Informationsmanagement (IM) ist ein in der Fachliteratur ebenso ausführlich wie uneinheitlich beschriebenes Thema. Eine Vielzahl betrieblicher Funktionsbereiche ist vom Umgang mit Informationen als werthaltige Ressourcen geprägt, doch zumeist werden Informationen lediglich implizit im Rahmen der jeweiligen Aufgabenstellungen verarbeitet. In dieser Arbeit wird auf Basis einer vorangegangenen Projektarbeit ein Modell entwickelt, das diese Tatsachen berücksichtigt und eine einheitliche Darstellung verschiedener Formen der Informationsverwertung über die Grenzen betrieblicher Aufgabenbereiche hinweg ermöglicht. Erkenntnisse zu aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung oder Big Data fließen ebenfalls in die Darstellung ein. Zudem werden mögliche Organisationsstrukturen vorgestellt, die zur Koordinierung der IM-Aktivitäten und insbesondere der unternehmensweiten Informationsverwertung eingesetzt werden können.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract (deutsch)
- Abstract (english)
- Inhaltsverzeichnis
- Themenbezogene Abkürzungen
- Einleitung
- Thematik und Einordnung
- Vorarbeiten
- Ziele dieser Arbeit
- Struktur und Methodik
- Modellentwicklung
- Anforderungen
- Grundlagen
- Modellelemente
- Informationsverwertungsprozess
- Führungs- und Querschnittsaufgaben
- IM-Arten und Informationseingang/-ausgang
- Informationsräume
- Semistrukturiertes IM und informelle Kommunikation
- Daten-, Infrastruktur- und Wissensmanagement
- Zusammenführung und Sichten
- Gesamtmodell
- Grafische Darstellung
- Integratives IM
- Einordnung
- Bewertung und Zwischenfazit
- Organisatorische Umsetzung
- Eingliederung des IMs in das Gesamtunternehmen
- Organisation des IMs
- CIO
- Information Office
- IM-Teams
- Konsequenzen für die IT-Abteilung
- Konsequenzen für Fachabteilungen
- Beziehung zu anderen Querschnittsaufgaben
- Beispiel: Ablauf einer Informationsverwertungsprozess-Optimierung
- Fazit und Ausblick
- Literatur- und Quellenverzeichnis
- Entwicklung eines integrativen Modells für Informationsmanagement
- Berücksichtigung aktueller Herausforderungen wie Digitalisierung und Big Data
- Integration verschiedener Formen der Informationsverwertung
- Darstellung möglicher Organisationsstrukturen für die Koordination von IM-Aktivitäten
- Analyse der Konsequenzen für die IT-Abteilung und Fachabteilungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, ein umfassendes Modell für Informationsmanagement (IM) zu entwickeln, das die aktuellen Herausforderungen wie Digitalisierung und Big Data berücksichtigt. Das Modell soll verschiedene Formen der Informationsverwertung über die Grenzen betrieblicher Aufgabenbereiche hinweg integrieren und eine einheitliche Darstellung ermöglichen. Darüber hinaus werden mögliche Organisationsstrukturen für die Koordination von IM-Aktivitäten und die unternehmensweite Informationsverwertung vorgestellt.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Gesamtprojekt und die einzelnen Arbeitsschritte beschreibt. Es wird auf die vorherige Projektarbeit und die darin gewonnenen Erkenntnisse eingegangen. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Entwicklung des IM-Modells. Dabei werden die Anforderungen an das Modell, die Grundlagen und die Modellelemente ausführlich erläutert. Es werden verschiedene Formen der Informationsverwertung, Führungs- und Querschnittsaufgaben, Informationsräume und die Rolle von semistrukturiertem IM und informeller Kommunikation diskutiert. Kapitel 3 widmet sich der organisatorischen Umsetzung des IM-Modells. Es werden verschiedene Ansätze für die Einbindung des IMs in das Gesamtunternehmen, die Organisation des IMs und die Konsequenzen für die IT-Abteilung und Fachabteilungen betrachtet. Abschließend wird die Beziehung zu anderen Querschnittsaufgaben und ein Beispiel für die Optimierung eines Informationsverwertungsprozesses vorgestellt.
Schlüsselwörter
Informationsmanagement, Digitalisierung, Big Data, Integriertes IM, Organisationsstrukturen, CIO, Information Office, IM-Teams, IT-Abteilung, Fachabteilungen, Informationsverwertung, Informationsräume, semistrukturiertes IM, informelle Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel eines integrativen Informationsmanagements?
Es soll eine einheitliche Darstellung der Informationsverwertung über alle betrieblichen Funktionsbereiche hinweg ermöglichen, unter Einbezug von Digitalisierung und Big Data.
Welche Rolle spielt der CIO im Informationsmanagement?
Der Chief Information Officer (CIO) ist für die strategische Koordination der IM-Aktivitäten und die Ausrichtung der IT an den Unternehmenszielen verantwortlich.
Was versteht man unter "semistrukturiertem IM"?
Dazu gehört die Verwaltung von Informationen, die nicht in festen Datenbankstrukturen vorliegen, sowie die Berücksichtigung informeller Kommunikation im Unternehmen.
Wie beeinflusst Big Data das Informationsmanagement?
Big Data stellt neue Anforderungen an die Infrastruktur und die Analyseprozesse, um aus großen Datenmengen werthaltige Informationen für die Führungsebene zu generieren.
Welche Konsequenzen hat ein modernes IM für Fachabteilungen?
Fachabteilungen müssen enger mit der IT zusammenarbeiten und aktiv am Informationsverwertungsprozess teilnehmen, um die Datenqualität und den Wissensaustausch zu sichern.
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- Bachelor of Science Arne Hinz (Author), 2018, Informationsmanagement. Ein integrativer Ansatz unter Berücksichtigung gegenwärtiger Entwicklungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386513