Diese Bachelorarbeit ist eine Analyse der Spielgewohnheiten von Männern und Frauen bei Browsergames am Beispiel von "FarmVille". Grundlage für diese Forschungsarbeit wird eine Datenerhebung im Triangulationsverfahren bilden, wie sie öfter in der Sozialforschung angewandt wird. Dabei sollen, neben einer Selbststudie des Spiels "FarmVille", Daten mithilfe einer Umfrage und persönlichen Interviews erhoben und miteinander verglichen werden. Dieses Verfahren eignet sich besonders, da das Thema aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln ergründet wird und somit die Analyse weitreichender gestaltet werden kann und stärker in die Tiefe geht. Da die Schwächen der einen Methode meistens die Stärken der anderen sind, soll ein möglichst umfassendes Bild über die Untersuchungsergebnisse gegeben werden.
Obwohl das Spielverhalten an sich schon des Öfteren in Forschungen untersucht wurde, beschränken sich diese hauptsächlich auf Computer- und Konsolenspiele. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden dabei i.d.R. außen vor gelassen oder nur am Rande erwähnt. Aus diesem Grund möchte ich mich in der vorliegenden Arbeit explizit mit einer Genderforschung an Browsergames befassen. Besonders bei der geschlechtsübergreifenden Spielentwicklung ist es wichtig zu wissen, was die Einzelnen für Interessen und Vorlieben haben und wie ihr Spielverhalten ist. Diese Fragen sollen durch meine Arbeit ergründet werden.
Um Spiele gewinnbringend einzusetzen ist es besonders wichtig, Spieler entweder schnell zu gewinnen oder lange zu halten, bestenfalls beides gleichzeitig. Darum soll diese Arbeit herausfinden, warum Personen ein Spiel eventuell nach kurzer Zeit schon wieder verwerfen. Die Ergebnisse sollen aufzeigen, wie man Spiele über lange Zeit für ein breites Publikum beider Geschlechter interessant machen kann.
In dieser Arbeit soll ergründet werden, durch welche Motivationen Männer bzw. Frauen zum Spielen angeregt werden und welche Spiel-/Designelemente sie bevorzugt ansprechen. Dies soll zeigen, was bei der Spielkonzeption besonders zu beachten ist, wenn man Spiele für beide Geschlechter entwickelt. Die Arbeit soll darlegen, ob es Unterschiede gibt und diese explizit herausarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- MOTIVIERUNGSPOTENZIAL VON BROWSERGAMES IN SOCIAL NETWORKS
- WAS SIND Browsergames
- SOCIAL NETworks und SpielEANBIETER
- ZYNGA
- FARMVILLE
- WARUM SPIELT MAN - MOTIVATION UND WIRKUNG
- DIE ASPEKTE KONTROLLE, MACHT UND WETTBEWERB
- ASSOZIATION UND KOPPLUNG MIT LEBENSKONTEXTEN
- GESCHLECHTSSPEZIFISCHES Verhalten beIM SPIELEN
- METHODIK
- STAND DER FORSCHUNG
- ERHEBUNG EIGENER DATEN IM TRIANGULATIONSVERFAHREN
- FARMVILLE – DIE SELBSTSTUDIE
- QUANTITATive DatenerhebuNG MITTELS ONLINe-Umfrage
- QUALITATIVe Datenerhebung mittels IntervieWS
- DURCHFÜHRUNG
- THESEN
- DURCHFÜHRUNG der SelbsTSTUDIE
- DURCHFÜHRUNG DER UMFRAGE
- ÜBERSICHT ÜBER DIE TEILNEHMER
- AUSWERTung der UmfrAGE
- DURCHFÜHRUNG DER INTERVIEWS
- ÜBERSICHT ÜBER DIE TEILNEHMER
- AUSWERtung der InteRVIEWS
- ERGEBNISSE
- FARMVILLE – Ergebnisse deR SELBSTSTUDIE
- SOZIALE INTERAKTIONSMÖGLICHKEITEN
- LEISTUNGsorientierte Spielziele
- SONSTIGES
- ERGEBNISSE aus Umfragen und IntervIEWS
- SpielinteNSITÄT — GEMESSEn an SpieldauerR, -HÄUFIGKEIT UNd Level
- LEISTUNGSORIENTIERUNG – FV ALS ERFOLGSERLEBNIS
- SOZIALORIENTIERUNG - FV ALS KOMMUNIKATIONSBASIS
- GESTALTUNG - SCHÖN VS. PRAKTISCH
- GESCHENKE – NUTZUNG DER FREE-GIFT FUNKTION
- FREMDE ALS FACEBOOK-Freunde
- NEBEN ODER VOLLZEITBESCHÄFTIGUNG
- GENDERPRÄFERENZEN BEI DER SPIELPARTNERWAHL
- WERTSCHÄTZUNG GRAFIK UND FUNKTION
- MOTIVE ZUM SPIELEN UND DEMOTIVIERENDE FAKTOREN
- WÜNSCHE FÜR EIN BESSERES SPIELGEFÜHL
- FARMVILLE – Ergebnisse deR SELBSTSTUDIE
- FAZIT
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem geschlechtsspezifischen Spielverhalten bei Browsergames. Im Zentrum steht die Frage, welche unterschiedlichen Anforderungen Männer und Frauen an Browsergames, speziell an FarmVille, stellen und welche Motivationsfaktoren zum Spielverhalten führen.
- Untersuchung der Unterschiede im Spielverhalten zwischen Männern und Frauen
- Analyse der Motivationsfaktoren für das Spielen von FarmVille
- Identifizierung der spezifischen Anforderungen von Frauen und Männern an Browsergames
- Bedeutung der sozialen Interaktion und Leistung in Bezug auf das Spielverhalten
- Einfluss von Spielzeit, Häufigkeit und Spiellevel auf die Spielerfahrung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Browsergames und deren Motivationspotenzial in sozialen Netzwerken. Im Fokus steht das Spiel FarmVille und dessen Eigenschaften. Anschließend wird die Methodik der Untersuchung erläutert, die auf einem Triangulationsverfahren mit Selbststudie, Online-Umfrage und Interviews basiert. Die Ergebnisse der Selbststudie und der quantitativen sowie qualitativen Datenerhebung werden im Kapitel "Ergebnisse" dargestellt und analysiert.
Schlüsselwörter
Browsergames, Social Games, FarmVille, Geschlechtsspezifisches Spielverhalten, Motivation, Soziale Interaktion, Leistung, Spielzeit, Häufigkeit, Spiellevel, User Experience, Datenerhebung, Triangulationsverfahren.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es Unterschiede im Spielverhalten von Männern und Frauen?
Ja, die Analyse zeigt, dass Männer oft stärker durch Wettbewerb und Leistung motiviert sind, während Frauen bei Browsergames wie FarmVille häufig soziale Interaktion und gestalterische Aspekte priorisieren.
Warum ist FarmVille ein gutes Beispiel für Social Games?
FarmVille nutzt soziale Netzwerke wie Facebook, um Spieler durch Schenk-Funktionen und gegenseitige Hilfe zur regelmäßigen Interaktion mit ihrem Freundeskreis zu bewegen.
Was motiviert Menschen dazu, Browsergames zu spielen?
Häufige Motive sind Entspannung, das Erreichen kleinerer Erfolgserlebnisse im Alltag und die Pflege sozialer Kontakte innerhalb des Spiels.
Welche Rolle spielt die Grafik bei der Spielentscheidung?
Während Frauen oft Wert auf eine ansprechende, ästhetische Gestaltung legen, fokussieren sich Männer häufiger auf die funktionale Effizienz von Designelementen.
Was führt dazu, dass Spieler ein Browsergame wieder verlassen?
Demotivierende Faktoren sind oft monotone Spielabläufe, zu hoher Zeitdruck oder das Gefühl, ohne reale Geldausgaben im Spiel nicht mehr voranzukommen.
- Citar trabajo
- Sina Laura Rautmann (Autor), 2011, Geschlechtsspezifisches Spielverhalten bei Browsergames, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/370056