In der vorliegenden Arbeit soll das gegenwärtige Informationsmanagement-System eines realen Unternehmens analysiert und auf mögliche Erweiterungen eingegangen werden. Dabei wird das Informationsmanagement definiert als das an den Zielen und Strategien des Unternehmens orientiertes, sowohl strategisch als auch operativ ausgerichtetes Führungshandeln, das auf die Planung, Steuerung und Kontrolle von Informationen und Informationsprozessen entlang der gesamten unternehmerischen Geschäftsprozesse – sowie bei einer Ausweitung der Betrachtungsperspektive auch entlang der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette – fokussiert ist.
Für die Bearbeitung der beschriebenen Aufgabenstellung wird ein Unternehmen gewählt, welches zunächst vorgestellt wird (Kapitel 2). Die folgenden Kapitel befassen sich mit dem derzeitigen Stand der Informationsverarbeitung des Unternehmens (Kapitel 3) sowie der Einführung weiterer IM-Systeme (Kapitel 4). Dabei werden zunächst die Möglichkeiten, einer Neuimplementierung eruiert (Kapitel 4.2) um in der Folge die nötigen Schritte zu thematisieren (Kapitel 4.3). Abschließend schließt ein kurzes Fazit die Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vorstellung des Unternehmens
- Analyse der Informationsverarbeitung
- Enterprise Ressource Planning (ERP)
- Product Lifecycle Management (PLM)
- Computer-Aided (Process) Planning (CAP(P))
- Enterprise Asset Management (EAM)
- IM-Einführung
- Aktuelle Praxis im Bereich der Entwicklung bei Scherdel GmbH
- Möglichkeiten zur IM-Einführung
- Erforderliche Schritte zur IM-Einführung
- Technisch
- Organisatorisch
- Personell
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse des aktuellen Informationsmanagement-Systems der Scherdel GmbH und untersucht mögliche Erweiterungen. Das Informationsmanagement wird dabei als ziel- und strategieorientiertes Führungshandeln definiert, welches die Planung, Steuerung und Kontrolle von Informationen und Informationsprozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette fokussiert.
- Analyse des bestehenden Informationsmanagement-Systems der Scherdel GmbH
- Bewertung des Einsatzbereichs und der Funktionen der eingesetzten Informationssysteme (ERP, PLM, CAP(P), EAM)
- Identifizierung von Potenzialen zur Optimierung des Informationsmanagements
- Bewertung von Möglichkeiten zur Einführung neuer Informationsmanagementsysteme
- Definition der erforderlichen Schritte zur Implementierung eines optimierten Informationsmanagements
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 führt in das Thema der Arbeit ein und definiert den Begriff des Informationsmanagements im Kontext der Scherdel GmbH. Kapitel 2 stellt das Unternehmen mit seiner Geschichte, seinen Standorten, seiner Mitarbeiterzahl und seinem Produktportfolio vor. In Kapitel 3 werden die wichtigsten Informationsverarbeitungs-Systeme der Scherdel GmbH vorgestellt, darunter ERP, PLM, CAP(P) und EAM. Kapitel 4 beleuchtet die aktuelle Praxis im Bereich der Entwicklung bei Scherdel GmbH sowie die Möglichkeiten zur Einführung neuer IM-Systeme. Außerdem werden die erforderlichen Schritte zur IM-Einführung auf technischer, organisatorischer und personeller Ebene erläutert.
Schlüsselwörter
Informationsmanagement, ERP, PLM, CAP(P), EAM, Scherdel GmbH, Metallumformung, Montagetechnik, Maschinenbau, Oberflächentechnik, Automobilindustrie, Produktentwicklung, Prozessoptimierung, Informationsverarbeitung, Systemintegration, Implementierung.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter strategischem Informationsmanagement?
Es ist ein an den Unternehmenszielen orientiertes Führungshandeln zur Planung und Kontrolle von Informationsprozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Was ist ein ERP-System?
Enterprise Resource Planning (ERP) dient der Steuerung und Verwaltung von Unternehmensressourcen wie Kapital, Personal und Betriebsmitteln in einem integrierten System.
Welche Rolle spielt PLM in der Industrie?
Product Lifecycle Management (PLM) begleitet ein Produkt von der ersten Idee über die Entwicklung bis hin zur Entsorgung und bündelt alle relevanten Informationen.
Was sind die technischen Schritte bei einer IM-Einführung?
Dazu gehören die Systemauswahl, die IT-Infrastrukturanpassung, die Datenmigration und die Integration in bestehende Softwarelandschaften.
Welche organisatorischen Herausforderungen gibt es?
Eine IM-Einführung erfordert die Anpassung von Geschäftsprozessen sowie personelle Schulungen, um die Akzeptanz und Effektivität des neuen Systems zu sichern.
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- Dr. Alexander Penner (Author), 2016, Strategisches Management der betrieblichen Informationsverwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388589