Im Kern der Lehrprobe steht der Text „Schiller stellt seine Familie vor“ von Barbara Schugk. Es handelt sich bei diesem Text weder um einen reinen Sach- und Gebrauchstext, noch um einen rein literarischen Text. Er weist Merkmale aus beiden Textsorten auf. Einerseits verfügt der Text über eine deutliche Zwecksetzung. Er informiert den Leser über die Eltern und Großeltern Friedrich Schillers.
Andererseits lässt sich in dem Text auch eine ästhetische Dimension erkennen und er ist rein fiktional. Das lyrische Ich ist Friedrich Schiller, der die biografischen Informationen darstellt und bewertet. Martin Leubner bezeichnet diese besondere Textsorte in seinem Aufsatz „Gebrauchstexte und ihre Didaktik“ als literarischen Gebrauchstext. Da er sich inhaltlich mit den Lebensläufen von Schillers Eltern und Großeltern beschäftigt, kann man auch von einer literarischen Biografie sprechen.
Inhaltsverzeichnis
-
- Thema der Lerneinheit
- Ziele der Lerneinheit
- Ablauf der Lerneinheit
-
- Allgemeine Angaben
- Sachanalyse
- Didaktische Zielstellung
- Methodische Ableitungen
- Tabellarische Verlaufsplanung
- Reflexion über die Lehrprobe
- Literatur
- Anlagen
- Arbeitsblatt: Text
- Arbeitsblatt: Stammbaum
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Praktikumsbericht beleuchtet die Planung und Durchführung einer Lerneinheit im Fach Deutsch in der 8. Klasse, die sich mit dem jungen Friedrich Schiller und seiner Familie beschäftigt. Die Lerneinheit hat zum Ziel, die Schüler mit der Persönlichkeit Schillers vertraut zu machen und ihnen einen Einblick in seine frühen Lebensjahre zu gewähren. Hierbei sollen die Schüler die Lebensverhältnisse Schillers im historischen Kontext begreifen und ihn als Menschen mit Stärken und Schwächen kennenlernen.
- Die Bedeutung des historischen Kontextes für die Biografie Friedrich Schillers
- Die Lebensbedingungen Schillers im 18. Jahrhundert, insbesondere in seiner Geburtsstadt Marbach am Neckar
- Die Rolle der Familie in Schillers Leben, insbesondere die Bedeutung seiner Eltern und Großeltern
- Die Analyse literarischer Gebrauchstexte zur Erarbeitung biografischer Informationen
- Die Auseinandersetzung mit Schillers Werk „Herzgeliebte Eltern“ im Kontext seiner Familiengeschichte
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel des Praktikumsberichts widmet sich der detaillierten Planung der Lerneinheit. Es werden das Thema, die Ziele und der Ablauf der Unterrichtseinheit vorgestellt. Im zweiten Kapitel wird die Lehrprobe zum Thema „Arbeit mit einem Text: ,,Schiller stellt seine Eltern vor“" analysiert. Hier werden die Sachanalyse, die didaktische Zielstellung, die methodischen Ableitungen und die tabellarische Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde dargelegt. Die Reflexion der Lehrprobe bildet den Inhalt des dritten Kapitels.
Schlüsselwörter
Schiller, Lerneinheit, Deutschunterricht, Familiengeschichte, literarischer Gebrauchstexte, biografische Informationen, Lebensverhältnisse, „Herzgeliebte Eltern“, Analyse, Interpretation, Didaktik, Lehrprobe.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Unterrichtseinheit "Schiller stellt seine Eltern vor"?
Die Lerneinheit macht Schüler der 8. Klasse mit der Biografie Friedrich Schillers und seinen Familienverhältnissen im 18. Jahrhundert vertraut.
Was ist ein "literarischer Gebrauchstext"?
Es ist eine Textsorte, die sachliche Informationen (Biografie) mit einer ästhetischen, fiktionalen Dimension (lyrisches Ich) verbindet.
Welches Werk Schillers wird im Kontext der Familie behandelt?
Die Arbeit bezieht sich unter anderem auf Schillers Werk "Herzgeliebte Eltern".
Welche didaktischen Ziele verfolgt die Lehrprobe?
Schüler sollen Schiller als Menschen mit Stärken und Schwächen begreifen und seine Lebensbedingungen im historischen Kontext verstehen.
Welche Materialien wurden für die Stunde entworfen?
Zum Material gehören Arbeitsblätter mit dem Text von Barbara Schugk sowie eine Vorlage für einen Stammbaum.
- Quote paper
- 2. Staatsexamen Marcus Patzer (Author), 2013, Planung einer Unterrichtsstunde im Fach Deutsch zum Thema "Schiller stellt seine Eltern vor", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/376351