Sitzordnungen sind ein wesentlicher Faktor im Rahmen des Schulunterrichts. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welchen
Einfluss diese auf Räume und das Verhalten im Schulunterricht ausüben. Zusätzlich werden gängige Sitzordnungsmodelle und
ihre Vor- und Nachteile aus raumsoziologischer sowie pädagogischer Sicht dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Raumbegriff in der Soziologie am Beispiel des Schulunterrichts
- Visuelle Räume
- Akustische Räume
- Haptische Räume
- Sitzordnungen
- Reihenformation
- Hufeisenformation
- Kreisformation
- Gruppentischformation
- Praxisteil-Experiment
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Sitzordnungen auf Räume und Verhalten im Schulunterricht. Sie untersucht die gegenwärtige Vorstellung von Raum aus soziologischer Perspektive und stellt bestehende Modelle zur Konstitution des Raumes vor. Weiterhin werden wichtige Sitzordnungen in der Praxis vorgestellt und ihre Vor- und Nachteile beschrieben. Das Ziel ist es, die Bedeutung von Sitzordnungen für Interaktionen im Unterricht aufzuzeigen.
- Der Raumbegriff in der Soziologie
- Die Bedeutung von Sitzordnungen für die Konstitution des Raumes
- Visuelle, akustische und haptische Räume im Schulunterricht
- Die verschiedenen Formen der Sitzordnung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten von Schülern und Lehrern
- Ein Experiment, das den Einfluss von Sitzordnungen auf Interaktionen im Unterricht untersucht
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema des Klassenraums als Raum des Unterrichts ein und stellt die Relevanz der Raumkonstitution sowie der Sitzordnungen für Soziologen, Erziehungswissenschaftler und Pädagogen heraus. Kapitel 2 widmet sich dem Raumbegriff in der Soziologie, wobei insbesondere die Perspektive von Martina Löw und Georg Breidenstein im Fokus steht. Kapitel 2.1 behandelt visuelle Räume im Klassenraum, betrachtet das Sichtfeld von Lehrern und Schülern und die Bedeutung der permanenten Sichtbarkeit. Kapitel 2.2 beschäftigt sich mit akustischen Räumen und der Bedeutung der Lautstärke für die Kommunikation im Unterricht.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Raum, Sitzordnung, Unterricht, Interaktion, Verhalten, Schüler, Lehrer, visuelle Räume, akustische Räume, haptische Räume, Sozialformen, Arbeitsaufträge. Die Arbeit beleuchtet die Rolle von Sitzordnungen als Raumkonstituenten und analysiert deren Auswirkungen auf die Interaktionen und das Verhalten von Schülern und Lehrern im Schulunterricht.
Häufig gestellte Fragen
Welchen Einfluss haben Sitzordnungen auf den Schulunterricht?
Sitzordnungen beeinflussen die Raumkonstitution, das Verhalten von Schülern und Lehrern sowie die Art der Interaktion und Kommunikation im Klassenraum.
Welche gängigen Sitzordnungsmodelle werden in der Arbeit untersucht?
Es werden die Reihenformation, die Hufeisenformation, die Kreisformation und die Gruppentischformation analysiert.
Was versteht man unter visuellen, akustischen und haptischen Räumen in der Schule?
Diese Begriffe beschreiben, wie der Raum durch Sichtfelder, Lautstärke und physische Anordnung (z.B. Tischgruppen) soziologisch konstruiert wird.
Welche Rolle spielt die "permanente Sichtbarkeit" im Klassenraum?
Die visuelle Gestaltung beeinflusst das Sichtfeld des Lehrers und die gegenseitige Wahrnehmung der Schüler, was wiederum Disziplin und Aufmerksamkeit steuert.
Gibt es empirische Belege für den Einfluss der Sitzordnung?
Ja, die Arbeit enthält einen Praxisteil mit einem Experiment, das den direkten Einfluss der Sitzordnung auf die Interaktionen im Unterricht untersucht.
- Quote paper
- Christoph Wünnemann (Author), 2013, Sitzordnungen und ihr Einfluss auf Räume und Verhalten im Schulunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380586