Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung und des damit zunehmenden Wettbewerbsdrucks, wird es für die Unternehmen immer schwieriger ihre Marktpositionen zu halten oder gar zu verbessern. Aus diesem Grund wird das Hauptaugenmerk auf die strategische Planung gelegt, um die beste Strategie für ein Unternehmen auszuwählen, egal ob es nun die Kostenführerschaft, die Diversifikation oder die Nischenstrategie ist. Um eine Strategie auszuwählen oder zu entwickeln bedarf es einiger Instrumente der strategischen Planung. Im Rahmen dieser Arbeit sollen ausgewählte Instrumente in einem kritischen Vergleich analysiert werden.
Schöne Grüße
Steffen Seidler
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Begriffsdefinition strategische Planung
2. Darstellung der wesentlichen Instrumente
2.1 Grundlegende Instrumente
2.1.1 Erfahrungskurve
2.1.2 Lebenszyklus – Analyse
2.1.3 Konkurrenzanalyse
2.2 Weiterführende Instrumente
2.2.1 Vier-Felder-Matrix
2.2.2 Neun-Felder-Matrix
3. Aufstellung von Bewertungskriterien
3.1 Theoretische Fundierungen
3.2 Darstellungsformen
3.3 Zeitlicher Rahmen
3.4 Aussagekraft
4. Kritische Beurteilung der Instrumente anhand der Kriterien
4.1 Theoretische Fundierungen der Instrumente
4.2 Darstellungsformen der Instrumente im Vergleich
4.3 Zeitlicher Rahmen
4.4 Aussagekraft der Instrumente
5. Abwägende Empfehlung
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, zentrale Instrumente der strategischen Planung einer kritischen Analyse zu unterziehen und deren Eignung sowie Grenzen in der unternehmerischen Praxis zu bewerten, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das strategische Controlling zu schaffen.
- Grundlagen und Definition der strategischen Planung
- Analyse klassischer Instrumente wie Erfahrungskurve und Produktlebenszyklus
- Vergleich weiterführender Portfoliomanagement-Methoden (Vier- und Neun-Felder-Matrix)
- Entwicklung von Bewertungskriterien für strategische Planungswerkzeuge
- Kritische Würdigung der Aussagekraft und Anwendbarkeit der Instrumente
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Erfahrungskurve
Die Erfahrungskurvenanalyse wurde in den siebziger Jahren von Bruce D. Henderson entwickelt und ist Ergebnis seiner empirischen Forschung. Sie ist ein Modell der Situationsanalyse und sie bezieht sich als Instrument auf den Bereich der Kosten- und Preisentwicklung.
Anhand von Erfahrungswerten zeigt sie, wie sich die Stückkosten je nach kumulierter Ausbringungsmenge verändern. Diese Analyse besagt, dass die realen Stückkosten eines Produktes um einen relativ konstanten Betrag (meist 20-30%) zurückgehen, sobald sich die Ausbringungsmenge verdoppelt. Dieser Effekt ist auch als Kostendegression zu bezeichnen.
Als Prämisse dafür gilt, dass alle sich bietenden Kostensenkungsmöglichkeiten konsequent genutzt werden. Aus der Steigung der Erfahrungskurve ergibt sich der Prozentsatz, der bei einer Verdopplung der Produktionsmengen möglich ist. Der Kostenverlauf wird meist graphisch dargestellt (siehe Abbildung 1), woraus das Kostensenkungspotential und die erreichbaren Stückkosten je Menge ablesbar sind.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den steigenden Wettbewerbsdruck durch Globalisierung und definiert die strategische Planung als Basis für eine zukunftsorientierte Unternehmenssteuerung.
2. Darstellung der wesentlichen Instrumente: Dieses Kapitel stellt grundlegende Planungsinstrumente von der Erfahrungskurve bis hin zur komplexen Neun-Felder-Matrix detailliert vor.
3. Aufstellung von Bewertungskriterien: Hier werden methodische Kriterien wie theoretische Fundierung, Darstellungsform, Zeitbezug und Aussagekraft für einen wissenschaftlichen Vergleich definiert.
4. Kritische Beurteilung der Instrumente anhand der Kriterien: Das Kernkapitel analysiert die vorgestellten Instrumente anhand der erarbeiteten Kriterien und beleuchtet deren Stärken sowie Schwächen.
5. Abwägende Empfehlung: Dieser Abschnitt gibt eine Handlungsempfehlung für den Einsatz der Instrumente in verschiedenen unternehmerischen Entscheidungssituationen.
6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein einzelnes Instrument alle Anforderungen abdeckt und eine situative Kombination der Methoden notwendig ist.
Schlüsselwörter
Strategische Planung, Controlling, Erfahrungskurve, Produktlebenszyklus, Konkurrenzanalyse, Vier-Felder-Matrix, Neun-Felder-Matrix, Wettbewerbsvorteile, Portfolio-Analyse, Strategische Geschäftsfelder, Kostendegression, Unternehmenssteuerung, Marktattraktivität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit?
Die Arbeit analysiert kritisch verschiedene Instrumente der strategischen Planung, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Marktposition zu festigen oder auszubauen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Fokus stehen Methoden wie die Erfahrungskurvenanalyse, der Produktlebenszyklus, die Konkurrenzanalyse sowie Portfolio-Matrizen zur Steuerung strategischer Geschäftsfelder.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Aussagekraft und Eignung der gewählten Planungsinstrumente zu vergleichen, um aufzuzeigen, wie sie für das strategische Management effektiv genutzt werden können.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Darstellung der Instrumente, gefolgt von einer analytischen Bewertung anhand definierter Kriterien wie zeitlicher Rahmen, theoretische Fundierung und Aussagekraft.
Was ist der Kern des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Instrumente, die Definition von Vergleichskriterien und die anschließende kritische Beurteilung der Methoden im Vergleich.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Strategische Planung, Controlling, Portfolio-Analyse und Wettbewerbsstrategie.
Warum ist die Wahl der Bewertungskriterien bei der Neun-Felder-Matrix kritisch zu betrachten?
Der Autor merkt an, dass die Wahl der Faktoren für Marktattraktivität und Wettbewerbsstärke subjektiv ist, was die Objektivität des Instruments im Vergleich zur einfachen Vier-Felder-Matrix beeinflussen kann.
Welche Empfehlung gibt der Autor für die Praxis?
Es wird empfohlen, Instrumente nicht isoliert zu verwenden, sondern sie zu kombinieren, da jede Methode unterschiedliche Aspekte der Unternehmensumwelt beleuchtet und ihre eigenen spezifischen Stärken hat.
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- Steffen Seidler (Author), 2005, Instrumente zur strategischen Planung im kritischen Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40846