Diese Präsentation handelt von den globalen „Supply-Chain-Risiken“ am Beispiel von Seltenerdmetallen. Das Ziel dieser Präsentation ist die Erarbeitung eines Frameworks mit verschiedenen Kriterien anhand derer man bewerten kann, wann Rohstoffe als Drohmittel verwendet werden können und somit die Terminologie “Drohstoff“ berechtigt ist.
Die Leitfrage beschäftigt sich mit der fehlenden Existenz von festgelegten Eigenschaften: Wann können Rohstoffe von Akteuren als Drohmittel verwendet? Wann werden Rohstoffe zu “Drohstoffen“? Die Arbeit legt alle kognitiven Ziele der Lernzieltaxonomie nach Benjamin Bloom dar: Wissen, Verstehen, Anwenden, Analyse, Synthese und Evaluation.
Die Arbeit ist in vier Abschnitte unterteilt. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Bedeutung des genannten
Themas im globalen Kontext und gibt Anwendungsbeispiel. Es verschafft Interessierte einen Überblick über den Kontext und zeigt die Erzeugerländer und die Monopolstellung Chinas im auf. Das zweite Kapitel handelt von der Riskoidentfikation im Unternehmen beziehungsweise in der Branche oder im Umfeld. Das dritte Kapitel leitet den Begriff „Drohstoffe“ her während das vierte und letzte Kapitel dieser Arbeit das Framework als eine sach-und fachgerechte Bewertung synthetisierter Kriterien vorstellt.
Inhaltsverzeichnis
- 01-BEDEUTUNG IM GLOBALEN KONTEXT UND ANWENDUNGSBEISPIELE
- Übersicht
- Erzeugerländer
- Monopolstellung Chinas
- Anwendungsbeispiele
- Dysprosium
- 02 - RISIKOIDENTIFIKATION
- Unternehmen
- Umfeld
- Branche
- 03-HERLEITUNG "DROHSTOFFE"
- 04 - FRAMEWORK FÜR DIE BEWERTUNG ALS DROHSTOFF
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein Framework zu entwickeln, das verschiedene Kriterien zur Bewertung von Rohstoffen als Drohmittel beinhaltet. Die Arbeit untersucht, wann Rohstoffe zu "Droh"-Stoffen werden und welche Faktoren diese Entwicklung beeinflussen.
- Globale Supply-Chain-Risiken am Beispiel von Seltenerdmetallen
- Die Monopolstellung Chinas bei der Seltenerdmetallproduktion
- Die Bedeutung von Seltenerdmetallen für die zukünftige Technologie
- Die Herausforderungen der Abhängigkeit von bestimmten Ländern für die Versorgung mit kritischen Rohstoffen
- Die Entwicklung eines Frameworks zur Bewertung von Rohstoffen als "Droh"-Stoffe
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 bietet eine umfassende Übersicht über die Bedeutung von Seltenerdmetallen im globalen Kontext. Es werden die wichtigsten Erzeugerländer, die Monopolstellung Chinas und Anwendungsbeispiele von Seltenerdmetallen, insbesondere Dysprosium, beleuchtet.
Kapitel 2 befasst sich mit der Risikoidentifizierung im Zusammenhang mit Seltenerdmetallen. Es werden verschiedene Risikofaktoren auf Unternehmen-, Umfeld- und Branchenebene analysiert.
Kapitel 3 befasst sich mit der Herleitung von "Drohstoffen" und untersucht, welche Faktoren die Einstufung eines Rohstoffs als Drohmittel beeinflussen können.
Kapitel 4 präsentiert ein Framework zur Bewertung von Rohstoffen als Drohmittel. Es werden verschiedene Kriterien zur Beurteilung von Rohstoffen als potenzielle Drohmittel entwickelt.
Schlüsselwörter
Seltenerdmetalle, globale Supply Chains, Monopolstellung, China, Dysprosium, Risikoidentifizierung, Drohstoffe, Framework, Bewertungskriterien.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Seltenerdmetalle und warum sind sie kritisch?
Seltenerdmetalle sind Rohstoffe, die für moderne Technologien (Smartphones, Windkraft, E-Autos) unverzichtbar sind. Sie sind kritisch, weil ihre Gewinnung oft auf wenige Länder konzentriert ist.
Welche Rolle spielt China auf diesem Markt?
China besitzt eine weltweite Monopolstellung bei der Förderung und Verarbeitung von Seltenerdmetallen, was zu großen Abhängigkeiten für andere Industrienationen führt.
Was versteht man unter dem Begriff „Drohstoff“?
Ein „Drohstoff“ ist ein Rohstoff, der von einem Akteur gezielt als politisches oder wirtschaftliches Druckmittel eingesetzt wird, um eigene Interessen durchzusetzen.
Wofür wird das Metall Dysprosium benötigt?
Dysprosium wird insbesondere für Hochleistungsmagnete in Elektromotoren und Windkraftanlagen verwendet und gilt als eines der am schwersten ersetzbaren Elemente.
Wie können Unternehmen Supply-Chain-Risiken bewerten?
Die Arbeit schlägt ein Framework vor, das Kriterien wie Lieferantenkonzentration, Substituierbarkeit und politische Stabilität der Erzeugerländer analysiert.
- Quote paper
- Dominic Loske (Author), 2017, Globale Supply-Chain-Risiken am Beispiel von Seltenerdmetallen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372394