Aufgabe dieser Studienarbeit ist es, die bisherigen Auswirkungen (z.B. Umsatzentwicklung der Makler oder die Änderung der Mietpreise seit der Gesetzesänderung usw.) durch die Einführung des Bestellerprinzips (BSP) im Vermietungsbereich zu beleuchten und zu analysieren. Dabei soll auf mögliche Auswirkungen für Makler und Mieter eingegangen werden.
In dieser Betrachtung fließt auch eine von Engel&Völers bundesweit durchgeführte Studie mit ein, im Zuge derer Immobilienmakler zum BSP befragt wurden. Aufbauend auf dieser Analyse und den bisherigen Folgen der Umsetzung des BSP im Vermietungsbereich, werden anschließend mögliche Veränderungen für den Immobilienmarkt und die Käufer, durch die Ausweitung dieses Prinzips auf den Immobilienverkauf, betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Einführung in das Bestellerprinzip
- 2.1. Funktionsweise des Bestellerprinzips
- 2.2. Kritik am Bestellerprinzip und Befürworter der Rechtsänderung
- 3. Gesetzgebungsprozess
- 3.1. Rechtslage vor dem Bestellerprinzip
- 3.2. Gesetzentwurf
- 3.3. Gesetzestext nach Verabschiedung des BSP
- 4. Reaktion des Marktes
- 4.1. Die theoretischen Aspekte einer Befragung
- 4.1.1. Der Standardisierte Fragebogen
- 4.1.2. Praktische Auswertung des Fragebogens
- 4.2. Tatsächliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt
- 5. Gründe zur Ausweitung des BSP auf den Verkauf
- 5.1. Käuferentlastung und Steigerung der Wohneigentumsbildung
- 5.2. Stärkung des Wettbewerbs
- 5.3. Professionalisierung der Makler
- 5.4. Voraussetzungen für die Maklertätigkeit in anderen Ländern
- 6. Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit untersucht das Bestellerprinzip im deutschen Immobilienmarkt. Sie analysiert die Funktionsweise, die Kritikpunkte und die Befürwortung der Rechtsänderung. Der Fokus liegt auf der Reaktion des Marktes auf die Einführung des Bestellerprinzips, insbesondere auf die Auswirkungen auf Immobilienmakler und deren Kunden. Die Arbeit beleuchtet zudem die Gründe für eine mögliche Ausweitung des Bestellerprinzips auf den Immobilienkauf.
- Funktionsweise und Kritik des Bestellerprinzips
- Gesetzgebungsprozess und Auswirkungen auf den Immobilienmarkt
- Reaktionen von Maklern und Kunden auf die Einführung des Bestellerprinzips
- Gründe für eine Ausweitung des Bestellerprinzips auf den Immobilienkauf
- Bewertung der Chancen und Risiken des Bestellerprinzips für den Immobilienmarkt
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 2: Dieses Kapitel führt in das Bestellerprinzip ein, erläutert seine Funktionsweise und diskutiert die Kritikpunkte sowie die Befürwortung der Rechtsänderung.
- Kapitel 3: Das Kapitel beleuchtet den Gesetzgebungsprozess, die Rechtslage vor der Einführung des Bestellerprinzips, den Gesetzentwurf und den endgültigen Gesetzestext.
- Kapitel 4: Dieses Kapitel analysiert die Reaktion des Marktes auf das Bestellerprinzip. Es beinhaltet eine theoretische Betrachtung der Befragung mit einem standardisierten Fragebogen sowie die tatsächlichen Auswirkungen auf den Immobilienmarkt.
- Kapitel 5: Das Kapitel erörtert die Gründe für eine mögliche Ausweitung des Bestellerprinzips auf den Verkauf von Immobilien. Es untersucht die Auswirkungen auf Käuferentlastung, Wettbewerbsstärkung, Maklerprofessionalisierung und die Bedingungen für Maklertätigkeiten in anderen Ländern.
Schlüsselwörter
Bestellerprinzip, Immobilienmarkt, Makler, Gesetzgebungsprozess, Rechtsänderung, Kunden, Marktforschung, Befragung, Auswirkungen, Wettbewerbsstärkung, Professionalisierung, Wohneigentumsbildung, Käufer, Verkäufer, Immobilienverkauf, Rechtliche Rahmenbedingungen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Bestellerprinzip im Immobilienbereich?
Das Bestellerprinzip besagt, dass derjenige den Immobilienmakler bezahlt, der ihn auch beauftragt hat (in der Regel der Vermieter).
Welche Auswirkungen hatte die Einführung auf die Makler?
Die Arbeit analysiert die Umsatzentwicklung der Makler und zeigt Reaktionen wie eine verstärkte Professionalisierung und Anpassung der Geschäftsmodelle auf.
Wie reagierten die Mieter auf das Bestellerprinzip?
Untersucht wird, ob Mieter durch wegfallende Courtage-Zahlungen tatsächlich entlastet wurden oder ob Maklerkosten über höhere Kaltmieten indirekt weitergegeben wurden.
Sollte das Bestellerprinzip auf den Immobilienverkauf ausgeweitet werden?
Die Arbeit diskutiert Gründe für eine Ausweitung, wie die Entlastung von Käufern zur Förderung der Wohneigentumsbildung und die Stärkung des Wettbewerbs.
Welche Rolle spielt die Engel & Völkers Studie in dieser Arbeit?
Die bundesweite Studie von Engel & Völkers liefert empirische Daten über die Meinungen und Erfahrungen von Immobilienmaklern mit dem Bestellerprinzip.
- Quote paper
- Mirijam Kronwitter (Author), 2017, Auswirkungen des Bestellerprinzips im Vermietungsbereich. Analyse und Reaktionen des Marktes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385034