Iustinian I. gilt heute als der größte und bedeutendste Herrscher der Spätantike. Welcher nach dem Tod seines Onkels Iustin an die Macht kam. In seiner Amtszeit hat Iustinian in vielen Bereichen große Erfolge verzeichnen können. Wichtig ist im Bezug auf diese Arbeit seine erfolgreiche Kriegsbilanz gegenüber den Vandalen und Goten.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Kriegsführung Iustinians und den einzelnen Geschehnissen, die ihm die Möglichkeit eröffnet haben weite Teile des Westens zurück zu erobern, auseinander setzen. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf der Bedeutung der Ostgrenze zum persischen Reich liegen, um die Abhängigkeit Iustinians zu den Persern zu illustrieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Perserkriege
- 2.1 Exkurs: Prokop als wichtigste Quelle
- 2.2 499-532
- 2.3 540-545
- 2.4 Die Jahre bis zum Abschluss des Friedens 562
- 3 Vandalen- und Gotenreich
- 4 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Kriegsführung Justinians und den Ereignissen, die ihm die Eroberung von Teilen des Westens ermöglichten. Dabei liegt der Fokus auf der Bedeutung der Ostgrenze zum Persischen Reich und der Abhängigkeit Justinians von den Persern.
- Die Rolle von Prokop als Quelle für die Perserkriege
- Die Beziehungen zwischen dem Oströmischen Reich und dem Persischen Reich
- Die Auswirkungen der Perserkriege auf Justinians Expansionspolitik
- Die Bedeutung der Ostgrenze für die Sicherheit des Oströmischen Reichs
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Einleitung und einer Beschreibung der wichtigsten Quellen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Perserkriegen und deren Verlauf. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Jahren 499-532. Das dritte Kapitel behandelt die Kriege gegen die Vandalen und Goten, die teilweise parallel zu den Perserkriegen stattfanden.
Schlüsselwörter
Justinian, Perserkriege, Ostgrenze, Prokop, Sasaniden, Oströmisches Reich, Expansion, Abhängigkeit, Lazika, Iberia, Kavādh I, Chrosrau I, Belisar.
Häufig gestellte Fragen
Warum war die Ostgrenze für Justinian I. so bedeutend?
Die Ostgrenze zum Perserreich (Sasaniden) war die gefährlichste Front des Oströmischen Reiches. Nur wenn dort Frieden herrschte, konnte Justinian Truppen für seine Eroberungszüge im Westen (Vandalen und Goten) abziehen.
Wer war Prokop und warum ist er wichtig?
Prokop von Caesarea war der bedeutendste Historiker der Zeit Justinians. Seine Berichte sind die Hauptquelle für die Kriege gegen die Perser, Vandalen und Goten.
Wie sahen die Beziehungen zwischen Römern und Persern aus?
Die Beziehung war von ständigen Kriegen und kurzen Friedensphasen geprägt. Justinian musste oft hohe Tributzahlungen leisten, um den Frieden im Osten zu erkaufen.
Welche Rolle spielten Regionen wie Lazika und Iberia?
Diese Kaukasusregionen waren strategisch wichtig als Pufferzonen. Um ihren Besitz entbrannten heftige Kämpfe zwischen den Oströmern und den Sasaniden.
Wer waren die wichtigsten Generäle Justinians an der Ostfront?
Der bekannteste General war Belisar, der sowohl gegen die Perser als auch später bei der Rückeroberung Afrikas und Italiens eine zentrale Rolle spielte.
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- Friederike Kringe (Author), 2016, Welche Bedeutung hatte die Ostgrenze des oströmischen Reichs für Iustinian I.?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/374562