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Unterstützung des Qualitätsmanagements durch EDV

Title: Unterstützung des Qualitätsmanagements durch EDV

Diploma Thesis , 2003 , 140 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Alex Engel (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Das Qualitätsmanagement (QM) gilt in der betriebswirtschaftlichen Welt nicht als neuer Begriff. Bereits in den zwanzigen Jahren des vergangenen Jahrhunderts nutzten US-amerikanische Unternehmen statistische Methoden zur Überprüfung der Qualität. In den fünfzigen Jahren erkannten japanische Wissenschaftler, wie stän¬dige Verbesserung der Produktionsprozesse zur Erhöhung der Produktqualität führt. Es wurden erste Managementkonzepte zur Qualitätssicherung entwickelt. In den Neunzigen erlebte das Qualitätsmanagement auch in Deutschland seinen Durchbruch. Heute ist offensichtlich, das Qualitätsmanagement stellt für jedes Unternehmen und jede Branche ein wesentliches Instrument zur Erhaltung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, wobei Qualitätsmanagement, anders als bisher Qualitätskontrolle oder Qualitätssicherung, zur einer Aufgabe der obersten Managementebene geworden ist.

Allerdings steigt mit der Einführung von neuen QM- Methoden und Techniken ebenfalls die Komplexität. Für ein effizientes Funktionieren des Qualitätsmanagements müssen vielmehr einzelne Elemente und Techniken simultan berücksichtigt werden, was ausgereifte Mittel zum Austausch von Informationen notwendig werden lässt. Aus diesem Grunde ist die Gestaltung eines funktionierenden Qualitätsmanagements im Unternehmen eng mit der Planung der Informationssysteme und der daraus resultierenden Softwareunterstützung verbunden.

Die Vielfalt der auf dem Markt angebotenen Lösungen zum rechnergestützten Qualitätsmanagement verkompliziert jedoch die Auswahl der geeigneten Systeme und fordert von einem Unternehmen eine systematische Erarbeitung und eine langfristige Strategie. Dies ist jedoch nicht immer selbstverständlich, was teilweise die Frage beantwortet, weshalb trotz des immanenten Potentials nur viel zu selten alle Möglichkeiten der genannten Systeme und somit die des Qualitätsmanagements ausgeschöpft werden.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, den Markt für derartige EDV-Lösungen zu analysieren und die mit einer Auswahl und Einführung solcher Systeme verbundene Systematik, Möglichkeiten sowie Problemfelder abzubilden und einzugliedern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verlauf der Untersuchung

3. Grundlagen des Qualitätsmanagements

3.1. Historische Entwicklung des Qualitätsmanagements

3.1.1. Inspektionsorientierte Qualitätssicherung

3.1.2. Statistische Qualitätssicherung

3.1.3. Mitarbeiterorientierte Qualitätssicherung

3.1.4. Umfassende Qualitätskonzepte

3.2. Qualität als strategischer Wettbewerbsfaktor

3.3. Definitionen

3.3.1. Qualität

3.3.1.1 Die transzendente Sichtweise

3.3.1.2 Die produktbezogene Sichtweise

3.3.1.3 Die anwenderbezogene Sichtweise

3.3.1.4 Die fertigungsbezogene Sichtweise

3.3.1.5 Die wertbezogene Sichtweise

3.3.2. Qualitätsmanagement

3.3.3. Total Quality Management (TQM)

3.4. Qualitätsmanagementkonzepte

3.4.1. Visionäre Ansätze

3.4.1.1 Deming

3.4.1.2 Juran

3.4.1.3 Ishikawa

3.4.1.4 Crosby

3.4.2. Die Modelle der Qualitätsauszeichnungen

3.4.2.1 Deming Prize

3.4.2.2 Malcom Baldrige National Quality Award

3.4.2.3 European Quality Award

3.4.3. DIN EN ISO 9000ff

3.4.3.1 Die Entstehung von ISO 9000

3.4.3.2 Die Neutralität von ISO 9000

3.4.3.3 Die Normen von ISO 9000:1994

3.4.3.4 Die verschiedenen QM- Darlegungsmodelle

3.4.3.5 Die neue ISO 9000:2000ff Normenreihe

3.4.3.6 ISO 9000:1994ff vs. ISO 9000:2000ff

3.4.3.7 Prozessorientierung der DIN EN ISO 9000:2000ff- Reihe

3.4.3.8 Die Zertifizierung gemäß ISO 9000

3.4.3.9 Die Motivation für die Zertifizierung

3.5. Bausteine des TQM

3.5.1. Qualitätsphilosophie

3.5.2. Qualitätsstrategien

3.5.2.1 Organisatorischer Ansatz

3.5.2.1.1 Ablauforganisatorischer Gestaltungsansatz

3.5.2.1.2 Aufbauorganisatorischer Gestaltungsansatz

3.5.2.2 Personeller Ansatz

3.5.2.2.1 Qualifikation der Mitarbeiter

3.5.2.2.2 Motivation der Mitarbeiter

3.5.2.3 Technischer Ansatz

3.5.3. Methoden und Techniken

3.5.3.1 Qualitätsplanung

3.5.3.1.1 Benchmarking

3.5.3.1.2 Quality Function Deployment (QFD)

3.5.3.1.3 Fehler-, Möglichkeiten- und Einflussanalyse (FMEA)

3.5.3.1.4 Design of Experiments (DoE)

3.5.3.1.5 Target Costing

3.5.3.2 Qualitätslenkung

3.5.3.2.1 Lieferantenbeziehungen

3.5.3.2.2 Just - in - Time Produktion (JiT)

3.5.3.2.3 Statistische Prozessregelung (SPR/SPC)

3.5.3.2.4 Qualitätsaudit

3.5.3.3 Qualitätsprüfung

3.5.3.3.1 Prozesskostenrechnung (PKR)

3.5.3.3.2 Wertanalyse (Value Engineering)

3.5.3.4 Qualitätsverbesserung

3.5.3.4.1 Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP/CIP)

3.5.3.4.2 Qualitätszirkel

3.5.4. Qualitätsdokumentation

3.5.4.1 Dokumentationsarten

3.5.4.2 Die Problematik der QM – Dokumentation

3.5.4.3 Forderungen an ein Konzept zur rechnerunterstützten QM – Dokumentation

3.6. Qualitätsmanagement in der Wertschöpfungskette

3.7. Umweltmanagement und TQM

4. EDV – Unterstützungsmöglichkeiten des Qualitätsmanagements

4.1. Aufgaben und Funktionen des Computer Aided Quality Managements (CAQ)

4.2. Darstellung des Anbietermarktes für QM – EDV Produkte

4.2.1. Dokumentationsmanagement/ QM- Handbücher

4.2.2. Markt für QFD und FMEA – Software

4.2.3. Workflow- und Prozessmanagementlösungen

4.2.4. Statistische Prozessregelung: SPC – Software

4.2.5. Anbieter von Qualitätsaudit

4.2.6. Wareneingangs- und Ausgangsprüfsysteme (WE/WA)

4.2.7. Lieferantenbeurteilung

4.2.8. Reklamations- und Fehlermanagement

4.2.9. Andere Instrumente

5. Einführung eines EDV-gestützten Qualitätsmanagements in einem Beispielbetrieb

5.1. Ist – Analyse

5.2. Gestaltung des QM – Konzeptes

5.2.1. Auswahl des QM – Konzeptes

5.2.2. Formulierung der Qualitätsziele und Lösungsansätze

5.3. Auswahl eines CAQ- Systems

5.3.1. Festlegung der Strategie

5.3.2. Entwicklung des CAQ-Systems

5.3.3. Die Realisierung des CAQ-Systems

5.3.3.1 Grobauswahl

5.3.3.2 Feinauswahl

5.3.3.3 Endauswahl

5.4. Maßnahmenzusammenfassung

6. Problemfelder der EDV-Unterstützung

6.1. Eine Middleware- bzw. Schnittstellenproblematik

6.2. Problematik der Anwendungsarchitektur

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Markt für EDV-Lösungen im Qualitätsmanagement zu analysieren und die mit einer Auswahl sowie Einführung solcher Systeme verbundene Systematik, Möglichkeiten und Problemfelder detailliert darzustellen und in einen betrieblichen Kontext einzugliedern.

  • Historische Entwicklung und Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Methoden und Instrumente des TQM (Total Quality Management)
  • Marktanalyse für QM-Software und CAQ-Systeme
  • Systematische Einführung von EDV-gestütztem Qualitätsmanagement in Beispielbetrieben
  • Problemstellungen bei Softwareimplementierung und Anwendungsarchitekturen

Auszug aus dem Buch

3.5.3.1.2 Quality Function Deployment (QFD)

QFD kann übersetzt werden in die „Übertragung der Kundenanforderungen in Qualitätsmerkmale“, d.h. es ist eine Planungsmethode, die eine Übersetzung der Produkteigenschaften in eine technische Sprache möglich macht. Dieser Transferprozess findet in vier Phasen statt: In der ersten Phase werden die Anforderungen der Kunden in Anforderungen an technische Merkmale (Qualitätsmerkmale) umgesetzt. Die zweite Phase setzt die Qualitätsmerkmale aus Phase 1 in einzelne Komponenten (Teilespezifikationen) um und leitet diese an die nächste Phase weiter. Hier werden auf Grundlage der Teilespezifikation die Prozesse geplant. In der letzten Phase werden Arbeits- und Prüfanweisungen erstellt. Zur Unterstützung dieser Vorgehensweise wird ein Formblatt, das so genannte HOUSE OF QUALITY, verwendet.

Die Zielsetzung des QFD ist die Erhöhung der Kundenzufriedenheit, indem Kundenanforderungen in Vorgaben für Produktmerkmale umgesetzt und die Entwicklungszeit der Produkte verkürzt wird. Kundenzufriedenheit gewährleistet einen langfristigen Geschäftserfolg. Zufriedene Kunden kommen immer wieder.

Durch den Einsatz von QFD arbeiten unterschiedliche Unternehmensbereiche zusammen. An den jeweiligen Schnittstellen werden der Informationsaustausch sowie die Verständigung untereinander gefördert. Die Methode ist jedoch sehr zeit- und kostenintensiv. Um QFD einführen zu können, müssen alle Mitarbeiter einen Überblick über den Ablauf der Methode erhalten, und die Unternehmensführung muss die Einführung dieser Methode unterstützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Qualitätsmanagements und die Notwendigkeit einer systematischen Softwareunterstützung zur Bewältigung der steigenden Komplexität.

2. Verlauf der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert den strukturellen Aufbau der Diplomarbeit und gibt einen Ausblick auf die behandelten theoretischen Grundlagen, Marktaspekte und Einführungsstrategien.

3. Grundlagen des Qualitätsmanagements: Hier werden der theoretische Hintergrund und die Entwicklung des Qualitätswesens, inklusive Definitionen, TQM-Bausteine sowie relevante Normen und Methoden, umfassend beleuchtet.

4. EDV – Unterstützungsmöglichkeiten des Qualitätsmanagements: Dieser Teil analysiert den Anbietermarkt für QM-Software und erörtert spezifische EDV-Tools für verschiedene Qualitätsmanagement-Instrumente.

5. Einführung eines EDV-gestützten Qualitätsmanagements in einem Beispielbetrieb: Hier wird anhand eines fiktiven Beispiels eine systematische Vorgehensweise für die Analyse, Auswahl und Implementierung eines CAQ-Systems entwickelt.

6. Problemfelder der EDV-Unterstützung: Dieses Kapitel diskutiert kritisch die Herausforderungen bei der Softwareintegration, wie Middleware-Problematiken und Anwendungsarchitekturen.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz über die Rolle der EDV im Qualitätsmanagement und betont die Bedeutung einer langfristigen Planung bei der Systemauswahl.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, TQM, EDV, CAQ, Software, Dokumentationsmanagement, FMEA, QFD, Prozessorientierung, ISO 9000, Benchmarking, Wertschöpfungskette, Systemintegration, Implementierung, Qualitätsziele

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie elektronische Datenverarbeitung (EDV) das Qualitätsmanagement in Unternehmen unterstützen kann und analysiert den entsprechenden Softwaremarkt sowie Einführungsstrategien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören die Grundlagen des Qualitätsmanagements (inkl. TQM und ISO-Normen), die Digitalisierung von QM-Prozessen (CAQ-Systeme) sowie die methodische Einführung dieser Systeme in Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Analyse des Marktes für QM-Software sowie die Erarbeitung einer Systematik für die Auswahl und Einführung solcher Systeme unter Berücksichtigung der damit verbundenen Herausforderungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine betriebswirtschaftliche Analyse, die theoretische Grundlagen des Qualitätsmanagements mit einer Marktanalyse und der Modellierung eines systematischen Einführungsprozesses (Best-Practice-Ansatz) verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit Qualitätsmanagementkonzepten (z.B. Deming, Juran), den Anforderungen an eine EDV-Unterstützung, der Marktanalyse von Softwareanbietern sowie konkreten Schritten zur Einführung von CAQ-Systemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Qualitätsmanagement, TQM, CAQ, Prozessorientierung, ISO 9000, Softwareimplementierung und Systemintegration geprägt.

Warum ist die Wahl der richtigen Softwarearchitektur so kritisch?

Die Arbeit zeigt, dass eine mangelhafte Anwendungsarchitektur und fehlende Schnittstellen zwischen Systemen die Effizienz des Qualitätsmanagements behindern und zu hohen Folgekosten durch ineffiziente manuelle Prozesse führen.

Welche Rolle spielt die Dokumentation für das Qualitätsmanagement?

Die Dokumentation ist laut Arbeit das zentrale Instrument zur Beschreibung des Managementsystems; ihre rechnergestützte Verwaltung sorgt für Transparenz, Aktualität und Einhaltung von Normvorgaben.

Welche Bedeutung haben Qualitätsauszeichnungen wie der Deming Prize?

Sie dienen als Anreiz für Unternehmen, Qualitätsbewusstsein zu stärken und bieten bewährte Modelle für die Einführung eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements.

Excerpt out of 140 pages  - scroll top

Details

Title
Unterstützung des Qualitätsmanagements durch EDV
College
University of Hamburg
Course
Wirtschaftswissenschaft
Grade
1,6
Author
Alex Engel (Author)
Publication Year
2003
Pages
140
Catalog Number
V40286
ISBN (eBook)
9783638388351
Language
German
Tags
Unterstützung Qualitätsmanagements Wirtschaftswissenschaft Thema Qualitätsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alex Engel (Author), 2003, Unterstützung des Qualitätsmanagements durch EDV, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40286
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