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Public-Private-Partnership in Deutschland

Begriffsabgrenzung, Funktionsweise und Entwicklung von öffentlich-privaten Kooperationen

Title: Public-Private-Partnership in Deutschland

Seminar Paper , 2005 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl.-Ök. Maren-Susann Streckenbach (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Wachsende Haushalts- und Liquiditätsengpässe stellen die herkömmliche Art der öffentlichen Aufgabenerfüllung in Frage. Außerdem führt die angespannte Finanzlage zu erheblichen Einschränkungen der Investitionstätigkeiten, wodurch die Stabilität des privaten Sektors gefährdet wird.
Der Optimierung der öffentlichen Aufgaben und der daraus resultierenden Ausgaben kommt somit eine stetig wachsende Bedeutung zu. Es gilt, sowohl für den öffentlichen als auch für den privaten Sektor, Alternativen zur herkömmlichen Finanzierung und Umsetzung von kurz- und vor allem langfristigen Projekten zu finden, ohne eine überzogene Entstaatlichung zu praktizieren.

Vor diesem Hintergrund soll die vorliegende Arbeit einen Einblick in die Thematik des „Public-Private-Partnership“ (PPP) als Kooperationsform zwischen der öffentlichen Hand einerseits, sowie erwerbswirtschaftlichen und gemeinnützigen Unternehmen andererseits geben.
Im ersten Teil wird vorab auf die angloamerikanische Rezeption des Begriffs „Public-Private-Partnership“ eingegangen, um die Ursprünge der Begriffsbildung und Ausgestaltung dieser Kooperationsform darzustellen. Darauf aufbauend folgt die deutsche Rezeption im weiten sowie im engen Sinne. Eine Begriffsabgrenzung gegenüber anderen Formen der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor wie dem Sponsoring oder auch Betreibermodellen schließt diesen Teil ab.
Im zweiten Abschnitt wird die Funktionsweise von PPP vorgestellt. Hierzu zählt zum einen die Betrachtung der Funktionsfähigkeit einer PPP als Indikator unter Berücksichtigung externer und interner Rahmenbedingungen. Zum anderen werden aus der Zusammenarbeit resultierende Synergieeffekte sowie konkrete Handlungs- und Anwendungsfelder vorgestellt.
Der dritte Teil beleuchtet die geschichtliche und funktionale Entwicklung von Public-Private-Partnership in Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen Beispielen aus dem Bereich des E-Governments.
Die Schlußbetrachtung fasst die gewonnen Erkenntnisse zusammen und stellt dabei die Dynamik dieses Kooperationsmodelles in den Vordergrund.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Public-Private-Partnership: Definition und Abgrenzung

2.1 Angloamerikanische Begriffsrezeption

2.2 Deutsche Rezeption von „Public-Private-Partnership“

2.2.1 Public-Private-Partnership im weiten Sinne

2.2.2 Public-Private-Partnership im engen Sinne

2.3 Abgrenzung von Public-Private-Partnership gegenüber anderen Kooperationsformen

3 Funktionsweise von Public-Private-Partnership

3.1 Funktionsfähigkeit von Public-Private-Partnerships

3.1.1 Externe Rahmenbedingungen

3.1.2 Interne Rahmenbedingungen

3.2 Synergieeffekte

3.3 Handlungs- und Anwendungsfelder

4 Funktionale und geschichtliche Entwicklung von PPP in Deutschland

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das Konzept der Public-Private-Partnership (PPP) als Instrument der öffentlichen Aufgabenwahrnehmung zu analysieren, den Begriff in seinem angloamerikanischen Ursprung und seiner deutschen Rezeption zu definieren sowie die Funktionsweise, Synergieeffekte und die historische Entwicklung in Deutschland aufzuzeigen.

  • Begriffsdefinition und Abgrenzung von Public-Private-Partnerships
  • Analyse der Funktionsfähigkeit und Rahmenbedingungen von Kooperationen
  • Identifikation von Synergieeffekten durch Ressourcen-Poolung
  • Untersuchung der historischen und funktionalen Entwicklung in Deutschland
  • Betrachtung aktueller Anwendungsfelder im öffentlichen Sektor

Auszug aus dem Buch

2.1 Angloamerikanische Begriffsrezeption

Die Entwicklung des Grundgedankens von Public-Private-Partnership in den USA kann man bereits in den frühen 40er Jahren unter Präsident Franklin Roosevelt und seiner Politik des „New Deal“ beobachten. Der Staat begann in lokale Wirtschaftsaktivitäten zu investieren und darüber hinaus private Stadtentwicklungsprojekte finanziell zu subventionieren.

Die Wortschöpfung „Public-Private-Partnership“ wird Präsident Carter zugeschrieben, der in seiner Regierungserklärung vom 28. März 1978 einem breiten Publikum sein Konzept der marktwirtschaftlich gesteuerten Stadtentwicklungspolitik illustrieren wollte.

Die eigentliche Wortbedeutung wurde jedoch erst während der folgenden Regierungsperiode (1977-1982) greifbar: Auf Grundlage der „New Urban Policy“ sollte eine öffentliche Förderung von Stadtentwicklungsprojekten nur im Falle einer daran geknüpften privaten Investition in mehrfacher Höhe bewilligt werden. Bezugspunkt waren vor allem Projekte in stark industriell geprägten Städten, die mit Problemen wie Arbeitslosigkeit durch Massenentlassungen und/oder Werksschließungen und dadurch bedingter Abwanderung zu kämpfen hatten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit adressiert wachsende Haushaltsengpässe der öffentlichen Hand und stellt PPP als alternative Kooperationsform zur Optimierung der Aufgabenerfüllung vor.

2 Public-Private-Partnership: Definition und Abgrenzung: Dieses Kapitel erläutert die Vielschichtigkeit des Begriffs, beleuchtet die angloamerikanischen Ursprünge und grenzt PPP von anderen Modellen wie Sponsoring oder Betreibermodellen ab.

3 Funktionsweise von Public-Private-Partnership: Hier werden die prozessualen Abläufe, externe und interne Rahmenbedingungen sowie die ökonomischen Synergieeffekte durch Ressourcenaustausch dargestellt.

4 Funktionale und geschichtliche Entwicklung von PPP in Deutschland: Das Kapitel zeichnet die Entwicklung von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur modernen Nutzung im E-Government nach.

5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassend wird PPP als dynamisches Instrument zur Modernisierung des öffentlichen Sektors bewertet, bei dem staatliche Intentionen durch privates Know-how effizient ergänzt werden.

Schlüsselwörter

Public-Private-Partnership, PPP, Kooperation, Öffentlicher Sektor, Privater Sektor, Ressourcenpoolung, Synergieeffekte, Stadtentwicklung, Verwaltungsreform, E-Government, Wirtschaftsförderung, Standortmarketing, Infrastruktur, Finanzierung, Modernisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Funktionsweise von Public-Private-Partnerships (PPP) als moderne Kooperationsform zwischen Staat und privater Wirtschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Definition des Begriffs, die Abgrenzung zu anderen Formen der Zusammenarbeit, die Analyse der Funktionsfähigkeit sowie die geschichtliche Entwicklung von PPPs in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für PPP als Instrument zur Effizienzsteigerung und zur Bewältigung finanzieller Engpässe bei öffentlichen Aufgaben zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte wissenschaftliche Analyse, die verschiedene Definitionen und Forschungsmeinungen vergleicht und in den Kontext der deutschen Verwaltungspraxis stellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdebatte (US-amerikanisch vs. deutsch), die Untersuchung der Funktionsmechanismen (einschließlich Synergieeffekten) und die geschichtliche Entwicklung der PPP in Deutschland.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Public-Private-Partnership, Effizienz, Ressourcenpoolung, kooperativer Interaktionsstaat, Verwaltungsreform und Synergieeffekte.

Wie grenzt die Autorin PPP von klassischen Auftragsverhältnissen ab?

Die Autorin betont, dass bei PPPs im Gegensatz zu reinen Auftragsverhältnissen beide Partner Verantwortung, Risiken und gemeinschaftliche Entscheidungen tragen, anstatt nur eine Leistung gegen Geld zu erbringen.

Welche Rolle spielt die "Funktionsfähigkeit" in der Analyse?

Die Funktionsfähigkeit dient als Indikator für den Erfolg einer Partnerschaft und ist abhängig von externen Rahmenbedingungen sowie der Komplementarität der eingebrachten Ressourcen.

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Details

Title
Public-Private-Partnership in Deutschland
Subtitle
Begriffsabgrenzung, Funktionsweise und Entwicklung von öffentlich-privaten Kooperationen
College
University of Hannover  (29)
Course
Private-Partnership als Instrument der Wirtschaftspolitik
Grade
1,0
Author
Dipl.-Ök. Maren-Susann Streckenbach (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V41014
ISBN (eBook)
9783638393768
ISBN (Book)
9783638655873
Language
German
Tags
Public-Private-Partnership Begriffsabgrenzung Funktionsweise Entwicklung Kooperationen Deutschland Private-Partnership Instrument Wirtschaftspolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ök. Maren-Susann Streckenbach (Author), 2005, Public-Private-Partnership in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41014
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