In meiner Arbeit beziehe ich mich auf das aktuelle Thema der Flugpassagierdaten-Affaire zwischen der EU und den USA. Im Verlauf der Ausarbeitung widme ich mich den Problemen des PNR-Abkommens und den daraus resultierenden Folgen für den einfachen Bürger. Hinzu ziehe ich verschiedene Autoren und Beispiele von Datenschutzgegnern. Zudem beleuchte ich neben den Risiken auch die positiven Aspekte, auf denen das Abkommen basiert.
Ziel ist es, die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Kontrolle über den Wolken, zu erörtern. Weiter bleibt mit zu beachten, ob die Maßnahmen der Datenspeicherung eher Kontrolle, als Sicherheit bieten. Da 2012 fast 200 Millionen Flugpassagiere auf deutschen Flughäfen verzeichnet wurden, deckt das Thema einen allgemeinen und aktuellen Interessenbereich ab.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problematik
- Chancen
- Problematische Lücken
- Verstecktes Datenaufkommen
- Vertragliche Fehler
- Können private Daten geschützt werden? Ein Praxisbeispiel anhand des Reisejournalisten Edward Hasbrouck
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert das Abkommen zur Weitergabe von Flugpassagierdaten (PNR) zwischen der EU und den USA im Kontext von Sicherheit und Datenschutz. Es wird untersucht, ob die Datenspeicherung zur Bekämpfung von Kriminalität, insbesondere am Beispiel von Passenger Name Records, tatsächlich sinnvoll ist und gleichzeitig die Privatsphäre der Reisenden schützt.
- Die Auswirkungen der PNR-Datenspeicherung auf die Sicherheit und den Datenschutz
- Die rechtlichen und ethischen Aspekte der Datenspeicherung
- Die Chancen und Risiken des PNR-Abkommens
- Die Frage der Verhältnismässigkeit von Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutz
- Die Rolle der Fluggesellschaften und der beteiligten Behörden
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt den Kontext der Arbeit dar und erläutert die Relevanz des Themas Flugpassagierdaten im Zusammenhang mit Sicherheit und Datenschutz.
- Das Kapitel "Problematik" analysiert die Hintergründe des PNR-Abkommens und beleuchtet die Herausforderungen, die sich aus der Datenspeicherung für die Privatsphäre ergeben.
- Das Kapitel "Chancen" untersucht die möglichen Vorteile der Datenspeicherung im Kampf gegen Kriminalität und Terrorismus.
- Im Kapitel "Problematische Lücken" werden kritische Punkte des Abkommens hinsichtlich der Datensicherheit und des Datenschutzes diskutiert.
- Das Kapitel "Können private Daten geschützt werden?" veranschaulicht anhand des Fallbeispiels von Edward Hasbrouck die Herausforderungen des Datenschutzes im Kontext der PNR-Datenspeicherung.
Schlüsselwörter
Flugpassagierdaten, PNR, Datenschutz, Datensicherheit, Terrorismusbekämpfung, Kriminalitätsbekämpfung, Rechtliche Aspekte, Ethische Aspekte, Verhältnismässigkeit, Internationale Kooperation, EU-USA-Abkommen, Edward Hasbrouck.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das PNR-Abkommen?
Das PNR-Abkommen regelt die Weitergabe von Flugpassagierdaten (Passenger Name Record) zwischen der EU und den USA zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerer Kriminalität.
Bietet die Datenspeicherung mehr Sicherheit oder mehr Kontrolle?
Die Arbeit erörtert kritisch, ob die massenhafte Speicherung von Passagierdaten tatsächlich die Sicherheit erhöht oder primär ein Instrument zur umfassenden Kontrolle der Bürger darstellt.
Welche Risiken gibt es beim Datenschutz für Flugreisende?
Risiken sind die lange Speicherdauer, der Zugriff ausländischer Behörden auf private Reisedaten und mögliche "versteckte" Datenmengen, die über das vereinbarte Maß hinausgehen.
Wer ist Edward Hasbrouck im Kontext dieser Debatte?
Hasbrouck ist ein Reisejournalist und Datenschutzaktivist, dessen Fall als Praxisbeispiel dient, um die Schwierigkeiten beim Schutz privater Reisedaten aufzuzeigen.
Wie viele Passagiere sind jährlich von diesen Maßnahmen betroffen?
Allein in Deutschland wurden im Jahr 2012 fast 200 Millionen Flugpassagiere verzeichnet, was die enorme Tragweite der Vorratsdatenspeicherung in diesem Bereich verdeutlicht.
- Quote paper
- Helena Kampschulte (Author), 2013, Ist Vorratsdatenspeicherung zur Bekämpfung von Kriminalität sicherheitspolitisch und datenschutzrechtlich sinnvoll?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/372380