen, sowie zu einer Ausweitung des Leistungsangebots hinzu Modulen in Verbindung mit einer verstärkten Zusammenarbeit mit den Kunden. Die Globalisierung der Märkte und der damit verbundene Wandel vom Verkäufer- zum Käufermarkt hat bei den KMU dazu geführt, dass auf der einen Seite eine große Verunsicherung über den für die Zukunft einzuschlagenden Weg eingetreten ist, und sich auf der anderen Seite ein dringender Handlungsbedarf aufgestaut hat. Sie müssen die Produktionskosten erheblich senken und gleichzeitig den ständig wachsenden Anforderungen der Kunden an technisches Niveau und Qualität gerecht werden. In Anbetracht der begrenzten Ressourcen müssen die KMU sich fokussieren und in der Lage sein sich flexibel an neue Strukturen anzupassen. Nur so können sie sich auch in Zukunft auf den zunehmend globalen Märkten behaupten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der Globalisierung

2.1 Der Begriff „Globalisierung“ - Definition und Abgrenzung

2.2 Tendenzen und Aspekte der Globalisierung

2.3 Kleine und mittlere Unternehmungen im Globalisierungsprozess

3. Einfluss der Globalisierung auf kleine und mittlere industrielle Unternehmungen

3.1 Globalisierung versus Regionalisierung

3.2 Strategische Handlungsmöglichkeiten

3.2.1 Globalisierung als Herausforderung an das Management

3.2.2 Arbeitswirtschaftliche Aspekte der Globalisierung

3.2.3 Forschung, Entwicklung und Know-How Schutz

3.3 Möglichkeiten und Probleme der Internationalisierung

3.4 Netzwerkstrategien als Zugang zu globalen Märkten

3.5 Neue Herausforderungen am Beispiel von Zulieferbetrieben der Automobilindustrie

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Globalisierung auf kleine und mittlere industrielle Unternehmen (KMU). Das zentrale Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie KMU ihre internen Strukturen an die Anforderungen eines dynamischen und durch Liberalisierung geprägten Marktes anpassen müssen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

  • Theoretische Einordnung des Globalisierungsbegriffs
  • Analyse der Auswirkungen von globalen Märkten auf KMU
  • Untersuchung strategischer Handlungsoptionen für das Management
  • Herausforderungen der Arbeitszeitflexibilisierung und Innovationsfähigkeit
  • Branchenspezifische Betrachtung der Automobilzulieferer

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Globalisierung als Herausforderung an das Management

Unter den KMU werden besonders die Zulieferer von sich globalisierenden Abnehmerindustrien mit neuen Anforderungen konfrontiert. Sie müssen sich in einem immer größer werdendem Marktraum positionieren und geraten darüber hinaus in ein anderes Wettbewerbsumfeld, in dem vorher nicht bekannte Wettbewerber tätig sind, ungewohnte Spielregeln gelten, sowie Wechselkursschwankungen die Güterströme überlagern.37

Dabei erweisen sich Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen, wie sie auch in der Vergangenheit realisiert wurden, zunehmend als unzureichend und sichern unter den veränderten Markt- und Wettbewerbsverhältnissen, nicht das Überleben. Es ist Aufgabe des Managements die Wertschöpfungsstruktur und ihre Organisation grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen und sich in der Wertschöpfungskette, die vom Rohstoffproduzenten bis zum Endkunden reicht, entsprechend ihren Kernkompetenzen neu zu positionieren.38

Unabhängig der Branchenzugehörigkeit zeichnen sich erfolgreiche Unternehmen durch drei Strategien aus:

1) Konzentration auf einen ausgewählten Kundenkreis. Man kennt die Bedürfnisse und versucht diesen Rechnung zu tragen

2) Außergewöhnliche Fähigkeiten bei der Entwicklung neuer Produkte mit hohem Kundenwert

3) Realisation der effektivsten Möglichkeiten zur Verbindung der Kundensegmente39

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Fokus der Arbeit auf die strukturellen Anpassungsprozesse von KMU unter dem Einfluss der Globalisierung.

2. Theoretische Grundlagen der Globalisierung: In diesem Kapitel werden der Globalisierungsbegriff sowie die zugrundeliegenden ökonomischen Tendenzen für kleine und mittlere Unternehmen erläutert.

3. Einfluss der Globalisierung auf kleine und mittlere industrielle Unternehmungen: Hier werden die konkreten Herausforderungen und strategischen Optionen, wie Netzwerkbildung und Managementanpassungen, detailliert analysiert.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Notwendigkeit flexibler Managementstrategien zusammen und betont die Bedeutung der Kosten- und Marktargumente für die künftige Internationalisierung von KMU.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Kleine und mittlere Unternehmen, KMU, Industrialisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Managementstrategien, Global Sourcing, Lean Production, Internationalisierung, Wertschöpfungskette, Arbeitszeitflexibilisierung, Zulieferindustrie, Automobilindustrie, Marktsegmentierung, Standortvorteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie kleine und mittlere industrielle Unternehmen (KMU) auf den Prozess der Globalisierung reagieren und welche Anpassungen ihrer Strukturen erforderlich sind, um im verschärften Wettbewerb zu bestehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Globalisierung, die Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation, strategische Handlungsoptionen des Managements sowie spezifische Herausforderungen in der Kfz-Zulieferindustrie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu untersuchen, wie KMU trotz begrenzter Ressourcen ihre Organisation effizient gestalten und durch strategische Neupositionierung ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt halten können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit vorhandener Literatur und betriebswirtschaftlichen Modellen, um die spezifische Situation der KMU im Kontext der Globalisierung einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung von KMU, dem Einfluss der Globalisierung auf regionale Strukturen, Managementherausforderungen wie der Arbeitszeitpolitik sowie den Chancen und Risiken der vertikalen Integration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Globalisierung, KMU, Managementstrategien, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Wertschöpfungskette charakterisiert.

Warum ist die Kfz-Zulieferindustrie ein besonderes Fallbeispiel?

Da 97% der Zulieferer kleine oder mittlere Unternehmen sind, dient diese Branche als Paradebeispiel für den Anpassungsdruck, da diese Firmen besonders stark von den globalen Strategien der großen Automobilhersteller abhängen.

Welche "Globalisierungsfallen" werden für KMU genannt?

Der Autor nennt unter anderem die Kostenfalle, bei der nur Personalkosten betrachtet werden, die Erfolgsfaktorenfalle, bei der die Flexibilität leidet, und die Personalfalle durch eine Unterschätzung des Managementaufwandes.

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Details

Title
Die Bedeutung der Globalisierung für kleine und mittlere industrielle Unternehmungen
College
University of Marburg  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Edmund Merl jr. (Author)
Publication Year
2002
Pages
24
Catalog Number
V4214
ISBN (eBook)
9783638126106
ISBN (Book)
9783638722834
Language
German
Tags
Globalisierung kleine und mittlere industrielle Unternehmungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Edmund Merl jr. (Author), 2002, Die Bedeutung der Globalisierung für kleine und mittlere industrielle Unternehmungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4214
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