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Die aktuelle Krise der überregionalen Tageszeitungen in Deutschland

Titel: Die aktuelle Krise der überregionalen Tageszeitungen in Deutschland

Seminararbeit , 2002 , 34 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Timm Rotter (Autor:in), Daniel Pontzen (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Bedeutung der Tageszeitungen als Informationsmedium nimmt ab, so der Tenor einer gerade veröffentlichten Medien-Vergleichsstudie des IFAK-Instituts. Die neueste Hiobsbotschaft passt ins Bild. Auf dem deutschen Tageszeitungsmarkt hat sich innerhalb kurzer Zeit ein Szenario ergeben, das die Branche selbst als „schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnet.

Die Ergebnisse der IFAK-Studie lassen erahnen, dass es sich hierbei um mehr handelt als eine Parallele zur derzeitigen wirtschaftlichen Gesamtlage. „Was zunächst als konjunkturbedingte Flaute am Werbemarkt angesehen wurde, droht zu einer strukturellen Krise zu werden“, so die Befürchtung in den Verlagshäusern quer durch die Republik.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Facetten einer Krise

2 Ursachen

2.1 Das Medium Tageszeitung – Konkurrenz erschwert das Geschäft

2.2 Die wirtschaftliche Seite

2.2.1 Einbruch der Werbeeinnahmen

2.2.2 Das Boomjahr 2000

2.2.3 Misswirtschaft der Verlage?

2.2.4 Sondereinflüsse

3 Die Lage – Blatt für Blatt

3.1 Frankfurter Allgemeine Zeitung: Ab jetzt zu Fuß

3.2 Süddeutsche Zeitung: jetzt! wird’s ernst

3.3 DIE WELT: Unrentables Lieblingskind

3.4 Frankfurter Rundschau: Außerordentliche Kredite

3.5 Handelsblatt: „Dokument des Grauens“

3.6 Andere Zeitungen: Keiner bleibt verschont

4 Blick über den Tellerrand

4.1 Der Boulevard: Keine Bild- schöne Perspektive

4.2 Schieflage all überall: Regionalzeitungen und Zeitschriften

5 Auswirkungen der Krise auf den Journalismus

5.1 Sinkt die Qualität?

5.1.2 Exkurs: Das erste Opfer – der Pop-Journalismus

5.2 Trend zur Monopolisierung und zu Großverlagen

6 Ausblick: Gute Zeiten? Schlechte Zeiten?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die aktuelle strukturelle und wirtschaftliche Krise der überregionalen Tageszeitungen in Deutschland, analysiert die Ursachen für den dramatischen Rückgang bei Auflagen sowie Werbeeinnahmen und beleuchtet die Auswirkungen auf den Journalismus und die Verlagsstrukturen.

  • Analyse der Ursachen für die Anzeigen- und Strukturkrise bei überregionalen Zeitungen.
  • Detaillierte Zustandsberichte führender deutscher Tageszeitungen.
  • Untersuchung von Auswirkungen auf redaktionelle Qualität und journalistische Formate.
  • Diskussion über Trends wie Monopolisierung und die Zukunft des Wirtschaftsmodells Zeitung.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung: Facetten einer Krise

Die Bedeutung der Tageszeitungen als Informationsmedium nimmt ab, so der Tenor einer gerade veröffentlichten Medien-Vergleichsstudie des IFAK-Instituts. Die neueste Hiobsbotschaft passt ins Bild. Auf dem deutschen Tageszeitungsmarkt hat sich innerhalb kurzer Zeit ein Szenario ergeben, das die Branche selbst als „schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnet.

Die Ergebnisse der IFAK-Studie lassen erahnen, dass es sich hierbei um mehr handelt als eine Parallele zur derzeitigen wirtschaftlichen Gesamtlage. „Was zunächst als konjunkturbedingte Flaute am Werbemarkt angesehen wurde, droht zu einer strukturellen Krise zu werden“, so die Befürchtung in den Verlagshäusern quer durch die Republik.

Dass vor allem die Großen unter den betroffenen Blättern, sonst mit harten Bandagen gegeneinander kämpfend, nun unisono ihr Leid klagen, ist ein Indiz für die Schwere des Problems. „Die derzeitige Krise (...) schält wie mit dem Skalpell tiefer liegende Strukturprobleme der Zeitungen frei: Weniger junge Leser, neue Medienangebote, zuweilen unklare Management-Strukturen und Nachfolgeprobleme.“

Wo sonst reichlich Platz für Häme und Schadenfreude war, herrscht nun ungewohnte Einmütigkeit. Denn: Die bundesweit erscheinenden Publikationen sind am härtesten getroffen. Kurz: „Deutschlands überregionale Tageszeitungen erleben den schwersten Rückschlag ihrer Geschichte.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Facetten einer Krise: Die Einleitung skizziert die massive Branchenkrise der deutschen Tageszeitungen und führt in die zentralen Problemfelder ein.

2 Ursachen: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Hintergründe, wie den Werbeeinbruch und unternehmerische Fehleinschätzungen der Verlage.

3 Die Lage – Blatt für Blatt: Es folgt eine detaillierte Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Situation und der getroffenen Sparmaßnahmen bei den wichtigsten deutschen überregionalen Zeitungen.

4 Blick über den Tellerrand: Dieser Abschnitt weitet den Fokus auf den Boulevardjournalismus und regionale Publikationen aus.

5 Auswirkungen der Krise auf den Journalismus: Hier wird diskutiert, wie der Kostendruck die redaktionelle Qualität beeinflusst und welche Trends zur Monopolisierung erkennbar sind.

6 Ausblick: Gute Zeiten? Schlechte Zeiten?: Das abschließende Kapitel reflektiert über künftige Überlebenschancen und notwendige strategische Neuausrichtungen der Branche.

Schlüsselwörter

Tageszeitungen, Medienkrise, Werbeeinnahmen, Auflage, Journalismus, Strukturkrise, Verlagsmanagement, Sparmaßnahmen, Zeitungsmarkt, Konjunktur, Stellenanzeigen, Monopolisierung, Pop-Journalismus, Medienkonzentration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die aktuelle wirtschaftliche und strukturelle Krise der deutschen überregionalen Tageszeitungen im Jahr 2002.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen wirtschaftliche Ursachen, die Lage einzelner Zeitungen, den Boulevardjournalismus und die Folgen für die journalistische Qualität.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Das Ziel ist es, die Ursachen für den Rückgang der Zeitungsbranche aufzudecken und den Status quo der großen Titel zu dokumentieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse auf Basis aktueller Medienstudien, Branchenberichte und Zeitungsartikel des Jahres 2002.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich konkret mit dem Einbruch der Werbeerlöse sowie den spezifischen Sparprogrammen bei der FAZ, SZ, DIE WELT, Frankfurter Rundschau und dem Handelsblatt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Zeitungskrise, Anzeigenrückgang, Strukturwandel und Medienmonopolisierung beschreiben die Kernproblematik am besten.

Welche Rolle spielt das Internet in der aktuellen Krise?

Das Internet wird einerseits als Konkurrenz und Krisenbeschleuniger identifiziert, bietet aber andererseits durch künftige Bezahlmodelle neue Erlöschancen.

Warum ist das Ende des Jugendmagazins "jetzt!" ein bezeichnendes Beispiel?

Es verdeutlicht, wie Sparmaßnahmen im Anzeigengeschäft zur Einstellung erfolgreicher Formate führen, die eigentlich zur langfristigen Leserbindung dienten.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die aktuelle Krise der überregionalen Tageszeitungen in Deutschland
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Kommunikationswissenschaften (Ifkw))
Veranstaltung
Proseminar: Kommunikation als Beruf
Note
1,0
Autoren
Timm Rotter (Autor:in), Daniel Pontzen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
34
Katalognummer
V38014
ISBN (eBook)
9783638372091
ISBN (Buch)
9783656821649
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krise Tageszeitungen Deutschland Proseminar Kommunikation Beruf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Timm Rotter (Autor:in), Daniel Pontzen (Autor:in), 2002, Die aktuelle Krise der überregionalen Tageszeitungen in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38014
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Leseprobe aus  34  Seiten
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