Die Hausarbeit setzt sich mit dem Tod Jesu Christi auseinander. Hierbei steht die Frage nach der Erlösung im Vordergrund. Inspiriert durch feministische Theologie, wurde der Fokus auf die Erlösung für die Frau gelegt. Der Titel "Kann ein Mann eine Frau erlösen?" beschreibt den Inhalt im Kern schon sehr gut. Mit Hilfe von Bibelzitaten werden die Kritiken untersucht. Neben der feministischen Kritik, wird hierbei auch auf die traditionelle Opferkritik eingegangen. Das zentrale Bearbeitungsmedium ist also der Opfertod Jesu Christi und dessen Auswirkungen auf die Frauen.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- TRADITIONELLE OPFERKRITIK.
- FEMINISTISCHE KRITIK.
- FRAUEN ALS OPFER
- NATÜRLICHE OPFER DER FRAU
- UNFREIWILLIGE OPFER DER FRAU
- TRAGEN FRAUEN SCHULD AN IHRER OPFERROLLE?
- FRAUEN ALS OPFER
- JESU TOD ALS OPFERTOD FÜR ALLE MENSCHEN?
- REFLEXION
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Forschungsarbeit setzt sich mit der feministischen Opferkritik auseinander und untersucht die Frage, ob der Opfertod Jesu Christi auch für Frauen gilt. Dabei wird analysiert, wie Frauen in Opferrollen geraten und ob sie diese selbst mitverursachen. Die Arbeit befasst sich mit der traditionellen Opferkritik und stellt die Frage, ob Jesu Opfertod tatsächlich alle Menschen erlöst hat.
- Feministische Opferkritik
- Die Opferrolle der Frau
- Die Bedeutung des Opfertodes Jesu Christi
- Die Frage der Erlösung für alle Menschen
- Traditionelle Opferkritik
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und erläutert den Ausgangspunkt der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet die traditionelle Opferkritik und definiert den Opferbegriff aus unterschiedlichen Perspektiven. Kapitel 3 setzt sich mit der feministischen Opferkritik auseinander und betrachtet Frauen als Opfer. Die Kapitel 3.1 und 3.1.1 untersuchen die verschiedenen Formen der Opferrolle der Frau, während Kapitel 3.2 die Frage beleuchtet, ob Frauen selbst an ihrer Opferrolle Schuld tragen. Kapitel 4 analysiert den Opfertod Jesu Christi und stellt die Frage, für wen dieser tatsächlich gestorben ist. Die Reflexion (Kapitel 5) fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und stellt die wichtigsten Schlussfolgerungen dar.
Schlüsselwörter
Die Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Themen Opferkritik, feministische Theologie, Frauenrolle, Opfertod Jesu Christi, Erlösung, Schuld, Tradition, Bibel, Versöhnung.
Häufig gestellte Fragen
Kann ein Mann eine Frau erlösen?
Diese Frage steht im Zentrum der feministischen Theologie. Die Arbeit untersucht, ob der männliche Opfertod Jesu Christi universelle Gültigkeit für alle Geschlechter besitzt oder ob die Männlichkeit Jesu eine Hürde für die Erlösung von Frauen darstellt.
Was beinhaltet die feministische Kritik am Opfertod Jesu?
Die feministische Kritik hinterfragt die Verherrlichung des Opfers. Sie analysiert, ob die traditionelle Deutung des Kreuzestodes Frauen dazu drängt, sich in ihrer eigenen gesellschaftlichen Rolle ebenfalls als (unfreiwillige) Opfer zu sehen.
Was wird unter „natürlichen“ und „unfreiwilligen“ Opfern der Frau verstanden?
Die Arbeit differenziert zwischen gesellschaftlich erwarteten Opfern (z.B. in der Familie) und struktureller Gewalt, in der Frauen unfreiwillig in eine Opferrolle gedrängt werden.
Tragen Frauen Schuld an ihrer eigenen Opferrolle?
Ein Teil der Untersuchung widmet sich der Frage, inwiefern Frauen durch die Akzeptanz traditioneller Rollenbilder ihre eigene Benachteiligung mitverursachen oder ob diese rein extern vorgegeben ist.
Ist Jesus Christus laut der traditionellen Opferkritik für alle Menschen gestorben?
Die traditionelle Opferkritik untersucht den Begriff der Versöhnung und hinterfragt, ob ein gewaltsamer Tod als notwendiges Sühneopfer für die gesamte Menschheit – einschließlich der Frauen – theologisch haltbar ist.
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- Anonym (Author), 2015, Kann ein Mann eine Frau erlösen? Ist Jesus Christus auch für die Frauen gestorben?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414512