Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind nicht dasselbe. Nachhaltigkeit bedeutet zuallererst, die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigen, ohne die Bedürfnisse der Zukunft aus den Augen zu verlieren. Dennoch gehen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Rahmen der Generationengerechtigkeit oft Hand in Hand. Diese Untersuchung fokussiert daher den Aspekt der ökologischen Nachhaltigkeit und des damit zusammenhängenden Umweltschutzes. Dieser spielt als entscheidendes Kriterium der Nachhaltigkeit eine übergeordnete Rolle.
Die Autorin verfolgt das Ziel, einen Überblick darüber zu schaffen, was Nachhaltigkeit grundsätzlich bedeutet und was eine ökologische Ökonomie ist. Zusätzlich zeigt sie auf, welche relevanten politischen Entschlüsse und Beschlüsse es in diesem Feld bisher gab. Darauf aufbauend analysiert sie, wie und durch wen die nachhaltige Entwicklung in Deutschland, Europa und der Welt beeinflusst werden kann. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Frage, inwieweit Nichtstaatliche Organisationen (NGO) in diesem politischen Prozess eine Rolle spielen.
Aus dem Inhalt:
- Nachhaltigkeit;
- Umweltschutz;
- Generationengerechtigkeit;
- NGO;
- Nichtregierungsorganisationen;
- Greenpeace
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problematik, Bedeutung, Aktualität
- Globale Herausforderungen
- Meilensteine einer nachhaltigen Bewegung
- Theoretisch-wissenschaftlicher Hintergrund einer ökologischen Ökonomie
- Grundzüge der neoklassischen Ökonomie
- Auszüge der neoklassischen Umweltökonomie
- Akteure der Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik
- Direkte Akteure
- Indirekte Akteure
- Funktion und Einfluss von NGOs
- Geschichte und Entstehung von NGOs
- Partizipation von NGOs an sozialökonomischen Prozessen
- Einfluss von NGOs auf die Gesellschaft und Politik
- Einflussnahme von Greenpeace für eine nachhaltige Entwicklung
- Entstehungsgeschichte
- Struktur, Selbstverständnis und Finanzierung
- Instrumente und Arbeitsweise
- Erfolge von Greenpeace
- Grenzen und Defizite
- Fallbeispiel
- Fazit
- Resümee
- Erkenntnisse und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sozialökonomische Prozesse im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung beeinflussen können. Sie analysiert den Einfluss von NGOs auf die Umweltpolitik und untersucht, inwieweit sie globale Herausforderungen wie Umweltschutz, Armut und Hunger bekämpfen können. Die Arbeit beleuchtet die Funktionsweise von NGOs, insbesondere die von Greenpeace, und zeigt deren Einflussnahme auf Gesellschaft und Politik auf.
- Der Einfluss von NGOs auf soziale und ökonomische Prozesse
- Die Rolle von NGOs in der Umweltpolitik und Nachhaltigkeitsbewegung
- Die Herausforderungen und Möglichkeiten für NGOs, die Gesellschaft und Politik zu beeinflussen
- Die Funktionsweise und die Arbeitsweise von Greenpeace als Beispiel für eine einflussreiche NGO
- Die Relevanz des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung in einer globalisierten Welt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit ein und beleuchtet die Bedeutung derartiger Themen im Kontext globaler Herausforderungen. Das Kapitel 2 befasst sich mit der Problematik der Umweltverschmutzung und dem Klimawandel und stellt die Wichtigkeit einer nachhaltigen Entwicklung heraus. Kapitel 3 widmet sich dem theoretischen Hintergrund der ökologischen Ökonomie und den Herausforderungen, die sich aus der neoklassischen Ökonomie für den Umweltschutz ergeben. Kapitel 4 analysiert die Akteure der Nachhaltigkeits- und Umweltpolitik, wobei die direkten und indirekten Akteure unterschieden werden. Kapitel 5 beleuchtet die Funktion und den Einfluss von NGOs im Allgemeinen und geht auf die Geschichte und Entstehung dieser zivilgesellschaftlichen Akteure ein. Kapitel 6 widmet sich Greenpeace als Beispiel für eine einflussreiche NGO und untersucht deren Entstehungsgeschichte, Struktur, Selbstverständnis und Arbeitsweise.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen und Begriffe der Arbeit sind: Nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Sozialökonomische Prozesse, Einflussnahme, Partizipation, Gesellschaft, Politik, Greenpeace, Globalisierung, Klimawandel, Umweltökonomie, neoklassische Ökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Nachhaltigkeit und Umweltschutz?
Nachhaltigkeit umfasst neben dem Umweltschutz auch soziale und ökonomische Aspekte, um die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen zu sichern.
Welche Rolle spielen NGOs in der Umweltpolitik?
Nichtregierungsorganisationen (NGOs) fungieren als Impulsgeber, Kontrolleure und Mobilisierer der Zivilgesellschaft, um Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben.
Wie beeinflusst Greenpeace sozialökonomische Prozesse?
Greenpeace nutzt spektakuläre Aktionen, wissenschaftliche Berichte und Lobbyarbeit, um das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und nachhaltige Gesetze zu fordern.
Was versteht man unter „Generationengerechtigkeit“?
Es ist das Prinzip, dass die heutige Lebensweise die Ressourcen und Lebensgrundlagen künftiger Generationen nicht zerstören darf.
Was sind die Meilensteine der globalen Nachhaltigkeitsbewegung?
Dazu gehören wichtige UN-Konferenzen wie der Erdgipfel in Rio 1992 und politische Abkommen zum Klimaschutz.
Welche Grenzen haben NGOs bei der Einflussnahme?
Grenzen liegen oft in fehlenden formalen Entscheidungskompetenzen, begrenzten finanziellen Ressourcen und dem Widerstand mächtiger Wirtschaftsinteressen.
- Quote paper
- Lea von dem Knesebeck (Author), 2017, Wirtschaftsmodell Nachhaltigkeit. Wie können Nichtregierungsorganisationen sozialökonomische Prozesse beeinflussen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379843