Die Arbeit soll zentral der Frage nachgehen, was genau die Grundlagen der Zusammenarbeit mit Eltern sind und wie diese sich zusammensetzen, sowie wie diese in der Pikler-Pädagogik Anwendung findet.
Diese Ausarbeitung beschäftigt sich im ersten Abschnitt zunächst mit den rechtlichen und normativen Grundlagen der Zusammenarbeit mit Eltern, um diese im nächsten Teil inhaltlich zu begründen. Im darauffolgenden Teil der Arbeit werden die inhaltlichen Begründungszusammenhänge dargestellt. Anschließend wird die Bedeutung und die Konzeption der Zusammenarbeit mit Eltern in der Pikler-Pädagogik genauer behandelt. Die Ausarbeitung endet mit einem resümierenden Fazit.
Das Thema „Zusammenarbeit mit Eltern“ gewinnt immer mehr an Geltung in der Arbeit von Pädagogen und Pädagoginnen. Diese Kooperation gehört mittlerweile zum Alltag jedes/r Kindheitspädagogen/in und erfordert dennoch ein hohes Maß an Fachkompetenz und Bereitschaft. Besonders im frühkindlichen Arbeitsbereich ist eine intensive Zusammenarbeit von Eltern und dem pädagogischen Fachpersonal von hoher Bedeutung, da hier eine große Vielfalt an Familien mit kulturellen und individuellen Unterschieden aufeinandertrifft, mit diversen Erwartungen und Bedürfnissen. Um dieser Individualität angemessen begegnen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit mit Eltern unerlässlich. Durch sie kann eine Chancengleichheit möglich und somit den familiären Ungleichheiten von Kindern entgegengewirkt werden. Dennoch ist die Familie die erste Sozialisationsinstanz und Eltern werden somit als Experten ihrer Kinder angesehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundlagen
- Rechtliche Grundlagen
- Fachlich-normative Grundlagen
- Inhaltliche Begründungszusammenhänge
- Veränderte Lebenslagen von Familien
- Kindertagesstätten als Lern- und Lebensort
- Zusammenarbeit mit Eltern in der Pikler-Pädagogik
- Der Pikler-Ansatz
- Elternarbeit in der Pikler-Pädagogik
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit befasst sich mit der Bedeutung der Zusammenarbeit mit Eltern in der frühkindlichen Bildung und untersucht insbesondere die Grundlagen und Konzepte der Elternarbeit in der Pikler-Pädagogik. Die Arbeit analysiert die rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit Eltern sowie die veränderten Lebenslagen von Familien im Kontext der frühkindlichen Bildung.
- Rechtliche Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit mit Eltern
- Die Rolle von Kindertagesstätten als Lern- und Lebensort
- Der Pikler-Ansatz und seine Prinzipien
- Elternarbeit in der Pikler-Pädagogik und ihre Bedeutung
- Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit mit Eltern in der frühkindlichen Bildung
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Relevanz der Zusammenarbeit mit Eltern in der frühkindlichen Bildung dar und führt in das Thema der Studienarbeit ein. Sie beleuchtet die Bedeutung der Kooperation von Eltern und pädagogischem Fachpersonal, insbesondere im Hinblick auf die Vielfalt der Familien und deren unterschiedlichen Erwartungen und Bedürfnisse.
Grundlagen
Dieses Kapitel beleuchtet die rechtlichen und fachlichen Grundlagen der Zusammenarbeit mit Eltern. Es wird das Grundgesetz (GG) und das Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) in Bezug auf die Rechte und Pflichten von Eltern sowie die Aufgaben von Kindertageseinrichtungen vorgestellt.
Inhaltliche Begründungszusammenhänge
Dieser Abschnitt analysiert die veränderten Lebenslagen von Familien in der heutigen Gesellschaft und stellt die Bedeutung von Kindertagesstätten als Lern- und Lebensort heraus.
Zusammenarbeit mit Eltern in der Pikler-Pädagogik
Dieses Kapitel befasst sich mit dem Pikler-Ansatz und seinen Prinzipien sowie den Konzepten der Elternarbeit in der Pikler-Pädagogik.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der Zusammenarbeit mit Eltern, der frühkindlichen Bildung, dem Pikler-Ansatz, der Elternarbeit und den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Kooperation von Eltern und pädagogischem Fachpersonal.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Elternarbeit in der Pikler-Pädagogik?
Ziel ist eine enge Kooperation zwischen Eltern und Fachkräften, um die individuelle Entwicklung des Kindes bestmöglich zu unterstützen und Kontinuität in der Erziehung zu gewährleisten.
Auf welchen rechtlichen Grundlagen basiert die Zusammenarbeit mit Eltern?
Die Arbeit basiert primär auf dem Grundgesetz (Recht der Eltern auf Erziehung) und dem SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe), die eine Erziehungspartnerschaft vorsehen.
Warum werden Eltern als „Experten ihrer Kinder“ bezeichnet?
Weil sie die erste Sozialisationsinstanz sind und über das tiefste Wissen bezüglich der individuellen Bedürfnisse und der Geschichte ihres Kindes verfügen.
Wie geht der Pikler-Ansatz mit kultureller Vielfalt um?
Durch eine intensive Zusammenarbeit wird versucht, den individuellen und kulturellen Hintergründen der Familien mit Respekt zu begegnen und Chancengleichheit zu fördern.
Was bedeutet „Erziehungspartnerschaft“ in der Praxis?
Es bedeutet einen Austausch auf Augenhöhe, bei dem beide Seiten ihr Fach- bzw. Erfahrungswissen einbringen, um den Lern- und Lebensort Kindertagesstätte optimal zu gestalten.
- Quote paper
- Anna Burghart (Author), 2016, Zusammenarbeit mit Eltern. Grundlagen, Bedeutung und Konzepte der Elternarbeit in der Pikler-Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388240