Eine Erklärung des jüngsten Irakkrieges anhand von nationalen, politischen, sozioökonomischen und ideologischen Identitäten. Besondere Betrachtung findet der Einfluss gesellschaftlicher Gruppen in den USA, wie die Christliche Rechte und neokonservative Think Tanks. Die Identitätskrise der Vereinigten Staaten nach den Anschlägen des 11. Septembers wird ebenso angeführt
Inhaltsverzeichnis
- I. Ideationistischer Liberalismus
- II. Einfluss gesellschaftlicher Gruppen.
- II.1. Die Christliche Rechte....
- II.2. Neokonservative Think Tanks......
- II.3. Die Parallele: der Kampf für das Gute.
- III. Entscheidende Identitätskrise nach dem 11.9.
- IV. Die neue Identität..
- V. Die Identität des Irak
- VI. Ergebnis und Kritik
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Ziel dieser Arbeit ist es, den Irak-Krieg aus der Sicht des Ideationistischen Liberalismus zu analysieren. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, inwieweit sich die US-amerikanische Identität durch den 11. September 2001 und den "Krieg gegen den Terror" verändert hat und ob diese Veränderung eine neue Präferenz für einen Krieg gegen den Irak herbeigeführt hat.
- Identitätskrise der USA nach dem 11. September 2001
- Einfluss gesellschaftlicher Gruppen auf die US-amerikanische Außenpolitik
- Die Rolle des Ideationistischen Liberalismus bei der Erklärung von internationalen Konflikten
- Die Bedeutung von Normen und Werten für die US-amerikanische Identität
- Der Einfluss des "Kriegs gegen den Terror" auf die US-amerikanische Außenpolitik
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel I: Ideationistischer Liberalismus
Dieses Kapitel stellt die Grundprinzipien des Ideationistischen Liberalismus vor und erläutert, wie diese Theorie zur Analyse von internationalen Konflikten eingesetzt werden kann. Die zentrale Annahme des Ideationistischen Liberalismus ist, dass Konflikte aus der Wahrnehmung von unterschiedlichen Identitäten resultieren.
Kapitel II: Einfluss gesellschaftlicher Gruppen
Dieses Kapitel untersucht die Rolle der Christlichen Rechten und der Neokonservativen in der US-amerikanischen Gesellschaft. Es wird gezeigt, wie diese Gruppen durch ihre Wertevorstellungen und ihre Einflussnahme auf den innergesellschaftlichen Diskurs die US-amerikanische Außenpolitik beeinflussen.
Kapitel III: Entscheidende Identitätskrise nach dem 11.9.
Dieses Kapitel analysiert, wie der 11. September 2001 und der "Krieg gegen den Terror" zu einer Identitätskrise in den Vereinigten Staaten geführt haben. Die Analyse zeigt, wie diese Krisensituation die US-amerikanische Identität beeinflusst und neue Präferenzen in der Außenpolitik hervorgebracht hat.
Schlüsselwörter
Ideationistischer Liberalismus, Identität, Krieg gegen den Terror, 11. September 2001, Christliche Rechte, Neokonservative, US-amerikanische Außenpolitik, Irak-Krieg, Normen und Werte.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Kernbotschaft des Ideationistischen Liberalismus?
Diese Theorie besagt, dass internationale Konflikte oft aus der Wahrnehmung unterschiedlicher nationaler Identitäten und Wertevorstellungen resultieren, statt nur aus Macht- oder Sicherheitsinteressen.
Wie beeinflusste der 11. September 2001 die US-Identität?
Die Anschläge führten zu einer tiefen Identitätskrise, die durch eine neue Definition der USA als Kämpfer für „das Gute“ und eine verstärkte Präferenz für präventive militärische Maßnahmen (Krieg gegen den Terror) gelöst wurde.
Welchen Einfluss hatten neokonservative Think Tanks auf den Irakkrieg?
Neokonservative Think Tanks lieferten die ideologische Grundlage für den Krieg, indem sie Demokratisierung durch militärische Intervention und die Sicherung der US-Hegemonie propagierten.
Welche Rolle spielte die „Christliche Rechte“ in der US-Außenpolitik?
Die Christliche Rechte unterstützte den harten Kurs gegen den Irak durch moralisch-religiöse Argumente und die Rahmung des Konflikts als Kampf zwischen Gut und Böse.
Warum wurde der Irak als Ziel für eine Identitätsneubildung gewählt?
Die Arbeit analysiert, wie der Irak als Bedrohung für US-amerikanische Werte und Normen konstruiert wurde, was den Krieg als notwendige Handlung zur Wiederherstellung der nationalen Sicherheit legitimierte.
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- Markus Hujara (Author), 2005, Warum es zum Irakkrieg kam, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38110