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Ansätze einer Theorie externer Effekte

Título: Ansätze einer Theorie externer Effekte

Trabajo Escrito , 2004 , 17 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Agata Ritzka (Autor)

Economía - Microeconomía
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„In einer Reihe von Fällen führt ein System von Märkten zu wirtschaftlich und politisch nicht erwünschten Ergebnissen.“1 Wenn externe Effekte vorliegen, erhalten die Marktteilnehmer falsche Signale, Qualität und Menge der produzierten und verbrauchten Güter weichen vom Wohlfahrtsoptimum ab; man spricht dann von Marktversagen. 2 Eine Art des Marktversagens sind die externen Effekte. Externe Effekte werden in der Regel bei der Bildung eines Marktes nicht berücksichtigt, da z.B. die Umweltressourcen von allen kostenlos genutzt werden kann. Dabei werden die sozialen Kosten, die bei der Nutzung entstehen, automatisch unbeteiligten Dritten auferlegt. Auf der anderen Seite jedoch, kommt ein Nutzen, der als externer Effekt entsteht, nicht alleine dem Verursacher zu Gute. „Das Marktversagen kennzeichnet die Fälle, in denen die Märkte entweder bestimmte Vorgänge oder Probleme gar nicht registrieren, daher auch nicht lösen können oder wirtschaftliche und soziale Ergebnisse zeitigen, die wirtschafts- und gesellschaftspolitisch nicht akzeptiert werden. In solchen Fällen ist der Staat gefordert, wirtschafts- und sozialpolitische Gestaltungs- und Korrekturaufgaben zu verwirklichen.“3 1 Neubäumer/Hewel (1994) - S. 21 2 vgl. Fritsch/Wein/Ewers (1993) - S. 55 3 http://www.schoolwork.de/wirtgeo/sozmarkterwneo.php, 06.07.2004

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marktversagen am Beispiel externer Effekte

2.1. Definition externer Effekte

2.2. Externe Kosten

2.3. Unterscheidung

2.3.1. Technologische Externalitäten

2.3.2. Pekuniäre Externalitäten

2.3.3. Psychologische Externalitäten

2.4. Externe Effekte und Pareto – Effizienz

3. Folgen für die Wirtschaftspolitik

3.1. Positive externe Effekte

3.2. Negative externe Effekte

4. Ansätze zur Internalisierung externer Effekte

4.1. Notwendigkeit der Internalisierung

4.2. Möglichkeiten zur Verhinderung der Internalisierung externer Effekte

4.2.1. Das Verbot der Produktion externer Effekte

4.2.2. Kollektive Entscheidungen

4.3. Das Coase – Theorem

5. Politische Maßnahmen bei externen Effekten

5.1. Regulierung

5.2. Das Konzept der Pigou – Steuer

5.3. Umweltzertifikate

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen des Marktversagens durch externe Effekte und analysiert theoretische Ansätze sowie politische Instrumente zu deren Internalisierung, um eine effiziente Ressourcenallokation zu erreichen.

  • Grundlagen und Definition externer Effekte
  • Abgrenzung von technologischen, pekuniären und psychologischen Externalitäten
  • Die Rolle der Pareto-Effizienz bei Marktversagen
  • Lösungsansätze: Vom Coase-Theorem bis hin zur Pigou-Steuer
  • Politische Steuerungsinstrumente wie Regulierung und Umweltzertifikate

Auszug aus dem Buch

2.2. Externe Kosten

„Externe Kosten sind die Kosten, die ein Unternehmer verursacht, die aber außerhalb seines Unternehmens entstehen, d. h., wer durch ein Produktionsverfahren die Umwelt verschmutzt, erzeugt externe Kosten zur Beseitigung der Umweltschäden. Verschmutzt beispielsweise ein Chemiewerk am Oberlauf eines Flusses das Wasser (zum Beispiel Produktion ohne Kläranlage), so benötigt das Wasserwerk einen erhöhten Reinigungsaufwand für das Wasser und verursacht damit höhere Kosten.

Dadurch stimmen die betriebswirtschaftlichen Kosten (im Unternehmen anfallenden Produktionskosten) und die volkswirtschaftlichen Kosten (die gesamten in der Volkswirtschaft anfallenden Kosten) nicht überein. Das Chemiewerk wird sich für die volkswirtschaftlich teurere Produktion ohne Kläranlage entscheiden, weil die externen Kosten nicht in seine Wirtschaftlichkeitsrechnung eingehen, und es wird seine Produkte dem Verbraucher (aus volkswirtschaftlicher Sicht) zu billig anbieten. Die Folge ist dann, dass von dem umweltschädigend hergestellten Gut zu viel nachgefragt wird und Unternehmen, die sich umweltfreundlicher verhalten, werden vom Markt verdrängt. Es kommt zur einer Fehlallokation.

Der Begriff externer Kosten dient in der tagespolitischen Debatte der Rechtfertigung immer weiter steigender Einschränkungen und Steuern. Auf den ersten Blick ist die Argumentation plausibel: was ein Unternehmen verursacht, soll auch bezahlt werden, auch dann, wenn es außerhalb des eigentlichen Unternehmens anfällt. Die Steuer und Abgabenpolitik dient damit der Internalisierung externer Kosten, also dazu, den Verursacher mit den Kosten zu belasten, die er ansonsten nicht in seiner Kalkulation hätte. So könnte man eine umweltfreundlichere Produktionsweise erzielen. „In der Praxis bereitet allerdings schon die Bestimmung der korrekten Steuersätze Probleme, weil sich die externen Kosten weder genau ermitteln, noch den verschiedenen Verursachern zurechnen lassen. Wird die Steuer dann ’zu gering’ festgelegt, so entsteht kein Anreiz für eine umweltfreundlichere Herstellungsweise.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik des Marktversagens und die grundlegende Problematik externer Effekte.

2. Marktversagen am Beispiel externer Effekte: Definition und Kategorisierung externer Effekte sowie Erläuterung des Bezugs zur Pareto-Effizienz.

3. Folgen für die Wirtschaftspolitik: Untersuchung der wirtschaftspolitischen Auswirkungen von positiven und negativen Externalitäten.

4. Ansätze zur Internalisierung externer Effekte: Analyse von Internalisierungsstrategien, einschließlich Verboten, kollektiver Entscheidungen und dem Coase-Theorem.

5. Politische Maßnahmen bei externen Effekten: Detaillierte Betrachtung staatlicher Eingriffe wie Regulierung, Pigou-Steuer und Zertifikatslösungen.

6. Zusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse über externe Effekte und deren politische Lösungsoptionen.

Schlüsselwörter

Marktversagen, externe Effekte, Externalitäten, Internalisierung, Pareto-Effizienz, soziale Kosten, Coase-Theorem, Pigou-Steuer, Umweltzertifikate, Regulierung, Fehlallokation, Umweltökonomie, soziale Grenzkosten, Emissionssteuer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Analyse von externen Effekten, die ein Marktversagen auslösen, und diskutiert verschiedene Ansätze, um diese Effekte in das Wirtschaftskalkül der Verursacher zu integrieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Unterscheidung verschiedener Arten von Externalitäten, die ökonomische Effizienz nach Pareto sowie die Bewertung staatlicher und privater Lösungsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie externe Effekte eine effiziente Ressourcenallokation verhindern und welche ökonomischen Mechanismen oder politischen Maßnahmen geeignet sind, um das Marktoptimum wiederherzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretische Analyse verwendet, die auf der mikroökonomischen Literatur basiert, um die Divergenz zwischen privaten und sozialen Kosten systematisch zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Marktversagens, die Analyse von Internalisierungsansätzen (Coase-Theorem) sowie die detaillierte Vorstellung politischer Instrumente wie Steuern und Zertifikate.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Marktversagen, Internalisierung, soziale Grenzkosten, Pigou-Steuer und das Coase-Theorem stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Argumentation.

Warum sind Eigentumsrechte für das Coase-Theorem entscheidend?

Eigentumsrechte sind Voraussetzung dafür, dass private Verhandlungslösungen ohne staatliches Eingreifen möglich sind; sie ermöglichen den Akteuren, über die Nutzung von Ressourcen zu verhandeln, sofern keine Transaktionskosten bestehen.

Weshalb ist die Bestimmung des richtigen Steuersatzes bei der Pigou-Steuer schwierig?

Die praktische Umsetzung scheitert oft daran, dass der Staat keine genaue Kenntnis über die tatsächlichen externen Grenzkosten hat, da es sich um private Informationen der Unternehmen handelt, die diese nicht freiwillig offenlegen.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Ansätze einer Theorie externer Effekte
Universidad
Berlin School of Economics and Law
Calificación
2,0
Autor
Agata Ritzka (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
17
No. de catálogo
V37710
ISBN (Ebook)
9783638369800
Idioma
Alemán
Etiqueta
Ansätze Theorie Effekte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Agata Ritzka (Autor), 2004, Ansätze einer Theorie externer Effekte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/37710
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