In dieser Arbeit werden Ursachen der sozialen Ungleichheit in der Schule besprochen auf der Grundlage von einem Lehrerinterview in dem Fach Chemie. Die Lehrer sollten in dem Interview mögliche Gründe für Ungleichheiten in der Schule darstellen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Gründe für schichtspezifische Ungleichheiten
- Darstellung und Begründung der Forschungsmethode
- Befragungsmethode
- Ergebnisse
- Diskussion
- Individuelle Störfaktoren der Schüler
- Grenzen des Vorgehens und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert soziale Ungleichheiten im Kontext naturwissenschaftlicher Schulfächer, insbesondere im Fach Chemie. Sie untersucht die Herausforderungen, die aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen entstehen, und beleuchtet den Einfluss von pädagogischen Methoden auf die Leistungen der Schüler.
- Soziale Ungleichheit im Chemieunterricht
- Einfluss von pädagogischen Methoden auf die Leistung
- Korrelationen zwischen Schülerproblemen und sozialer Herkunft
- Unterschiede zwischen naturwissenschaftlichen und sprachlichen Fächern
- Schichtenspezifische Ungleichheiten im Bildungssystem
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt das Problem der sozialen Ungleichheit im Kontext naturwissenschaftlicher Schulfächer dar und skizziert den methodischen Ansatz zur Untersuchung der Thematik. Das Fach Chemie wird als Beispiel für die Herausforderungen naturwissenschaftlicher Fächer gewählt.
- Gründe für schichtspezifische Ungleichheiten: Dieses Kapitel beleuchtet Studien, die sich mit den Ursachen für generelle Probleme im Chemieunterricht und deren Korrelationen mit sozialer Ungleichheit befassen. Es wird die Code-Theorie von Bernstein und die Kapitaltheorie von Bourdieu vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen sozialem Hintergrund und Bildungserfolg aufzeigen. Darüber hinaus werden die Auswirkungen pädagogischer Methoden auf die Leistungen von Schülern untersucht.
- Darstellung und Begründung der Forschungsmethode: Hier werden die konkreten Methoden der Forschungsarbeit erläutert. Es werden die Aufgaben vorgestellt, die für Schüler der neunten Klasse einer Gesamtschule entwickelt wurden, um Ungleichheiten aufzudecken. Die Aufgaben waren mithilfe des Schulbuches und des Internets zu lösen.
Schlüsselwörter
Soziale Ungleichheit, Chemieunterricht, naturwissenschaftliche Fächer, pädagogische Methoden, Bildungserfolg, Code-Theorie, Kapitaltheorie, Schichtspezifische Ungleichheiten, Leistungsunterschiede, Lernstrategien, Schulbuch, Internet, Forschungsmethode, Aufgabenentwicklung, Schülerprobleme.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema dieser Arbeit?
Die Arbeit untersucht die Ursachen sozialer Ungleichheit im Bildungssystem am Beispiel des Chemieunterrichts.
Welche soziologischen Theorien werden herangezogen?
Es werden die Code-Theorie von Basil Bernstein und die Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu vorgestellt, um den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg zu erklären.
Wie wurde die Untersuchung durchgeführt?
Die Forschung basiert auf einem Lehrerinterview sowie auf Aufgaben, die für Schüler einer neunten Klasse an einer Gesamtschule entwickelt wurden.
Welchen Einfluss haben pädagogische Methoden auf die Leistung?
Die Arbeit analysiert, wie unterschiedliche Lehrmethoden die Leistungsunterschiede zwischen Schülern verschiedener sozialer Schichten entweder verstärken oder abmildern können.
Gibt es Unterschiede zwischen naturwissenschaftlichen und sprachlichen Fächern?
Ja, die Arbeit beleuchtet die spezifischen Herausforderungen in naturwissenschaftlichen Fächern wie Chemie im Vergleich zu sprachlichen Fächern im Kontext sozialer Benachteiligung.
Welche Hilfsmittel wurden für die Schüleraufgaben genutzt?
Die Schüler sollten die entwickelten Aufgaben unter Verwendung des Schulbuches und des Internets lösen, um Ungleichheiten in der Informationsbeschaffung aufzudecken.
- Quote paper
- Regina Tseytlina (Author), 2017, Soziale Ungleichheit im Unterrichtsfach Chemie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416151