Die Bedeutung der Performancemessung ist in den letzten Jahren, vor allem seit Beginn der 90er Jahre, deutlich in den Vordergrund gerückt. Während private Anleger früher aufgrund mangelnder Transparenz bzw. Informationen häufig die Produkte der Hausbank erwarben, werden nunmehr zunächst Angebote verschiedener Anbieter verglichen. Zu den wichtigsten Gründen zählt neben dem quantitativen Wachstum des angelegten Vermögens auch die Zunahme der leistungsorientierten Vergütung von Portfoliomanagern sowie die Verfügbarkeit indexierter Anlagen, welche eine direkte Vergleichsmöglichkeit zum Anlageerfolg des Portfoliomanagers bieten.
Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf den Bereich der risikoadjustierten Performancemaße. Zunächst werden die wichtigsten traditionellen Performancemaße hergeleitet sowie einer kritischen Würdigung unterzogen. Neuere Ansätze der Performancemessung werden im Anschluss daran vorgestellt, bevor abschließend eine zusammenfassende Beurteilung der vorgestellten Performancemaße erfolgt.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung.
- 1.1 Problemstellung....
- 1.2 Gang der Untersuchung.....
- Traditionelle Performancemaße
- 2.1 Performancemaße auf Basis des Gesamtrisikos...
- SHARPES Reward to Variability Ratio..
- 2.1.1.1 Entwicklung ..
- 2.1.1.2 Würdigung.
- 2.1.2 Differenzrendite
- 2.1.2.1 Entwicklung.
- 2.1.2.2 Würdigung.
- 2.2 Performancemaße auf Basis des systematischen Risikos.
- TREYNORS Reward to Volatility Ratio
- 2.2.1.1 Entwicklung.
- 2.2.1.2 Würdigung
- 2.2.2 JENSENS Alpha
- 2.2.2.1 Entwicklung.
- 2.2.2.2 Würdigung
- Neuere Ansätze zur Performancemessung.
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Entwicklung und Aussagekraft traditioneller Performancemaße. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die verschiedenen Methoden der Performancemessung von Wertpapierportfolios zu entwickeln und ihre Stärken und Schwächen zu analysieren. Die Arbeit untersucht insbesondere die Performancemaße auf Basis des Gesamtrisikos und des systematischen Risikos.
- Entwicklung und Kritik traditioneller Performancemaße
- Analyse der Einflussfaktoren auf die Performancemessung
- Vergleich der Performancemaße auf Basis von Gesamtrisiko und systematischem Risiko
- Bedeutung der Performancemessung für Anleger und Portfoliomanager
- Einordnung der Performancemaße in den Kontext der modernen Portfolio-Theorie
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit der Problemstellung der Performancemessung und erläutert die Bedeutung dieser Kennzahlen für Anleger und Portfoliomanager. Kapitel 2 widmet sich der detaillierten Betrachtung traditioneller Performancemaße, wobei die Arbeit sowohl die Entwicklung der einzelnen Kennzahlen als auch deren Würdigung im Hinblick auf ihre Aussagekraft behandelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Performancemaßen, die auf Basis des Gesamtrisikos und des systematischen Risikos berechnet werden. Die Arbeit beleuchtet die Stärken und Schwächen der einzelnen Kennzahlen und diskutiert ihre Anwendbarkeit in der Praxis.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Seminararbeit sind Performancemessung, Portfoliomanagement, Performancemaße, Gesamtrisiko, systematisches Risiko, Sharpe-Maß, Treynor-Maß, Jensen-Alpha, Differenzrendite, Investmentfonds, Portfolio-Theorie, Anlageerfolg, Rendite, Risiko.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Performancemessung bei Wertpapieren?
Ziel ist es, den Anlageerfolg eines Portfoliomanagers objektiv beurteilbar zu machen, indem Rendite und Risiko in ein Verhältnis gesetzt werden.
Was unterscheidet das Sharpe-Maß vom Treynor-Maß?
Das Sharpe-Maß (Reward to Variability Ratio) bezieht sich auf das Gesamtrisiko eines Portfolios, während das Treynor-Maß (Reward to Volatility Ratio) nur das systematische Risiko (Marktrisiko) berücksichtigt.
Was sagt Jensens Alpha aus?
Jensens Alpha misst die Überrendite eines Portfolios im Vergleich zu einer Benchmark unter Berücksichtigung des systematischen Risikos. Ein positives Alpha deutet auf eine Outperformance hin.
Warum hat die Bedeutung der Performancemessung seit den 90er Jahren zugenommen?
Gründe sind das Wachstum des angelegten Vermögens, die Zunahme leistungsorientierter Vergütungen für Manager und die bessere Vergleichbarkeit durch indexierte Anlagen.
Was ist die „Differenzrendite“?
Die Differenzrendite ist ein traditionelles Maß, das die erzielte Rendite einer Anlage der Rendite einer Benchmark gegenüberstellt, um den relativen Erfolg zu ermitteln.
- Quote paper
- Dipl.-Ök. Sven Heinemann (Author), 2002, Entwicklung und Aussagekraft traditioneller Perfomancemasse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40340