Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sport - Kinematics and Training Theory

Trainingsplanung beim Snowboarden

Title: Trainingsplanung beim Snowboarden

Seminar Paper , 2000 , 13 Pages , Grade: 1

Autor:in: Martin Plessl (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Wenn man Wettkämpfe im Snowboardsport betrachten möchte, so muß man zunächst eine
grundsätzliche Unterscheidung in den Freestyle - und in den Race-Bereich treffen. In beiden Formen
gibt es zudem noch weitere Disziplinen (Slalom, Giant Slalom, früher auch Super G im Rennlauf,
Halfpipe und Big Air im Freestyle). In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich auf den Rennbereich
des Snowboardens beschränken. Querverbindungen zum Freestyle werden nur als Vergleich
herangezogen. Auch die 1994 entstandene Mischform Boardercross soll hier nur am Rande betrachtet
werden.
Snowboardwettkämpfe gibt es in Europa seit Mitte der 80er Jahre. 1993 fanden die ersten offiziellen
ISF-Weltmeisterschaften in Ischgl/Tirol statt. Anfangs gab es bei diesen Rennen kaum spezielle
Vorbereitungen oder Trainingsmaßnahmen. Erst mit der Verbreitung des Snowboardsports, dem
größeren Medieninteresse, und den damit verbundenen höheren Preisgeldern wurde auch an
ernsthaftes Training gedacht. Auch heute noch hat Snowboarden zumindest teilweise immer noch das
Image der ständig partyfeiernden und immer gut gelaunten Sportler. Daß hinter den Erfolgen der
heutigen Stars im Snowboardsport allerdings harte Arbeit und gute Trainingsplanung steckt, wird gerne
übersehen.
(vgl. MÜSSIG 1995) In diesem Abschnitt soll kurz auf die Grundlagen der Allgemeinen Trainingslehre eingegangen werden.
Im speziellen zu beachten sind der Begriff des Trainings, der Begriff der sportlichen Leistungsfähigkeit,
die Trainingsprinzipien, die Trainingsplanung und die Trainingsmethodik.
Der Begriff "Training" beschreibt nach CARL einen "komplexen Handlungsprozess mit dem Ziel der
planmäßigen und sachorientierten Einwirkung auf den sportlichen Leistungszustand und auf die
Fähigkeit zur bestmöglichen Leistungspräsentation in Bewährungssituationen" (aus WEINECK 1997 S
18). [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 ENTWICKLUNG DES SNOWBOARDENS

2 GRUNDLAGEN DER TRAININGSPLANUNG

3 DIE LEISTUNGSSTRUKTUR BEIM SNOWBOARDEN

3.1 PHYSISCHE LEISTUNGSFAKTOREN

3.1.1 Ausdauer

3.1.2 Kraft

3.1.3 Schnelligkeit

3.1.4 Beweglichkeit

3.2 TECHNISCH-KOORDINATIVE LEISTUNGSFAKTOREN

3.3 PSYCHISCHE LEISTUNGSFAKTOREN

4 TRAININGSPLANUNG IM SNOWBOARDSPORT

4.1 FIS RENNTERMINE '98-'99

5 BEISPIEL EINES JAHRESPLANS

5.1 VORBEREITUNGSPERIODE

5.1.1 Ausdauer

5.1.2 Kraft

5.1.3 Schnelligkeit

5.1.4 Beweglichkeit

5.1.5 Technik

5.1.6 Beispiel eines Mikrozyklus der allgemeinen VP:

5.1.7 Beispiel eines Mikrozyklus der speziellen VP:

5.2 WETTKAMPFPERIODE

5.2.1 Ausdauer

5.2.2 Kraft

5.2.3 Schnelligkeit

5.2.4 Beweglichkeit

5.2.5 Technik

5.2.6 Beispiel für einen Mikrozyklus der WP

5.3 ÜBERGANGSPERIODE

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen strukturierten Trainingsplan für Snowboard-Rennläufer zu entwickeln, der auf sportwissenschaftlichen Grundlagen der Trainingslehre basiert. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie physische, technisch-koordinative und psychische Leistungsfaktoren in einem jahreszeitlichen Periodisierungsmodell integriert werden können, um eine optimale Leistungsfähigkeit für Wettkämpfe im Slalom und Riesenslalom zu erreichen.

  • Grundlagen der allgemeinen Trainingslehre und Periodisierung
  • Leistungsstruktur im Snowboardsport (physisch, technisch, psychisch)
  • Methodik der Trainingsplanung (Vorbereitungs-, Wettkampf- und Übergangsperiode)
  • Konkrete Beispiele für Mikrozyklen im Saisonverlauf
  • Berücksichtigung von FIS-Rennterminen in der Jahresplanung

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Kraft

Die Kraft im allgemeinen ist die Grundvoraussetzung für eine sichere Fahrtechnik. Betrachtet man die hauptbeanspruchten Muskelgruppen, so sind dies vor allem: M. iliopsoas, M. gluteus max., med., und min., M. quadriceps femoris, M. biceps femoris, M. semitendinosus, M. semimebranosus, M. tibialis anterior, M. extensor digitorum longus, M. gastrocnemius, M. soleus, M. plantaris, M. tibialis posterior, M. peronaeus longus, M. peronaeus brevis. Zusätzlich zur Rumpfstabilisation: M. rectus abdominis, MM. obliqui abdominis, Mm. transversi abdomini, M. erector spinae. Dabei ist auch darauf zu achten, daß die Stellung auf dem Snowboard nicht symmetrisch ist, und auch die Belastung bei Frontside- und Backsideschwung nicht symmetrisch ist.

Hinsichtlich der verschiedenen Erscheinungsformen der Kraft ist im Snowboardrennsport vor allem die Schnellkraft von übergeordneter Bedeutung. Sie dient dazu durch schnelle hohe Kraftstöße innerhalb einer kurzen Zeitspanne bestimmte Bewegungsabläufe (z.B. explosives Entlasten) durchzuführen. Neben der Schnellkraft hat auch die Kraftausdauer eine hohe Bedeutung. Sie verhindert einen raschen Leistungsabfall bei den Krafteinsätzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ENTWICKLUNG DES SNOWBOARDENS: Dieses Kapitel gibt einen kurzen historischen Überblick über den Snowboardsport und differenziert zwischen dem Renn- und Freestyle-Bereich.

2 GRUNDLAGEN DER TRAININGSPLANUNG: Hier werden die theoretischen Fundamente der Trainingslehre, wie Trainingsbegriff und Trainingsprinzipien, erläutert.

3 DIE LEISTUNGSSTRUKTUR BEIM SNOWBOARDEN: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen physischen, technisch-koordinativen und psychischen Anforderungen, die an einen Snowboard-Rennläufer gestellt werden.

4 TRAININGSPLANUNG IM SNOWBOARDSPORT: Der Fokus liegt auf der individuellen Erstellung eines Trainingsplans unter Berücksichtigung von Rennterminen und Verbandsstrukturen.

5 BEISPIEL EINES JAHRESPLANS: Dieses Kapitel bildet den praktischen Kern und detailliert die Trainingsinhalte für die Vorbereitungs-, Wettkampf- und Übergangsperiode inklusive konkreter Mikrozyklen.

Schlüsselwörter

Snowboarden, Trainingsplanung, Periodisierung, Leistungsstruktur, Schnellkraft, Kraftausdauer, Techniktraining, Schneetraining, Mikrozyklus, Vorbereitungsperiode, Wettkampfperiode, FIS, Rennsport, Athletik, Beweglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlich fundierten Trainingsplanung für Snowboard-Rennläufer, um eine optimale Leistung in Wettkämpfen wie Slalom und Riesenslalom zu erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die sportliche Leistungsstruktur, die verschiedenen Phasen der Saisonplanung (Periodisierung) und spezifische Trainingsmethoden für Snowboarder.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen theoretisch fundierten und praxisorientierten Jahres-Trainingsplan für einen Spitzenathleten zu entwerfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der Allgemeinen Trainingslehre, die auf den spezifischen Anforderungsprofil des Snowboardsports angewendet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der physischen und koordinativen Leistungsfaktoren sowie die detaillierte Ausarbeitung der Trainingsinhalte für die Vorbereitungs-, Wettkampf- und Übergangsperiode.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Snowboarden, Trainingsplanung, Periodisierung, Schnellkraft und Schneetraining.

Wie unterscheidet sich das Training in der Vorbereitungsphase von der Wettkampfphase?

In der Vorbereitungsphase liegt der Fokus auf dem allgemeinen konditionellen Aufbau, während in der Wettkampfphase die Intensität gesteigert wird und das Schneetraining zur Sicherung der Form im Vordergrund steht.

Warum ist die asymmetrische Körperhaltung beim Snowboarden im Training zu berücksichtigen?

Da die Belastung auf dem Snowboard nicht symmetrisch ist, muss das Krafttraining durch Ausgleichsgymnastik ergänzt werden, um muskuläre Dysbalancen und Sportschäden zu vermeiden.

Excerpt out of 13 pages  - scroll top

Details

Title
Trainingsplanung beim Snowboarden
College
University of Vienna  (Institut für Sportwissenschaft)
Grade
1
Author
Martin Plessl (Author)
Publication Year
2000
Pages
13
Catalog Number
V40567
ISBN (eBook)
9783638390583
Language
German
Tags
Trainingsplanung Snowboarden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Plessl (Author), 2000, Trainingsplanung beim Snowboarden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40567
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  13  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint