Am 26 November 1941 wurde Wolfgang Schivelbusch in Berlin geboren. Sein Studium der Literaturwissenschaft, Soziologie sowie der Philosophie absolvierte er in Frankfurt am Main und Berlin. Seit seinem 32 Lebensjahr arbeitet und lebt W. Schivelbusch als freier Autor in New York. Für sein Werk „ Geschichte der Eisenbahnreise: Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert“ erhielt er den Deutschen Sachbuchpreis.
Im Rahmen dieser Arbeit wird zunächst eine kurze Zusammenfassung der Kernaussagen des Buches dargestellt, um einen allgemeinen Eindruck zu erhalten. Daraufhin soll die veränderte Wahrnehmung von Raum und Zeit, ausgelöst durch die Entstehung der Eisenbahn, im Kontext des Seminars „Bildung und Technologisierung“verdeutlicht werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Biographische Eckpunkte
- Darstellung der Kernaussagen
- Wahrnehmungsänderung von Raum und Zeit im Kontext des Seminars, Bildung und Technologisierung
- Literaturangabe
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Buch „Geschichte der Eisenbahnreise: Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert“ von Wolfgang Schivelbusch analysiert die Auswirkungen der Eisenbahn auf die Wahrnehmung von Raum und Zeit sowie auf die Gesellschaft im 19. Jahrhundert.
- Industrialisierung des Bewusstseins
- Veränderung der Wahrnehmung von Raum und Zeit
- Einfluss der Eisenbahn auf die Gesellschaft und Kultur
- Die Dialektik von „Raumverkleinerung“ und „Raumvergrößerung“
- Die Rolle der Technologie in der Veränderung der menschlichen Erfahrung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Dieses Kapitel stellt Wolfgang Schivelbusch und sein Werk vor, indem es biografische Eckpunkte seines Lebens und eine kurze Zusammenfassung der Kernaussagen seines Buches präsentiert.
- Wahrnehmungsänderung von Raum und Zeit im Kontext des Seminars „Bildung und Technologisierung“: In diesem Kapitel werden die Veränderungen in der Wahrnehmung von Raum und Zeit, die durch die Eisenbahn ausgelöst wurden, im Kontext des Seminars „Bildung und Technologisierung“ untersucht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Themen der Industrialisierung des Bewusstseins, der veränderten Wahrnehmung von Raum und Zeit, dem Einfluss der Eisenbahn auf die Gesellschaft, die Dialektik von „Raumverkleinerung“ und „Raumvergrößerung“ und die Rolle der Technologie in der Veränderung der menschlichen Erfahrung. Das Werk beleuchtet die gesellschaftlichen, psychischen und physischen Folgen der Eisenbahn im 19. Jahrhundert.
Häufig gestellte Fragen
Wie veränderte die Eisenbahn die Wahrnehmung von Raum und Zeit?
Durch die höhere Geschwindigkeit kam es zu einer „Raumverkleinerung“, bei der Entfernungen subjektiv schrumpften, während gleichzeitig neue technologische Zeitstrukturen das Bewusstsein prägten.
Wer ist Wolfgang Schivelbusch?
Schivelbusch ist ein freier Autor und Wissenschaftler, der für sein Werk zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert den Deutschen Sachbuchpreis erhielt.
Was bedeutet „Industrialisierung des Bewusstseins“?
Der Begriff beschreibt, wie technologische Neuerungen wie die Eisenbahn nicht nur die physische Welt, sondern auch die psychische und sensorische Erfahrung des Menschen grundlegend veränderten.
Welchen Einfluss hatte die Eisenbahn auf die Gesellschaft?
Die Eisenbahn wirkte als Motor der Industrialisierung und veränderte die soziale Mobilität, die Kultur des Reisens und die städtebauliche Entwicklung im 19. Jahrhundert.
Was ist die Dialektik von Raumverkleinerung und Raumvergrößerung?
Es beschreibt das Paradoxon, dass die Eisenbahn ferne Orte schneller erreichbar macht (Verkleinerung), aber dadurch gleichzeitig den erschlossenen Gesamtraum für den Menschen massiv erweitert (Vergrößerung).
- Quote paper
- Anonym (Author), 2016, Wolfgang Schivelbuschs "Geschichte der Eisenbahnreise" und die Industralisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/380375