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Standortanalyse von Unternehmen im nicht-digitalen Dienstleistungsgewerbe

Standorte in einem Cluster

Titel: Standortanalyse von Unternehmen im nicht-digitalen Dienstleistungsgewerbe

Bachelorarbeit , 2017 , 49 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Janosch Matthei (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Wahl des falschen Standortes kann langwierige Auswirkungen auf den Erfolg eines Unternehmens haben. Deswegen beantwortet diese Bachelor-Thesis die Frage, ob es vorteilhaft für nicht-digitale Dienstleistungsgewerbe im B2C-Geschäftsmodell ist, sich den optimalen Standort in einem Cluster zu suchen. Diese Fragestellung lässt sich in zwei Teile zerlegen. Zum einen in die Clustertheorie und zum anderen in die Wahl des optimalen Mikrostandortes. Diese Arbeit beschreibt die Clustertheorie und analysiert die Vor- und Nachteile, welche sich in diesem Zusammenhang für nichtdigitale Dienstleistungsgewerbe im B2C-Geschäftsmodell ergeben. Ein wichtiger Aspekt für diese Aussagen bietet „Porter’s Competitive Diamond“. Außerdem liefert diese Arbeit einen Überblick, über verschiedene Faktoren und Analysetechniken, mit welchen der optimale Makro- aber auch Mikro-Standort herauszufiltern ist.

Die Wahl des optimalen Standortes ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor und eine konstitutive Entscheidung, die nur schwer rückgängig zu machen ist. Die Wettbewerbsvorteile können durch die Wahl des Standortes verstärkt werden. Faktoren, die für den Erfolg des Unternehmens wichtig sind, spielen dabei eine wesentliche Rolle. In der Praxis hingegen, wählen viele Unternehmen den Standort nicht systematisch und ohne Bedacht auf Folgeentscheidungen aus. In den meisten Fällen wird nach persönlichen Präferenzen entschieden. Vor allem bei kleineren DLU wird die Standortanalyse in den meisten Fällen vernachlässigt. Das Problem ist, dass eine Vielzahl an Modellen für die Großindustrie existiert, diese aber nicht auf DLU zugeschnitten sind. Den richtigen Standort zu wählen und auch langfristig vorauszudenken, alle Faktoren mit einzuberechnen und richtig zu bewerten, ist eine komplexe Angelegenheit. Zusätzlich ist es nicht immer möglich, die verschiedenen Faktoren zu messen. Somit gehören die Standortentscheidungen nicht nur mit zu den essentiell notwendigsten Entscheidungen, sondern auch zu den schwierigsten. Aus diesem Grund sollten Standortanalysen einfach durchzuführen und leicht zu verstehen sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Forschungsfrage

1.3 Forschungsziel

1.4 Begrifflichkeiten

2 Theoretischer Ansatz

2.1 Cluster-Theorie

2.2 Die Entstehung von Clustern

2.3 Porters Diamond

2.4 Clusterbeispiel

2.5 Dienstleistungsunternehmen in Clustern

2.6 Vor- und Nachtteile von Clustern

3 Analyse des Standortes

3.1 Wichtige Faktoren für Dienstleistungsgewerbe

3.1.1 Harte Standortfaktoren

3.1.2 Weiche Standortfaktoren

3.2 Analyse-Methoden

3.2.1 SWOT-Analyse

3.2.2 Nutzwertanalyse

4 Case-Study

4.1 Einleitung

4.2 Ein Cluster im Gesundheitsbereich

4.3 Experteninterview

4.4 Nutzwertanalyse Fit-4-U

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die strategische Relevanz von Clusterstandorten für nicht-digitale Dienstleistungsunternehmen im B2C-Geschäftsmodell. Das primäre Ziel besteht darin zu eruieren, ob eine Ansiedlung in Clustern Wettbewerbsvorteile generiert und wie Unternehmen dabei systematisch den optimalen Standort identifizieren können.

  • Grundlagen der Cluster-Theorie und deren Bedeutung für Dienstleister
  • Analyse des "Porter’s Competitive Diamond" als Instrument zur Standortbewertung
  • Methoden der Standortanalyse mittels SWOT-Analyse und Nutzwertanalyse
  • Praktische Untersuchung anhand der Case-Study der Fitness-Kette "Fit-4-U"

Auszug aus dem Buch

2.1 Cluster-Theorie

„Geographic concentrations of interconnected companies, specialized suppliers, service providers, firms in related industries, and associated institutions (for example, universities, standards agencies, and trade associations) in particular fields that compete but also co-operate”.13

In diesem Zitat von Michael E. Porter findet man seine Definition eines Clusters. Er beschreibt ein Cluster als eine geografische Konzentration. In dieser Konzentration befinden sich zusammengeschlossene Unternehmen, spezialisierte Lieferanten, Dienstleister, Firmen in verwandten Branchen und passenden Institutionen wie z.B. Universitäten. Außerdem spielen konkurrierende Unternehmen ebenfalls eine Rolle in dem Cluster. Diese verschiedenen Elemente des Clusters sind entweder vertikal oder horizontal miteinander verknüpft. Die vertikalen Verknüpfungen beschreiben hier die Verbindungen zwischen Lieferanten und Abnehmern, wobei die horizontalen Verknüpfungen die Verbindung mit anderen strategischen Geschäftseinheiten beschreiben.14 In einem Cluster geht es unter anderem darum, das Wissen über z.B. Technologien, Qualifikationen und Marktinformationen untereinander auszutauschen. Somit wird die Innovationsfähigkeit innerhalb der geografischen Konzentration unterstützt. Den Unternehmen fällt es leichter, sich in einer regionalen Ballung zu vernetzten, da die räumliche Nähe gegeben ist. Zusätzlich sind die Vernetzung und der Zugang zu Informationen kostengünstiger.15

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung der Standortwahl für Unternehmen und identifiziert die Forschungslücke bezüglich der Anwendbarkeit von Clustermodellen auf Dienstleistungsunternehmen.

2 Theoretischer Ansatz: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Clustern, insbesondere Porters Diamond-Modell, und untersucht die Potenziale und Risiken einer Cluster-Ansiedlung.

3 Analyse des Standortes: Hier werden zentrale Standortfaktoren für Dienstleister definiert und Methoden wie die SWOT-Analyse sowie Nutzwertanalyse zur praktischen Standortbewertung vorgestellt.

4 Case-Study: Das Kapitel bietet eine praxisnahe Anwendung der Theorie, indem es das Health-Tech Cluster analysiert und ein Experteninterview sowie eine Nutzwertanalyse der Fitnesskette Fit-4-U durchführt.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt, dass Clusteransiedlungen Wettbewerbsvorteile bieten können, sofern die lokale Nachfrage und die spezifischen Standortkriterien sorgfältig geprüft werden.

Schlüsselwörter

Standortanalyse, Dienstleistungsgewerbe, B2C-Geschäftsmodell, Cluster-Theorie, Porters Diamond, SWOT-Analyse, Nutzwertanalyse, Wettbewerbsvorteil, Standortfaktoren, Standortwahl, Agglomerationseffekt, Innovationsgrad, Unternehmensstrategie, Mikrostandort, Makrostandort

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strategischen Auswirkungen und die Vorteilhaftigkeit einer Standortwahl innerhalb eines Clusters für nicht-digitale Dienstleister im B2C-Bereich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Cluster-Theorie nach Michael E. Porter, die Unterscheidung zwischen harten und weichen Standortfaktoren sowie die Anwendung von Analyseinstrumenten zur Standortfindung.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob nicht-digitale Dienstleister durch Cluster-Synergien Wettbewerbsvorteile erzielen können und wie eine systematische Standortentscheidung getroffen werden sollte.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt zur Analyse die SWOT-Analyse zur Umfeldbewertung sowie die Nutzwertanalyse als Entscheidungsmodell für Standortalternativen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Clustertheorie spezifische Standortfaktoren dargelegt und diese durch eine Fallstudie (Case-Study) zum Fitnessunternehmen "Fit-4-U" validiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Standortanalyse, Cluster-Theorie, Wettbewerbsvorteil und Nutzwertanalyse.

Welche Rolle spielt das Experteninterview in der Arbeit?

Das Interview mit dem Geschäftsführer der Kette "Fit-4-U" dient dazu, die theoretischen Erkenntnisse zur Bedeutung der lokalen Nachfrage und der Standortwahl durch die Perspektive eines Praktikers in der Fitnessbranche zu untermauern.

Warum wird gerade das "Fit-4-U" Beispiel gewählt?

Die Fitnesskette dient als Modell für ein nicht-digitales Dienstleistungsunternehmen, um aufzuzeigen, wie ein Standortvergleich (Wiesbaden vs. Düsseldorf) in der Praxis mittels Nutzwertanalyse erfolgreich durchgeführt werden kann.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Standortanalyse von Unternehmen im nicht-digitalen Dienstleistungsgewerbe
Untertitel
Standorte in einem Cluster
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
2,7
Autor
Janosch Matthei (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
49
Katalognummer
V373657
ISBN (eBook)
9783668509672
ISBN (Buch)
9783668509689
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cluster Standortanalyse Dienstleistungsgewerbe Porters Diamond Clustertheorie Nachfragebedingung Unternehmen artverwandter Branchen Silicon Valley Fitnessstudios Health Cluster Lokale Nachfrage Spillovereffekt Wissensübertragung verstärkende Bedingungen Analyse Nutzwertanalyse Simple weighted Method SWOT-Analyse SWOT Zielgruppenanalyse Imageanalyse Konkurrenzanalyse Chancen und Risiken Stärken und Schwächen Steel cluster Alfred Marshall Michael Porter Clusteranalyse B2C-Geschäftsmodell Definition Dienstleistung Nachfrage Angebot
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janosch Matthei (Autor:in), 2017, Standortanalyse von Unternehmen im nicht-digitalen Dienstleistungsgewerbe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/373657
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Leseprobe aus  49  Seiten
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