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Goethe und die Frauen. Das Verhältnis des Dichters zu Mutter und Schwester aus kindheitspädagogischer Sicht

Titel: Goethe und die Frauen. Das Verhältnis des Dichters zu Mutter und Schwester aus kindheitspädagogischer Sicht

Hausarbeit , 2017 , 18 Seiten , Note: 2

Autor:in: Chantal Wellens (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werde ich Goethes Kindheit aus kindheitspädagogischer Sicht beleuchten und mich dafür auf zwei zentrale Frauenfiguren in seinem Leben konzentrieren – seine Mutter und seine Schwester Cornelia. Dabei werde ich mich aus Sicht einer Kindheitspädagogin mit den entwicklungspsychologischen Aspekten der Kindheit sowie dem Bindungsverhalten und dem Leben im 18. Jahrhundert im Kontext von Goethes Biografie auseinander setzen.

In Goethes Literatur geht es um die Suche nach dem Sinn des Lebens, Erotik, platonische, unerwiderte oder unglückliche Liebe, und auch in seinem eigenen Leben gab es Höhen und Tiefen in der Liebe: Er hatte Entscheidungsschwierigkeiten, wenn es ernst in einer Beziehung wurde.

Im ersten Abschnitt befasse ich mich mit Goethes Biografie, seinen Eltern, seiner Kindheit, seinen Studienjahren und dem Verlauf des weiteren Lebens. Im zweiten Abschnitt gehe ich auf die Beziehung zu seiner Mutter und Schwester ein und im dritten Abschnitt vergleiche ich die entwicklungspsychologischen Aspekte der Kindheit, das Bindungsverhalten und die Einflüsse der Kindheit im 18. Jahrhundert und im Kontext mit Goethes Leben. Im letzten Teil „Fazit und Ausblick“ betrachte ich das Leben und die menschlichen Beziehungen Goethes im Hinblick auf seine Produktivität und seine Erziehung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie

2.1 Goethes Großeltern und Eltern

2.2 Ausbildung und Studium

2.3 Sein Leben

3. Zwei Frauen seines Lebens

3.1 Catharina Elisabeth Goethe

3.2 Cornelia Goethe

4. Die Bedeutung entwicklungspsychologischer Aspekte der Kindheit und das Leben im 18. Jahrhundert im Kontext von Goethes Leben, seiner Schwester und seiner Mutter

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Kindheit Johann Wolfgang Goethes aus einer kindheitspädagogischen Perspektive, wobei der Fokus gezielt auf dem Einfluss der Mutter sowie der engen Bindung zur Schwester Cornelia liegt. Ziel der Untersuchung ist es, die entwicklungspsychologischen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Einflüsse des 18. Jahrhunderts in Bezug auf Goethes Biografie zu analysieren.

  • Biografische Analyse von Goethes familiärem Umfeld und Kindheitserfahrungen.
  • Untersuchung der prägenden Frauenfiguren Mutter und Schwester Cornelia.
  • Kindheitspädagogische Betrachtung der Bindungsqualität im Kontext von Verlusten.
  • Reflektion über gesellschaftliche Rollenbilder und Erziehung im 18. Jahrhundert.

Auszug aus dem Buch

3. Zwei Frauen seines Lebens

In Goethes Leben waren viele Frauen von Bedeutung. Ich konzentriere mich auf das Verhältnis zu seiner Mutter und Schwester, weil nur wenige Ereignisse aus seinem Kinderleben bekannt sind und die Kindheit im 18. Jahrhundert damals völlig anders als heute verlief.

3.1 Catharina Elisabeth Goethe

Johann Wolfgang Goethes Mutter – Catharina Elisabeth - nahm stolz Anteil am Weimarer Aufstieg ihres Sohnes (vgl. Borchmeyer, 2005, S.11). In Abschnitt 4 gehe ich sehr intensiv auf Leben und Werdegang von Goethes Mutter ein, sodass ich in diesem Abschnitt nicht mehr darauf eingehe. Zu erwähnen ist, dass Goethe einen regen Briefwechsel mit seiner Mutter hatte, jedoch sämtliche Briefe verbrannt hat.

3.2 Cornelia Goethe

Cornelia (1750 -1777) war Goethes jüngere Schwester und wurde ein Jahr nach ihm geboren. Cornelia galt als eine verschlossene und scheue Frau. Ihre Mutter war erst 19 Jahre alt, als Cornelia geboren wurde (vgl. Höfer, 1999, S. 11). Ihre Kindheit wird überschattet durch den Tod der drei jüngeren Geschwister. Nur Johann Wolfgang und Cornelia überleben das frühe Kindesalter (vgl. Borchmeyer, 2005, S.11). Genauso wie bei Goethe stellte der Vater sehr hohe Anforderungen an die Erziehung und Bildung seiner Tochter. Cornelia wird von gleichaltrigen Mädchen abgeschottet und hat nur ihren Bruder als Gesellschaft (vgl. Kiermeier-Debre, 2014, S. 19). Sie hatte die Melancholie ihres Vaters geerbt und war mit ihrem Aussehen nicht zufrieden. Ihre hohe Stirn wurde durch die gepuderte Haarpyramide übermäßig verlängert (vgl. Banuls, 1986, S. 7-12). Goethe erwähnte später einmal, dass sie besser als Äbtissin in einem Kloster aufgehoben gewesen wäre (vgl. Höfer, 1999, S. 11). Er entwickelte eine innere und sehr nahe Beziehung zu seiner jüngeren Schwester und überhaupt die engste menschliche Verbindung zu einem Menschen (vgl. Borchmeyer, 2005, S.11). Sie selbst war eine angehende Dichterin, von der er als junger Mann noch etwas lernen konnte. Als 17-jähriger Student schrieb er seiner Schwester Briefe. Er verfasste diese nicht nur auf Deutsch, sondern auch teilweise auf Französisch und Englisch (vgl. Banuls, 1986, S. 7-13).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt den Dichter Goethe vor und definiert das Ziel der Arbeit: die Untersuchung seiner Kindheit aus kindheitspädagogischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung der Mutter und der Schwester.

2. Biografie: Dieses Kapitel zeichnet Goethes Herkunft, seine Ausbildung durch den Vater und die wesentlichen Stationen seines Lebens nach.

3. Zwei Frauen seines Lebens: Der Fokus liegt hier auf den engen Bezugspersonen Catharina Elisabeth Goethe und Cornelia Goethe, deren Rollen für sein Leben hervorgehoben werden.

4. Die Bedeutung entwicklungspsychologischer Aspekte der Kindheit und das Leben im 18. Jahrhundert im Kontext von Goethes Leben, seiner Schwester und seiner Mutter: Eine tiefgehende Analyse der kindlichen Lebensbedingungen im 18. Jahrhundert, geprägt durch Kindersterblichkeit und spezifische Erziehungsmethoden.

5. Fazit und Ausblick: Eine abschließende Betrachtung, die Goethes familiäre Prägung und seine lebenslangen Krisen in Bezug auf seine Produktivität zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Johann Wolfgang Goethe, Kindheitspädagogik, Biografie, Cornelia Goethe, Catharina Elisabeth Goethe, 18. Jahrhundert, Bindungsverhalten, Entwicklungspsychologie, Kindheit, Erziehung, Geschwisterbeziehung, Frankfurt, Aufklärung, Familienleben, Sozialpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Kindheit und die biografische Entwicklung Johann Wolfgang Goethes aus der spezifischen Sicht einer Kindheitspädagogin, wobei ein besonderes Augenmerk auf den familiären Prägungen liegt.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Kindheitsbedingungen im 18. Jahrhundert, die Bindung zu seiner Mutter und Schwester, die damaligen Erziehungsmethoden und die Auswirkung dieser frühen Erfahrungen auf Goethes späteres Leben.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Goethes Biografie im Hinblick auf entwicklungspsychologische Aspekte und die Bedeutung des familiären Kontextes, insbesondere der Beziehungen zu seiner Mutter und seiner Schwester Cornelia, zu durchleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die verschiedene Fachquellen zu Goethes Biografie, pädagogische Grundlagen und psychologische Theorien verknüpft, um ein umfassendes Bild seiner Gesamtpersönlichkeit zu zeichnen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biografische Einordnung, die detaillierte Betrachtung der beiden Frauenfiguren Cornelia und seiner Mutter sowie eine umfassende Analyse kindheitspädagogischer Faktoren wie Kindersterblichkeit und der damaligen Erziehungspraxis.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kindheitspädagogik, Biografie, Bindungsverhalten, Goethe, 18. Jahrhundert und Entwicklungspsychologie charakterisieren.

Warum spielt die Schwester Cornelia eine so entscheidende Rolle in der Analyse?

Cornelia war für Goethe eine der wichtigsten Bezugspersonen, da sie als einzige leibliche Schwester das frühe Kindesalter überlebte und eine sehr enge, intellektuelle sowie emotionale Verbindung mit ihm teilte, die ihr späteres Leid und seinen Schmerz über ihren Verlust beeinflusste.

Welchen Einfluss hatte das 18. Jahrhundert konkret auf Goethes Kindheit?

Das 18. Jahrhundert war geprägt von hoher Kindersterblichkeit und einem autoritären Erziehungsstil. Diese Rahmenbedingungen, kombiniert mit dem frühen Tod seiner weiteren Geschwister, prägten Goethes psychische Entwicklung und seine Sicht auf zwischenmenschliche Bindungen maßgeblich.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Goethe und die Frauen. Das Verhältnis des Dichters zu Mutter und Schwester aus kindheitspädagogischer Sicht
Hochschule
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter  (Bildungswissenschaften)
Note
2
Autor
Chantal Wellens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V375808
ISBN (eBook)
9783668535244
ISBN (Buch)
9783668535251
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goethe Kindheit Schwester Mutter Bindung Vater Cornelia
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Chantal Wellens (Autor:in), 2017, Goethe und die Frauen. Das Verhältnis des Dichters zu Mutter und Schwester aus kindheitspädagogischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/375808
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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