In dieser Hausarbeit wird Bezug auf die frühzeitigen Methoden mit dem Ziel eine Einnistung zu verhindern, den juristischen Dimensionen des Schwangerschaftsabbruchs, die ethische, moralische und theologische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs, der Frage über den Beginn menschlichen (und personalen) Lebens, dem gesellschaftlichen Umgang mit geborenen und ungeborenen menschlichem Leben und den Schwangerschaftsabbruch aus christlicher Perspektive genommen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsklärung
- Frühzeitige Methoden mit dem Ziel die Einnistung zu verhindern
- Die juristische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs
- Die Funktion des Strafrechts
- Die Rechtsgeschichte des Schwangerschaftsabbruchs
- Die ethische, moralische und theologische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs
- Die Bedeutung der Vorzugsregel in der Moraltheologie
- Die Wertdifferenz zwischen geborenen und ungeborenen Leben
- Die Frage über den Beginn menschlichen (und personalen) Lebens
- Der Beginn des menschlichen Lebens
- Der Beginn des menschlich-personalen Lebens
- Der gesellschaftliche Umgang mit geborenen und ungeborenen menschlichen Leben
- Menschliches Leben - eine Sache oder ein unantastbarer Wert?
- Der Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens
- Der Schwangerschaftsabbruch aus christlicher Perspektive
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der strafrechtlichen Tolerierung des Schwangerschaftsabbruchs aus moraltheologischer und ethischer Sicht. Sie untersucht, inwiefern das ungeborene menschliche Leben geschützt wird und welche Argumente für und gegen die Freigabe des Schwangerschaftsabbruchs sprechen.
- Die juristische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs
- Die ethische, moralische und theologische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs
- Der Beginn des menschlichen (und personalen) Lebens
- Der Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens
- Der Schwangerschaftsabbruch aus christlicher Perspektive
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas Schwangerschaftsabbruch für die Sozialarbeit und Sozialpädagogik dar und formuliert die Leitfrage der Hausarbeit: „Wie wird die strafrechtliche Tolerierung des Schwangerschaftsabbruchs aus moraltheologischer und ethischer Sicht gesehen? Inwiefern wird das ungeborene menschliche Leben geschützt?"
Begriffsklärung
Dieses Kapitel beleuchtet die unterschiedlichen Bezeichnungen und Definitionen des Schwangerschaftsabbruchs und analysiert die Unterschiede zwischen direktem und indirektem Schwangerschaftsabbruch. Es thematisiert die Frage, ob das ungeborene Leben als vollwertiges Rechtsgut zu betrachten ist und wie es sich zum Leben der Mutter verhält.
Frühzeitige Methoden mit dem Ziel die Einnistung zu verhindern
Dieses Kapitel untersucht verschiedene Methoden, die eine Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindern sollen, darunter Nidationshemmer und die „Pille danach“. Es diskutiert die ethischen und moralischen Aspekte dieser Methoden und analysiert die rechtliche Situation in Bezug auf die Güterabwägung zwischen dem Schutz des ungeborenen Lebens und den Rechten der Frau.
Die juristische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs
Dieses Kapitel beleuchtet die Funktion des Strafrechts im Kontext des Schwangerschaftsabbruchs und erörtert die Rechtsgeschichte des Schwangerschaftsabbruchs.
Die ethische, moralische und theologische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs
Dieses Kapitel untersucht die ethischen, moralischen und theologischen Aspekte des Schwangerschaftsabbruchs. Es analysiert die Bedeutung der Vorzugsregel in der Moraltheologie und die Wertdifferenz zwischen geborenen und ungeborenen Leben.
Die Frage über den Beginn menschlichen (und personalen) Lebens
Dieses Kapitel befasst sich mit der Frage, wann das menschliche Leben beginnt, und differenziert zwischen dem Beginn des menschlichen Lebens und dem Beginn des menschlich-personalen Lebens.
Der gesellschaftliche Umgang mit geborenen und ungeborenen menschlichen Leben
Dieses Kapitel untersucht den gesellschaftlichen Umgang mit dem menschlichen Leben und analysiert, ob menschliches Leben als ein unantastbarer Wert oder als eine Sache zu betrachten ist. Es befasst sich mit dem Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens.
Der Schwangerschaftsabbruch aus christlicher Perspektive
Dieses Kapitel beleuchtet den Schwangerschaftsabbruch aus christlicher Perspektive und untersucht, welche ethischen und moralischen Argumente gegen den Schwangerschaftsabbruch sprechen.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen dieser Hausarbeit sind der Schwangerschaftsabbruch, die ethische und moraltheologische Dimension, das ungeborene menschliche Leben, die Güterabwägung, die Rechtsgeschichte des Schwangerschaftsabbruchs, der Beginn menschlichen (und personalen) Lebens und die christliche Perspektive.
Häufig gestellte Fragen
Wann beginnt menschliches Leben aus theologischer Sicht?
Die Arbeit untersucht verschiedene Ansätze, wobei oft die Befruchtung oder die Einnistung als Beginn des schützenswerten menschlichen und personalen Lebens diskutiert werden.
Was ist der Unterschied zwischen direktem und indirektem Schwangerschaftsabbruch?
Ein direkter Abbruch ist die gezielte Tötung des Fötus. Ein indirekter Abbruch kann als Nebenfolge einer medizinisch notwendigen Behandlung der Mutter auftreten (z. B. bei Lebensgefahr für die Mutter).
Welche Rolle spielt das Strafrecht beim Schwangerschaftsabbruch?
Das Strafrecht dient dem Schutz des ungeborenen Lebens, sieht jedoch unter bestimmten Bedingungen (Beratungsregelung, Indikationen) eine Tolerierung bzw. Straffreiheit vor.
Was besagt die Vorzugsregel in der Moraltheologie?
Sie hilft bei ethischen Güterabwägungen, wenn zwei Werte (z. B. das Leben der Mutter und das des Kindes) in Konflikt stehen.
Wie werden Methoden zur Verhinderung der Einnistung ethisch bewertet?
Methoden wie die "Pille danach" werden kontrovers diskutiert, da sie die Nidation (Einnistung) verhindern und somit nach einigen theologischen Ansichten bereits einen Eingriff in das Leben darstellen.
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- Marina Kupczyk (Author), 2016, Die strafrechtliche Tolerierung des Schwangerschaftsabbruchs unter ethischen, moralischen und theologischen Aspekten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384540