Das Streben nach Leistung und beruflichem Erfolg ist in unserer heutigen Leistungsgesellschaft von zentraler Bedeutung. In diesem Sinne bestimmen gute Schulleistungen und Schulabschlüsse über den Zugang bestimmter gesellschaftlicher Reccourcen. Sie bilden die Basis für eine unbeschwerte und erfolgreiche Zukunft auf beruflicher, sozialer und wirtschaftlicher Ebene. Im Verlauf dieser Arbeit wird sich gezielt mit dem Thema der Leistungsbewertung auseinandersetzen und dabei unter anderem auf Funktionen, Bezugsnormen, Schwachstellen und Methoden der Leistungsbewertung näher eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Leistung
- Leistungsbewertung und Leistungsmessung
- Bezugsnormen (nach Jürgens 1995)
- Zensuren
- Entwicklung des Leistungsbegriffs
- Funktionen der traditionellen Leistungsbewertung durch Noten
- Gesellschaftliche Funktionen
- Pädagogische Funktionen
- Gütekriterien
- Fehlerquellen bei der Bewertung von Schülerleistungen
- Klassische Bewertungsverfahren
- Schriftliche Lernkontrollen
- Mündliche Leistungen
- Alternativen zur klassischen Leistungsbewertung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema der Leistungsbewertung im schulischen Kontext. Sie analysiert die Funktionen, Bezugsnormen, Schwachstellen und Methoden der Leistungsbewertung und beleuchtet die Entwicklung des Leistungsbegriffs in der Schule.
- Definition und Abgrenzung von Leistungsbewertung und Leistungsmessung
- Analyse verschiedener Bezugsnormen für die Leistungsbewertung
- Die Rolle von Zensuren in der Leistungsbewertung
- Gesellschaftliche und pädagogische Funktionen der traditionellen Leistungsbewertung
- Kritik an der traditionellen Leistungsbewertung und alternative Ansätze
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Bedeutung der Leistungsbewertung im schulischen Kontext dar und erläutert den Fokus der Arbeit.
Leistung
Dieses Kapitel definiert den Begriff "Leistung" aus pädagogischer Sicht und stellt die unterschiedlichen Ansätze der Leistungsbewertung und Leistungsmessung vor. Es werden die verschiedenen Bezugsnormen (individuell, sozial, sachlich) erläutert und die Rolle von Zensuren als Bewertungsinstrument beleuchtet.
Entwicklung des Leistungsbegriffs
Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung des Leistungsbegriffs in der Schule nach und zeigt die unterschiedlichen Perspektiven auf das Leistungsprinzip in der Erziehung.
Funktionen der traditionellen Leistungsbewertung durch Noten
Dieses Kapitel beleuchtet die gesellschaftlichen und pädagogischen Funktionen der traditionellen Leistungsbewertung mit Noten. Es analysiert die Rolle von Noten für die Selektion, Motivation und Steuerung von Lernprozessen.
Schlüsselwörter
Leistungsbewertung, Leistungsmessung, Bezugsnormen, Zensuren, Schulnoten, Gütekriterien, Fehlerquellen, Lernkontrollen, alternative Bewertungsformen, Entwicklung des Leistungsbegriffs, gesellschaftliche Funktionen, pädagogische Funktionen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Leistungsmessung und Leistungsbewertung?
Leistungsmessung stellt den Ist-Zustand fest (z.B. Punkte), während Leistungsbewertung dieses Ergebnis pädagogisch interpretiert und einordnet (z.B. Note).
Welche Bezugsnormen gibt es bei der Notengebung?
Man unterscheidet die soziale Bezugsnorm (Vergleich mit der Klasse), die individuelle Bezugsnorm (Lernfortschritt des Schülers) und die sachliche Bezugsnorm (Erfüllung von Lernzielen).
Welche Funktionen erfüllen Schulnoten in unserer Gesellschaft?
Noten dienen der Selektion für Berufe/Studien, der Motivation, der Rückmeldung an Eltern und der Steuerung von Lernprozessen.
Was sind typische Fehlerquellen bei der Schülerbewertung?
Häufige Fehler sind der Halo-Effekt (ein Merkmal überstrahlt alles), der Milde-Effekt oder Projektionsfehler durch den Lehrer.
Welche Alternativen gibt es zur klassischen Ziffernnote?
Alternativen sind unter anderem Wortgutachten, Portfolios, Kompetenzraster oder direkte Lernberichte.
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- Studienrat Steffen Weber (Author), 2011, Leistungsbewertung und Leistungsmessung in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382943