Die folgende Seminararbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Ehe die Hausarbeitszeit verändert und ob die Erwerbsarbeit ein Einflussfaktor ist und wie weit sich dieser bei Mann und Frau auswirkt.
Wissenschaftliche Arbeiten und Artikel zeigen, dass sich trotz des Anstiegs der Erwerbstätigkeit von Frauen, die Aufteilung im Haushalt zwischen Mann und Frau nicht sonderlich geändert hat. Seit den 90ern sank die Vollzeit der Hausarbeit der Frauen und die der Männer nahm zu. Somit kommen sich die Geschlechter in der Zeitaufwendung näher. Und nichtsdestotrotz verbringen Frauen, obwohl sie Vollzeit beschäftigt sind, immer noch mehr Zeit mit der Hausarbeit als die Männer. Woran das liegen könnte wird in der folgenden Seminararbeit erarbeitet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Rahmen
- Methode
- Ergebnisse
- Fazit
- Anhang
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit untersucht den Einfluss der Eheschließung auf die Hausarbeitszeit und die Erwerbsarbeit von Paaren. Im Fokus steht die Frage, ob und wie sich die Hausarbeitsaufteilung zwischen Mann und Frau nach der Heirat verändert und ob die Erwerbsarbeit einen Einflussfaktor darstellt.
- Analyse der Auswirkungen der Eheschließung auf die Hausarbeitszeit von Paaren
- Untersuchung des Einflusses der Erwerbsarbeit auf die Hausarbeitsaufteilung
- Beurteilung der Geschlechterrollen in der Hausarbeitsverteilung
- Anwendung verschiedener Theorien zur Erklärung der Hausarbeitsverteilung in Paarbeziehungen
- Analyse der Daten mittels statistischer Software (Stata)
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss der Eheschließung auf die Hausarbeitszeit und die Erwerbsarbeit von Paaren. Sie beleuchtet den aktuellen Forschungsstand und die Relevanz des Themas. Die Arbeit erläutert die verwendeten Methoden und den Aufbau der Arbeit.
- Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Theorien, die die Hausarbeitsverteilung in Paarbeziehungen erklären. Dazu gehören die ökonomische Abhängigkeitstheorie, die Tauschtheorie und die Theorie des Doing Gender. Es werden die Kernannahmen der einzelnen Theorien und deren Relevanz für die Fragestellung der Arbeit dargestellt.
- Methode: Dieses Kapitel beschreibt die angewandte Methode zur Beantwortung der Forschungsfrage. Es erläutert die verwendeten Datensätze (SOEP) und die Auswahl der Variablen. Zudem werden die statistischen Analysemethoden (Stata) und die Vorgehensweise bei der Datenanalyse vorgestellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Hausarbeitszeit, Erwerbsarbeit, Eheschließung, Geschlechterrollen, ökonomische Abhängigkeit, Tauschtheorie, Doing Gender, Stata, SOEP.
Häufig gestellte Fragen
Wie wirkt sich die Eheschließung auf die Hausarbeitszeit aus?
Die Seminararbeit untersucht, ob die Heirat zu einer Veränderung der Zeit führt, die Partner für den Haushalt aufwenden, und warum Frauen oft trotz Vollzeitberuf mehr Hausarbeit leisten.
Welche Rolle spielt die Erwerbsarbeit bei der Hausarbeitsverteilung?
Es wird analysiert, inwieweit der Umfang der Erwerbstätigkeit von Mann und Frau die Aufteilung der häuslichen Pflichten beeinflusst.
Was besagt die Theorie des „Doing Gender“ in diesem Kontext?
Die Theorie besagt, dass Hausarbeit als Medium genutzt wird, um Geschlechtsidentität herzustellen und zu bestätigen, was eine ungleiche Verteilung erklären kann.
Welche Datenbasis wird für die Analyse verwendet?
Die Untersuchung basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und wurde mit der statistischen Software Stata ausgewertet.
Was sind die Kernannahmen der ökonomischen Abhängigkeitstheorie?
Diese Theorie geht davon aus, dass der Partner mit dem geringeren Einkommen oder der größeren wirtschaftlichen Abhängigkeit einen größeren Teil der Hausarbeit übernimmt.
- Quote paper
- Gina-Marie Müller (Author), 2016, Welchen Effekt hat die Eheschließung auf die Hausarbeit zusammenlebender Paare? Erwerbsarbeit als Einflussfaktor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384357