Nach einer kurzen Vorstellung politischer, kultureller, geistiger und literarischer Aspekte der Epoche Realismus sowie der wichtigsten Vertreter wendet sich die Autorin Theodor Fontane und seinem Werk "Irrungen, Wirrungen" zu. Hierbei wird vor allem die Hauptfigur Lene näher betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
- Literaturepoche Realismus
- Politischer, kultureller, geistiger und literarischer Hintergrund
- Wesentliche Vertreter und deren Werke
- Autor Theodor Fontane
- Biographie
- Vorstellung seines Werkes „Irrungen, Wirrungen“
- Charakterisierung einer Hauptperson: Lene
- Stil und Sprache
- Auswahl eines Textauszugs mit Begründung/Einordnung in den Gesamttext
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Referat analysiert die Literaturepoche des Realismus am Beispiel von Theodor Fontane und seinem Werk „Irrungen, Wirrungen“. Es beleuchtet die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe, die den Realismus prägten, stellt zentrale Vertreter der Epoche vor und untersucht die Besonderheiten von Fontanes Roman.
- Die Entstehungsbedingungen des Realismus und seine Abgrenzung vom vorhergehenden Romantismus
- Die Darstellung der sozialen und politischen Verhältnisse der Zeit im Roman „Irrungen, Wirrungen“
- Die Verwendung von Sprache und Stilmitteln bei Theodor Fontane
- Die Entwicklung der Hauptfigur Lene im Roman
- Die Bedeutung von „Irrungen, Wirrungen“ als Beispiel für den bürgerlichen Realismus
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Realismus als eine literarische Strömung vor, die die objektive Darstellung der Wirklichkeit in den Vordergrund stellte. Sie beleuchtet die wichtigsten Merkmale dieser Epoche und ihre Entstehung im Kontext des gesellschaftlichen Wandels in Deutschland. Darüber hinaus werden zentrale Vertreter des Realismus und ihre Werke genannt. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Biografie Theodor Fontanes. Hier werden die wichtigsten Stationen seines Lebens und die Einflüsse auf seine literarische Entwicklung beleuchtet.
Schlüsselwörter
Realismus, bürgerlicher Realismus, Theodor Fontane, „Irrungen, Wirrungen“, Lene, psychologische Darstellung, Sprache, Stilmittel, bürgerlicher Alltag, Gesellschaftskritik, Industrialisierung, technischer Fortschritt, deutsch-französischer Krieg, Deutsches Kaiserreich.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptmerkmale der Literaturepoche Realismus?
Der Realismus (ca. 1848–1890) strebt eine objektive, aber künstlerisch gestaltete Darstellung der Wirklichkeit an, wobei der bürgerliche Alltag und psychologische Analysen im Vordergrund stehen.
Worum geht es in Fontanes Roman „Irrungen, Wirrungen“?
Der Roman thematisiert die unmögliche Liebe zwischen dem Adligen Botho von Rienäcker und der kleinbürgerlichen Lene Nimptsch vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Standesgrenzen im Berlin des 19. Jahrhunderts.
Wie wird die Hauptfigur Lene charakterisiert?
Lene gilt als eine für den Realismus typische, starke Frauenfigur. Sie ist fleißig, ehrlich und sich der gesellschaftlichen Realität bewusst, was sie von romantisch-verklärten Frauenfiguren unterscheidet.
Warum ist Fontane ein bedeutender Vertreter des Realismus?
Fontane meisterte die Kunst der Konversation und der psychologischen Feinzeichnung. Er schilderte die sozialen Verhältnisse und Standeskonflikte seiner Zeit mit großer Genauigkeit und Empathie.
Welchen Einfluss hatte der gesellschaftliche Wandel auf das Werk?
Industrialisierung und die Gründung des Deutschen Kaiserreichs veränderten die sozialen Strukturen. Fontane zeigt in „Irrungen, Wirrungen“, wie diese äußeren Zwänge das private Glück des Einzelnen bestimmen.
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- Finja Volker (Autor), 2017, Über Theodor Fontanes "Irrungen, Wirrungen", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418503