Ziel dieser Hausarbeit ist es, die pädagogischen Ansätze der DDR darzulegen und zugleich die besonderen Einflüsse des gesellschaftlichen Systems zu verdeutlichen. Auf welche pädagogischen Ansätze berief sich die Deutsche Demokratische Republik und welche Persönlichkeiten nahmen Einfluss auf die sozialistische Erziehung?
Zu Beginn der Hausarbeit stelle ich die DDR in ihrer Historik vor. Beeinflusst durch die sowjetische Besatzungszone, hatte der „Marxismus-Leninismus“, neben „Pestalozzi“ und „Makarenko“, eine große Bedeutung, weshalb ich mich diesem Abschnitt ausführlicher widme. Neben diesen Pädagogen, im Sinne des Systems der DDR, wurden „Helden“ erschaffen, welche diese Werte und Normen verkörpern sollten. Um die Kinder- und Jugendlichen frühzeitig sozialistisch zu formen und anzuleiten, wurden Massenorganisationen geschaffen und zu Nutze gemacht, welche das theoretische Anforderungsprofil an eine sozialistische Persönlichkeit transparent definieren und nach außen transportieren. Den Hauptteil schließe ich mit den Begriffserklärungen zu Sozialismus, Diktatur und Totalitarismus. In meinem Fazit fasse ich die Auswirkungen des staatlichen Systems auf die pädagogischen Ansätze zusammen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung:
- 2. Die Deutsche Demokratische Republik (DDR):
- 3. Pädagogische Einflüsse
- 3.1 Marxismus-Leninismus:
- 3.2 Johann Heinrich Pestalozzi
- 3.3 Anton Semjonowitsch Makarenko
- 4. Sozialistische Pädagogik:
- 5. Organisationen für Kinder- und Jugendliche.
- 6. Sport:
- 7. Politik
- 8. Fazit:
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit den pädagogischen Ansätzen der DDR und deren Verflechtung mit dem gesellschaftlichen System. Sie beleuchtet die Einflüsse verschiedener Pädagogen auf die sozialistische Erziehung und untersucht, wie die DDR diese Ansätze in ihrer eigenen Bildungspolitik umsetzte.
- Einfluss des Marxismus-Leninismus auf die sozialistische Erziehung
- Rezeption und Adaption von pädagogischen Konzepten wie Pestalozzi und Makarenko
- Gestaltung der sozialistischen Persönlichkeit durch Massenorganisationen
- Bedeutung von Sport und Politik in der sozialistischen Erziehung
- Auswirkungen des staatlichen Systems auf die pädagogischen Ansätze
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der DDR-Erziehung im Kontext der Nachkriegszeit und stellt die Zielsetzung der Hausarbeit vor. Kapitel 2 bietet eine historische Einordnung der DDR und beschreibt die Entstehung des sozialistischen Staates. Kapitel 3 analysiert die pädagogischen Einflüsse auf die DDR-Erziehung, insbesondere den Marxismus-Leninismus und die Rezeption von Pestalozzi und Makarenko. Kapitel 4 befasst sich mit der sozialistischen Pädagogik als Kern des Erziehungssystems in der DDR. Kapitel 5 widmet sich den Massenorganisationen als zentrale Elemente der sozialistischen Erziehung. Kapitel 6 beleuchtet die Rolle des Sports in der sozialistischen Erziehung und Kapitel 7 analysiert die Verflechtung von Politik und Erziehung in der DDR.
Schlüsselwörter
Die Hausarbeit befasst sich mit den zentralen Themen der sozialistischen Erziehung in der DDR. Wichtige Schlüsselbegriffe sind: Marxismus-Leninismus, Pestalozzi, Makarenko, sozialistische Persönlichkeit, Massenorganisationen, Sport, Politik, Diktatur, Totalitarismus.
Häufig gestellte Fragen
Welche Ideologie prägte das Erziehungswesen in der DDR?
Das Erziehungswesen war zentral vom Marxismus-Leninismus geprägt, der die Grundlage für die Formung der „sozialistischen Persönlichkeit“ bildete.
Welche Pädagogen hatten Einfluss auf die DDR-Pädagogik?
Neben den klassischen Ansätzen von Johann Heinrich Pestalozzi spielte vor allem der sowjetische Pädagoge Anton Semjonowitsch Makarenko eine entscheidende Rolle.
Was war die Funktion von Massenorganisationen für Kinder?
Organisationen wie die Jungen Pioniere dienten dazu, Kinder und Jugendliche frühzeitig im Sinne des Staates zu formen und sozialistische Werte und Normen zu vermitteln.
Welche Bedeutung hatte der Sport in der DDR-Erziehung?
Sport wurde als Instrument zur Disziplinierung, Leistungssteigerung und zur Repräsentation des sozialistischen Systems nach außen genutzt.
Wie wird das System der DDR in der Arbeit charakterisiert?
Die Arbeit erläutert die Begriffe Sozialismus, Diktatur und Totalitarismus, um den staatlichen Rahmen der pädagogischen Arbeit zu definieren.
Gab es „Helden“ in der sozialistischen Erziehung?
Ja, das System erschuf gezielt Vorbilder und Heldenfiguren, die die gewünschten sozialistischen Tugenden verkörpern und den Jugendlichen als Orientierung dienen sollten.
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- Annett Rose (Author), 2015, Pädagogische Ansätze und staatliche Einflüsse in der Erziehung im totalitären Regime der Deutschen Demokratischen Republik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/369858