Eines von Wolfram von Eschenbachs Werken ist der „Willehalm“, in dem es um den Kampf zwischen Christen und Heiden geht, in diesem Fall wegen einer Frau. Während des Textes taucht ein Charakter mit Namen Rennewart auf, der fortan Willehalm begleitet. Und um diesen Rennewart soll es in dieser Arbeit gehen, denn es soll herausgearbeitet werden, ob er ein wichtiger Charakter ist oder nicht. Dies soll einerseits an seiner Entwicklung gezeigt werden. Andererseits soll ein Blick auf seine Beziehungen geworfen werden, denn diese Verbindungen können anzeigen, wie wichtig er innerhalb der Handlung ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Rennewart in Munleun
- Rennewart und Willehalm
- Rennewart und Alyze
- Rennewart in Oransche
- Rennewart und Gyburg
- Rennewart und die zweite Schlacht
- Rennewarts Rolle vor Pitit Punt
- Rennewart und die Heiden
- Hat Rennewart eine Zukunft?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Figur Rennewart in Wolframs Willehalm. Ziel ist es, herauszufinden, ob Rennewart ein bedeutender Charakter ist und welche Rolle er in der Handlung spielt. Hierzu werden seine Entwicklung und seine Beziehungen zu anderen Figuren analysiert.
- Rennewarts Entwicklung vom ungezügelten Knaben zum möglichen Ritter
- Die Beziehung zwischen Rennewart und Willehalm
- Die Beziehung zwischen Rennewart und Alyze
- Rennewarts Rolle im Kampf zwischen Christen und Heiden
- Die Frage nach Rennewarts Zukunft in der Handlung
Zusammenfassung der Kapitel
In Kapitel 2 wird Rennewart in Munleun vorgestellt. Er wird als unbändiger, aber gleichzeitig gütiger Junge beschrieben, der aufgrund seiner heidnischen Herkunft in der Küche des Schlosses lebt. Seine Beziehung zu Willehalm entwickelt sich zunächst schwierig, doch Willehalms Geduld und Güte gewinnen Rennewarts Vertrauen.
In Kapitel 2.1 wird die Beziehung zwischen Rennewart und Willehalm näher beleuchtet. Willehalm erkennt Rennewarts Potenzial und versucht ihn auf den Weg der Ritterschaft zu führen. Rennewarts „tumpheit“ und seine Unkenntnis ritterlicher Gepflogenheiten werden deutlich, doch Willehalms „güete“ und Führung helfen ihm, sich zu entwickeln.
Kapitel 2.2 zeigt Rennewarts Beziehung zu Alyze. Beide sind als Kinder zusammen aufgewachsen und waren Spielgefährten. Durch Rennewarts heidnische Herkunft wird er von Alyze getrennt, doch ihre tiefe Verbindung und ihr gegenseitiges Vertrauen bleiben bestehen.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen mittelhochdeutsche Literatur, Figurenanalyse, Charakterentwicklung, Rittertum, Heidentum, Christentum, Beziehung, Handlung, Wolfram von Eschenbach, Willehalm, Rennewart, Munleun, Oransche, Alyze, Gyburg.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Rennewart in Wolframs „Willehalm“?
Rennewart ist ein Charakter heidnischer Herkunft, der in der Küche von Schloss Munleun lebt und später Willehalm im Kampf gegen die Heiden begleitet.
Welche Entwicklung durchläuft Rennewart im Werk?
Die Arbeit untersucht seine Wandlung von einem unbändigen „tumpen“ Knaben hin zu einem potenziellen Ritter unter der Führung Willehalms.
Wie ist die Beziehung zwischen Rennewart und Willehalm?
Willehalm erkennt Rennewarts Potenzial und begegnet ihm mit Geduld und Güte, um ihn auf den Weg der Ritterschaft zu führen.
Welche Rolle spielt Alyze für Rennewart?
Alyze und Rennewart sind gemeinsam aufgewachsen. Trotz ihrer Trennung durch Rennewarts Herkunft bleibt eine tiefe Verbindung und gegenseitiges Vertrauen bestehen.
Welche Bedeutung hat Rennewart für den Kampf zwischen Christen und Heiden?
Rennewart nimmt eine Schlüsselrolle in der zweiten Schlacht ein, wobei seine Herkunft und seine neue Loyalität zu den Christen ein zentrales Spannungsmoment darstellen.
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- Hannes Höbald (Author), 2012, Die Wichtigkeit Rennewarts in Wolframs "Willehalm", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376393