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Klinische Psychologie / Major Depression

Title: Klinische Psychologie / Major Depression

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 2

Autor:in: Kerry Herrmann (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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In meiner Hausarbeit werde ich mich mit dem Thema Depression, im speziellen mit der Major Depression auseinandersetzen.
In der letzten Zeit sind immer wieder Meldungen von der Erkrankung einiger berühmter Persönlichkeiten durch die Presse gegangen. Wie viel Unverständnis und Unkenntnis jedoch in bezug auf diese Krankheit vorherrscht, zeigt ein Kommentar von Karsten Spengemann, RTL TV-Moderator, der sich wie folgt zu der Erkrankung des FC Bayern München Spielers Sebastian Deissler äußerte: „Es ist bedauerlich, dass man in unserer Gesellschaft, in der man doch eigentlich alles hat, noch an Depressionen erkrankt.“
Depression wird immer noch leichtfertig als ein „Nicht wollen“ abgetan. Dass es sich bei den Betroffenen aber um ein „Nicht können“ handelt und dass ihre Untätigkeit keineswegs auf Unlust oder gar Faulheit beruht, ist vielen Gesunden nicht klar.
Es herrscht also noch viel Aufklärungsbedarf, damit Depression von allen, den Betroffenen selbst, deren Angehörigen und auch von Ärzten, als diese erkannt und behandelt werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Depression

2.1 Begriffserklärung / Definition

2.2 Klassifikation der Depression

2.2.1 Diagnostisches System der American Psychiatric Association – DSM – IV

2.2.2 Diagnostisches System der Weltgesundheitsorganisation – ICD-10

2.3 Wer ist betroffen ?

2.4 Symptome

3. Erscheinungsformen der Depression

3.1 Reaktive Depression

3.2 Neurotische Depression

3.3 Erschöpfungsdepression

3.4 Körperlich erklärbare Depression

3.4.1 Organische Depression

3.4.2 Symptomatische Depression

3.5 Larvierte Depression

3.6 Endogene Depression

4. Erklärungsansätze

4.1 Psychologische Entstehungstheorien

4.2 Biologische Entstehungstheorien

4.3 Soziologische Entstehungstheorien

5. Behandlungsmethoden / Therapiemöglichkeiten

5.1 Psychologische Ansätze

5.2 Psychopharmaka

6. Prävention

7. Sozialpädagogisches Handeln in Bezug auf Depressionen

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Störungsbild der Major Depression, um Verständnis für die Betroffenen zu schaffen und die Notwendigkeit sowie Möglichkeiten professioneller Behandlung aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere das sozialpädagogische Handlungsfeld beleuchtet, um Fachkräften einen kompetenten und sensiblen Umgang mit depressiven Klienten zu ermöglichen.

  • Grundlagen, Definition und Klassifikation der Major Depression
  • Differenzierung verschiedener Erscheinungsformen
  • Psychologische, biologische und soziologische Erklärungsmodelle
  • Therapeutische Ansätze und medikamentöse Behandlung
  • Präventionsstrategien gegen rezidivierende Episoden
  • Sozialpädagogische Handlungsoptionen im Umgang mit Betroffenen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärung / Definition

Jeder von uns kennt Phasen, in denen er aufgrund von negativen Ereignissen im Leben traurig oder erschöpft ist. Der Verlust eines geliebten Menschen, des Arbeitsplatzes oder andere private Krisen und Enttäuschungen wirken sich auf unsere Seele aus und wir erleben Mutlosigkeit und Stimmungstiefs. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um eine Depression handeln, es ist eher eine normale Reaktion unserer Psyche auf negative Lebensumstände. Die Niedergeschlagenheit ist allerdings an diese negativen Erlebnisse gekoppelt. Lassen Verlustschmerz oder Überbelastung nach, hellt sich auch die Stimmung wieder auf.

Anders bei Depressionen. Hier tritt auch bei positiven Erlebnissen keine Besserung der Stimmung ein, man spricht auch von „Trauer ohne Grund“. Depressionen treten oft auch ohne äußere negative Ereignisse auf. Der Betroffene kann sich nicht mehr aus eigener Kraft von dieser Niedergeschlagenheit befreien. Und das ist auch das Heimtückische an dieser Krankheit: Der Depressive muss an sich arbeiten und braucht Kraft, um die Krankheit überwinden zu können, doch eben diese wird ihm durch die Krankheit genommen.

Das Destruktivste an einer Depression ist die Unfähigkeit, sich irgendeinen anderen Zustand ausmalen zu können. (Degner, S. 32)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das gesellschaftliche Unverständnis gegenüber Depressionen und motiviert die Themenwahl aus einer persönlichen Perspektive.

2. Was ist Depression: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Depression, ordnet sie in das Spektrum affektiver Störungen ein und erläutert gängige diagnostische Klassifikationssysteme sowie Symptome.

3. Erscheinungsformen der Depression: Es werden verschiedene Ausprägungen wie die reaktive, neurotische, endogene oder körperlich erklärbare Depression differenziert dargestellt.

4. Erklärungsansätze: Das Kapitel verknüpft psychologische, biologische und soziologische Perspektiven, um die komplexen Ursachenketten einer depressiven Erkrankung zu erklären.

5. Behandlungsmethoden / Therapiemöglichkeiten: Hier werden die Kombination aus Psychotherapie (Verhaltenstherapie/Tiefenpsychologie) und der Einsatz von Psychopharmaka als Standardtherapie dargelegt.

6. Prävention: Das Kapitel diskutiert Strategien zur Vermeidung von Rückfällen, insbesondere durch medikamentöse Langzeitbehandlung und aktive Verhaltensanpassung durch den Betroffenen.

7. Sozialpädagogisches Handeln in Bezug auf Depressionen: Dieser Teil fokussiert auf die Rolle des Sozialpädagogen, der durch Empathie, Hintergrundwissen und Vernetzung des sozialen Umfelds einen entscheidenden Beitrag zur Unterstützung der Klienten leistet.

8. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz einer frühzeitigen Diagnose und ganzheitlichen Unterstützung zusammen und betont die Heilbarkeit der Erkrankung trotz struktureller Probleme im Versorgungssystem.

Schlüsselwörter

Major Depression, affektive Störungen, Diagnostik, Symptome, Psychotherapie, Psychopharmaka, soziale Faktoren, Prävention, Sozialpädagogik, Suizidprävention, Klientenarbeit, Krankheitsverständnis, seelische Gesundheit, rezidivierende Störung, psychische Erkrankungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt das Krankheitsbild der Major Depression aus der Sicht der Sozialpädagogik, mit dem Ziel, ein tieferes Verständnis für die Erkrankung und den adäquaten Umgang mit Betroffenen zu vermitteln.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Symptomatik, verschiedene Entstehungstheorien, Therapiemöglichkeiten, Prävention sowie konkrete Handlungsansätze für Sozialpädagogen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, über die Schwere der Krankheit aufzuklären und Fachkräften aufzuzeigen, wie sie durch fachliches Wissen und menschliche Unterstützung zur Linderung beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen aus der Klinischen Psychologie und Psychiatrie zusammenführt und für die sozialpädagogische Praxis nutzbar macht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medizinisch-psychologische Einordnung der Krankheit, eine Darstellung der Ursachenmodelle und eine detaillierte Erörterung der Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Major Depression, affektive Störungen, therapeutische Ansätze, soziale Unterstützung und professionelles Handeln in der Sozialpädagogik.

Wie unterscheiden sich reaktive und endogene Depression?

Die reaktive Depression tritt als Folge eines belastenden Lebensereignisses auf, während bei der endogenen Depression primär genetische und biologische Faktoren vermutet werden, die oft ohne äußeren Anlass auftreten.

Warum ist das Wissen über die Symptome für Sozialpädagogen so wichtig?

Sozialpädagogen erkennen durch das Wissen über Symptome nicht nur die Krankheit, sondern können auch feindseliges Verhalten von Klienten korrekt als Krankheitssymptom und nicht als persönliche Ablehnung einordnen.

Welche Rolle spielt die Familie im Genesungsprozess?

Angehörige können den Betroffenen durch Strukturierung des Alltags und die Begleitung bei therapeutischen Maßnahmen unterstützen, erfordern dabei jedoch selbst hohe Geduld und sollten in soziale Netzwerke eingebunden werden.

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Details

Title
Klinische Psychologie / Major Depression
College
University of Applied Sciences Düsseldorf  (FB Sozialpädagogik)
Grade
2
Author
Kerry Herrmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V36999
ISBN (eBook)
9783638364744
ISBN (Book)
9783638796835
Language
German
Tags
Klinische Psychologie Major Depression
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kerry Herrmann (Author), 2004, Klinische Psychologie / Major Depression, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36999
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